Madagaskar Rundreise

Lemuren und viele endemische Vogelarten

Auf Madagaskar, der viertgrößten Insel der Erde, die sich vor ca. 100 Mio. Jahren von Afrika abgespalten hat, hat sich eine einmalige Fauna und Flora entwickeln können. Auffällig ist der hohe Anteil endemischer Arten, insbesondere bei den Pflanzen, Wirbeltieren und verschiedenen Insektengruppen wie den Sandlaufkäfern. Die Insel ist weltweit der Verbreitungsschwerpunkt für Affenbrotbäume, Halbaffen und Chamäleons. Hier vermischen sich Faunen- und Florenelemente aus Afrika und Südostasien sowie Südamerika (Leguane!). Wir finden hier über 100 endemische Säuger- und über 120 endemische Vogelarten, darunter gleich sechs endemische Vogelfamilien (Stelzenrallen, Seidenkuckucke, Erdracken, Kurole, Jalas und Vangas). Insbesondere bei den Vangas haben sich – ähnlich wie bei den Darwinfinken – sehr unterschiedliche Vogelformen ausgebildet.
In Madagaskar wurden bisher über 280 Vogel-, 117 Säuger-, 259 Reptilien- (darunter 53 Chamäleonarten) u. 146 Froscharten nachgewiesen. Und immer noch werden neue Vogel- und Säugerarten beschrieben!
Diese Reise führt uns in alle wichtigen Lebensräume der Insel und in die meisten der bekannten Schutzgebiete und bietet die Gelegenheit, die meisten Brutvogelarten und viele typische Lemurenarten kennen zu lernen, darunter viele seltene und endemische Arten. Sehr viele dieser Arten sind nur noch in den Schutzgebieten zu beobachten, da über 90% der natürlichen Vegetation zerstört ist und viele Wirbeltierarten außerhalb der Schutzgebiete starken Verfolgungen ausgesetzt sind. Unsere Reise wird zu Beginn der Regenzeit durchgeführt, da sich dann die Brutvögel, Reptilien und Lurche am besten beobachten lassen.

Neu im Programm haben wir eine Vortour zum Fossa und Fingertier ausgearbeitet, um diese Jahreszeit hat man die besten Changse die beiden Arten auch zu sehen.

Unsere Verlängerung in den Norden haben wir auch noch im Programm, diese Tour ist sehr beliebt und wird meistens mitgebucht.

Rotbrust-Paradiesschnäpper (Terpsiphone mutata)

1. Tag: Flug ab Deutschland nach Antananarivo, wo wir am

2. Tag: landen werden. Nach den Einreisvormalitäten fahren wir ins Hotel und unser Reiseleiter wird uns üder den Reiseablauf usw. Informieren. Sollte an dem Nachmittag noch etwas zeit verbleiben, werden wir noch einen Beobachtungsstopp einlegen.
Alle die die Vortour zum Fossa und Fingertier gebucht haben treffen heute Abend im Hotel auf die “Neuankömmlinge” die die Rundreise gebucht haben.

Blaukopf-Erdracke (Atelornis pittoides)

3. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir zum Trockenwald-Nationalpark von Ankarafantsika. Es gilt als bestes Trockenwaldgebiet in Madagaskar und hat eine sehr charakteristische Fauna. Ein großer See: Lac Ravelobe liegt auch mitten im Reservat. Wir fahren durch ausgedehnte Grassavannen und erosionsgezeichnete Berghänge, die kläglichen Überbleibsel der einmaligen Wälder Madagaskars. Auf die Tampoketsa-Hochebene kann man die Madagaskar Weihe beobachten. Am Betsiboka Fluss suchen wir nach der seltenen Madagaskar Brachschwalbe, die wir mit etwas Glück und auf einem Stein nahe am Wasser sitzen sehen. Wenn es die Zeit machen wir noch einen Stopp am Ambondromamy-See: Rotbrustzwerggans, Harlekinwachtel, usw. kann man hier beobachten. Vor dem Abendessen machen wir noch eine spannende Abendexkursion entlang der Dorfstraße. Geplante Übernachtung in der Tia Asity Lodge oder Blue Vanga Lodge.

