Nepal – Trecking

Diese Reise ist derzeit nicht in unserem Programm, kann aber für kleine Gruppen (ab zwei Personen) organisiert werden. Wenn Sie an der Tour interessiert sind, sagen Sie uns Bescheid. Sobald sich genügend Interessenten gemeldet haben, werden wir die Tour für Sie gerne organisieren.

Trecking zum Satyr Tragopan und Tibetkönigshuhn

Diese Tour, die uns in eine der ornithologisch bekanntesten und unter Treckern beliebtesten Regionen des Landes führt, verlangt uns einiges an Kondition ab, da wir fast die ganze Zeit wandern, in Zelten übernachten und über 3.300 Meter Höhenunterschied erleben. Dafür werden wir belohnt mit einer weitgehend unberührten Gebirgslandschaft mit blütenreichen Almen, strukturreichen Bergwäldern, spektakulären Ausblicken auf die höchsten schneebedeckten Gipfel des Himalaya und vielen seltenen Vogelarten wie den Satyr Tragopan, Ibisschnabel und Tibetkönigshuhn.

1. – 2. Tag: Flug von Deutschland nach Kathmandu, der nepalesischen Hauptstadt (1.300 m). Nach dem Transfer zum Hotel werden wir die ersten Beobachtungen in der Nähe des Hotels machen.

Wasserrotschwanz (Rhyacornis fuliginosus)

3. Tag: Früh morgens ca. vierstündige Fahrt in Richtung Nordwesten nach Trishuli Bazaar und weiter auf einer Militärstrasse nach Dhunche (1.965 m). Dabei suchen wir nach Gewässer- und Gebirgsvogelarten wie Weißkopfschmätzer, Wasserrötel und Purpurpfeifdrossel. In den Salwäldern können wir verschiedene Starenarten, Hinduracke und den nur lokal verbreiteten Marmorstar finden. Die weitere Fahrt führt uns immer weiter bergauf durch Nadelholzbestände, Eichen- und Rhododendronwälder mit phantastischen Ausblicken in die Hochgebirgslandschaft des Himalaya. Falls wir noch Zeit haben, suchen wir in der Umgebung von Dhunche am Nachmittag nach Arten wie Elsterdrossel, verschiedene Säbler und Hährlinge sowie den seltenen Strichelhäher.

4. Tag: Nun beginnt unsere lange Wanderung in die spektakuläre Hochgebirgslandschaft. Mindestens 5 Stunden benötigen wir, um das Sherpa Dorf Syabru (2.120 m) zu erreichen. Dabei können wir Vögel wie Keilschwanz-Grüntaube, Haldenpieper, Kalifasan, Hügelhuhn sowie verschiedene Fliegenschnäpper, Meisen, Nektarvögel und Laubsänger antreffen. In den höheren Lagen nehmen Timalien, Yuhinas und Hährlinge zu.

Schwarzlippige Pfeifhase (Ochotona curzoniae)

5. Tag: Nach einer Frühexkursion in Syabru verlassen wir das Trisuli Tal und begeben uns auf eine mind. fünfstündige Wanderung nach Osten in das Langtang Tal, das bereits zum Lantang NP gehört, der für seine Fauna bekannt ist. Hier leben so seltene Arten wie Himalaya-Schwarzbär, Kleiner Panda und die Bergform des Leoparden sowie zahlreiche Gebirgsvogelarten. Endpunkt der Wanderung, die uns durch herrliche Mischwälder aus Eichen und Rhododendren führt, ist Chongdong (2.380 m). Vom Langtang-Tal aus sieht man zahlreiche 6.000 bis 7.000 m hohe Berge.

6. Tag: Heute wandern wir ca. 4 h lang auf steilen Pfaden durch Wald nach Ghore Tabela (2.880 m), einem Armeeposten. Zwischen 2.700 und 3.000 m herrschen Laub- und Nadelwälder vor. Unterwegs haben wir gute Chancen Thar, Goral, Himalaya-Languren, Hasen und viele Vögel wie Gould-Nektarvogel, Rotkopfgimpel, Spechte, Fliegenschnäpper, Laubsänger und Rotbauchniltava zu beobachten.

7.Tag: Von unserem Camp aus wandern wir 2 h lang durch Weißtannen-Rhododendronwald in den Bereich der Almen oberhalb der Baumgrenze nach Langtang (3.305 m), einem im tibetanischen Baustil errichteten Dorf, in dem auch das Hauptquartier des Langtang NP liegt. Auf der Wanderung können wir u.a. mit Schneetaube, Alpenkrähe, Wald- und Mattenschneegimpel, Strichelbraunelle, Himalayalaubsänger und Himalayarotschwanz rechnen.