Rotstirnmaki (Eulemur rufus)

4. Tag: Heute verbringen wir den Tag im Ampijoroa Nationalpark, der für seine vielfältigen Landschaftstypen bekannt ist. Neben Dschungel, Savannen und Seen sind es vor allem die einmaligen Trockenwälder, die den Park so einmalig machen. Gute Beobachtungsmöglichkeit gibt es am und um Lac Ravelobe: Grünreiher, Glockenreiher, Purpurreiher, Madagaskarreiher, Braunsichler, Weisskehlralle, Bronzesultanshuhn, Madagaskarseeadler, und Madagaskar-Mähnenibis zu beobachten. Madagaskar-Bussard, Madagaskar Höhlenweihe, Madagaskar Sperber, Echsenhabicht, Madagaskar-Turmfalke, Kurzfussstelzenralle, Rotbug-Grüntaube, Kurol, Grosser Vasa Papagei, Grauköpfchen, Coquerel-Seidenkuckuck, Rotkappen-Seidenkuckuck, Spitzschopf-Seidenkuckuck, Madagaskarkuckuck, Madagaskar-Wiedehopf, Gelbbauchjala, Madagaskarraupenfänger, Gmelintetraka, Rotvanga, Weisskopfvanga, Hakenvanga, Schlegelvanga, Sichelvanga, Elsternvanga und Blauvanga werden regelmäßig nachgewiesen. Hier ist auch die Heimat des Coquerel-Sifakas neben Grauem-Mausmakis, Goldbraunem-Mausmakis, Milne-Edwards-Wieselmakis, Schwarzkopfbraunlemurs, Mongozlemursmakis, Westlichen Fettschwanzmakis, Westlichen Wollmakis. Auch bei der Nachtexkursionen sind spannende Arten wie Inselzwergohreule, zu erwarten. Geplante Übernachtung in der Tia Asity Lodge oder Blue Vanga Lodge.

Weißkehl-Seidenkuckuck (Coua ruficeps)

5. Tag: Nach dem Frühstück führt uns der Weg zur nordwestlichen Provinzhauptstadt. Diese Strecke führt durch kleine Dörfer, Reisfelder und Grassland mit feuerresistenten Palmen- und Baumarten. Unterwegs können meist Kuhreiher, Braunsichler, Sakalavenweber, Kaptäubchen, Cistensänger, Madagaskarlerche, Afrikanischen Palmsegler und Haussperling gesehen werden. Am Mittag erreichen wir das lebendige Mahajanga: „die Stadt der Blume“ nördlich der Meeresenge an der Straße von Mosambik. Danach besuchen wir den Ampitolova-See, zu erwarten sind u.a. meist Weissnackenblatthühnchen, Rotbrustzwerggänse, Weissrückenenten und Dickschnabelreiher. Geplante Übernachtung im Hotel Edena Kely.

6. Tag: Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Bootstour zum Ästuar des Betsiboka-Flusses, hier suchen wir vor allem nach den seltengewordenen Hellaugenibis und der Bernierente. Im Schlick und Mangroven entlang des Flussufer haben wir gute Chancen Zwergflamingo, Afrikanische Löffler, Nimmersatt, Grünreiher, Madagaskar-Küstenreiher, Graureiher, Madagaskarreiher, Cuvier-Ralle, Reiherläufer, Regenbrachvogel, Bruchwasserläufer, Flussuferläufer, Rüppellseeschwalbe, Orientseeschwalbe, Mongolenregenpfeifer und vielleicht auch mit etwas Glück die Madagaskar-Höhlenweihe, den Madagaskarseeadler zu finden. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Ampijoroa. Geplante Übernachtung in der Tia Asity Lodge.

7. Tag:  Nach dem early morning tea fahren wir wieder zurück nach Antananarivo, das wir am Abend erreichen werden. Bei Exkursionen und kuren Stopps halen wir vor allem Ausschau nach Rotbrustzwerggans, Rotschnabelente, Harlekinwachtel, Madagaskarbrachschwalbe, Madagaskarspötter, Madagaskarweihe, Madagaskarturmfalke, Madagaskarbussard, Zwergelsterchen, Maskarenenschwalbe und Braunkehluferschwalbe. Geplante Übernachtung im Orchid Hotel.