Schneegeier (Gyps himalayensis)

8. – 9. Tag: Wir brauchen ca. 2 h, um Kyanjin (3.750 m) zu erreichen, wo wir 2 Tage lang in den Rhododendronbeständen nach dem seltenen Moschushirsch, Blut- und Gelbschwanz-Glanzfasan suchen. Hier leben auch Ibisschnabel, Zitronenstelze, Tibetkönigshuhn, Haldenhuhn, Himalaya- und Alpenbraunelle, Grandala, Schuppentimalie, Buntflügelhäherling und Bartgeier.

10. – 11. Tag: Rückweg in Richtung Langtang zum Lama Hotel Village (2.500 m), und dann weiter bergab durch Eichen- und Rhododendronbestände zu dem Sherpadorf Syabru (2.120 m).

12. – 14 Tag: Ein anstrengender Weg führt uns nach Chandanbari (3.255 m) und Gosaikunda (4.300 m), einem für Hindus heiligen Ort. Jedes Jahr pilgern Tausende Hindus zu den 12 Bergseen. Unterwegs können wir mit etwas Glück den seltenen Satyr Tragopan, verschiedene Spechte und Kleinvögel beobachten. Wir erreichen schliesslich alpine Wiesen mit Rhododendron und Wacholder und vielen Blütenpflanzen und haben einen ganzen Tag, um unsere Wunschart, den Satyr Tragopan zu finden. Weitere Arten, die wir hier erwarten können, sind Steinadler, Malaienadler, Himalayataube, Hügelhuhn, Almoraspecht, Fleckengimpel und Gelbschenkel-Kernbeisser. Laubsänger und verschiedene Braunellen sind in dieser unbesiedelten Gegend häufig.

Grandala (Grandala coelicolor)

15. Tag: Heute geht es auf einer mind. 7 h langen Wanderung zum 4.600 m hohen Lauribinayak Pass, dem höchsten Punkt unserer Reise. Unterwegs sind Felsengimpel möglich, Grandalas sind häufig zu beobachten. Im Verlauf der Wanderung durch Bergbambus (Arundinaria)- und Wacholderbestände zur Gopte Cave (3.565 m) suchen wir nach Braunrücken-Kurzflügel, Gelbschwanz-Glanzfasan, Rosenpieper, Goldschwanz, Rußlaubsänger, Feuerschwanz-Nektarvogel, Waldschneegimpel und Thuragimpel.

16. Tag: Am Vormittag exkursionieren wir in der Umgebung der Gopte Cave, in den weitgehend unberührten Wacholder- und Rhododendronwäldern, auf der Suche nach besonderen Arten wie Feuerschwänzchen, Blut- und Gelbschwanz-Glanzfasan und Satyr Tragopan. Danach ca. 3 stündige Wanderung bergab nach Thare Pati (3.505 m). U.a. leben hier Berg- und Langschnabeldrossel, Weißhalsamsel, Rotkopftesia, Schuppentimalie, Flecken- und Rhododendrongimpel.

Stummelscherenschwanz (Enicurus scouleri)

17. Tag: Wanderung weiter bergab durch Eichenwälder nach Kutumsang (2.470 m).

18. Tag: Dieser Tag führt uns über Chisa Pani (2.130 m) durch den Shivapuri NP nach Kathmandu. Unterwegs haben wir schöne Ausblicke auf den Mt. Everest und können u.a. Madagaskarfluchtvogel, Nepalsibia, Einfarbdrossel, Bänder- und Blauflügelsiva, Weißhauben- und Weißkehlhäherling sehen.

19.Tag: Ausflug zum 2.760 m hohen Berg Phulchowki, einem guten ornith. Beobachtungsgebiet (z.B. Kalij Fasan, Goldkehl-Bartvogel, Cutia, Streifenbülbül und Fleckenscherenschwanz).

20. Tag: Abflug nach Deutschland.

 

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Teilnehmer: maximal 12, minimal 8 Personen

Reisepreis – Reisedaten

Enthaltene Leistungen:

  • Flüge wie in der Reisebeschreibung aufgeführt (andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Übernachtung in Zelten
  • Übernachtung in Kathmandu in Hotels mit DU/WC
  • Vollpension
  • mittags Lunchpakete
  • Fahrt- und Führungskosten
  • deutschsprachige ornithologische Reiseleitung
  • örtliche englischsprachige ornithologische Reiseleitung
  • Genehmigungen
  • Visum
  • Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung

Buchungsanfrage

Besondere Witterungsverhältnisse und dadurch bedingte Programmänderungen sind vorbehalten.