Giraffenhalskäfer (Trachelophorus giraffa)

8. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen und fliegen zur südwestlichen Provinzhauptstadt Toliara an. Unser erstes ziel ist der Botanische Garten von Antsokay, der von einem Schweizer angelegt wurde, um die Pflanzen im Südwesten und den Dornbusch anschaulich darzustellen. In diesem berühmten Arboretum können Sie Madagaskar-Bienenfresser, Elsternvanga, Madagaskarwiedehopf, und Dornbuschvogelarten wie Schwarzkehllaufhühnchen, Weisskehl- Braunkappenseidenkuckuck, Ziegenmelker, Lantz-Buschsänger, Sakalavaweber, Pelzelndajal, Malegassennektarvogel, Rotbrustparadiesschnäpper beobachten und mit etwas Glück kann man den Graubraunen Mausmaki im Astwerk endecken. An Reptilien werden oft Warzenchamäleon, Stachelschwanzleguan, Vezo-Glattechse, Madagaskar-Kielschildechse, Kleiner Madagaskarleguan und Mahafaly-Natter beobachtet. Nach der Mittagspause fahren Sie zum Kalkplateau von Andatabo. Dieses Gebiet ist bekannt für seine großen Bestände an Didieraceen: Alluaudia comosa und seine spezielle Vogelwelt. Bei einer Exkursion in die Umgebung von Andatabo wollen wir versuchen, den kürzlich beschriebenen Rotschulter-Vanga zu finden. Oft werden auch der Breitschopf-Seidenkuckuck, Halbwüsten-Jery (Neomixis pallidior) und der Schmalschnabelvanga gesehen. Wenn noch Zeit bleibt können wir auch noch eine spannende Abendexkursion im Arboretum unternehmen. Geplante Übernachtung im Hotel Victory.

 

Katta (Lemur catta)

9. Tag: Früh Morgens erkundigen wir nochmals das Kalkplateau und nach dem Frühstück fahren wir zur Bootsanlegestelle. Für eine Nacht nehmen wir möglichst kleines Gepäck nach Anakao mit. Nach dem Umsteigen auf’s Birder-Sammelboot fahren wir etwa eine Stunde zur Insel Ve, auf der sich eine kleine Kolonie von Rotschwanz-Tropikvögeln angesiedelt hat. Wir besuchen einen Brutplatz von Madagaskar-Küstenreiher und am Strand treffen wir meist auf Weissstirnregenpfeifer, Steinwälzer, Regenbrachvogel und Cistensänger. Nach der Mittagspause, exkusieren wir in der Umgebung unserer Lodge auf der Suche nach Dünenrötel, Madagaskar-Turmfalke, Schwarzkehllaufhühnchen, Lantz-Buschsänger, Madagaskar-Wiedehopf, Tulukuckuck, und Sakalavenweber. Geplante Übernachtung im einfachen Bungalow Safari Vezo.

 

Langschwanz-Erdracke (Uratelornis chimaera)

10. Tag: Mit dem Boot fahren Sie zurück nach Toliara. Bei Ebbe können in den Mangroven Hirtenregenpfeifer, Weissstirnregenpfeifer, Wüstenregenpfeifer, Mongolenregenpfeifer, Kiebitzregenpfeifer, Pfuhlschnepfe, Regenbrachvogel, Grünschenkel, Terekwasserläufer, Flussuferläufer, Steinwälzer, Sichelstrandläufer, Dominikanerrmöwe und Orientseeschwalbe oft beobachtet werden. Nachdem wir unsere Koffer abgeholt haben, fahren wir 25 km Richtung Norden, entlang der Meerenge zu Mosambik, vorbei am ausgetrockneten Mündungsdelta des Fiherena, zum Fischerdorf Ifaty. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich mit Stränden, Mangrovenwäldern, Dünen, Meeresbuchten, Lagunen, Sümpfen, Schilfseen, Salinen und Restbeständen des Dornbusches. An den Wasserstellen sind regelmäßig Stelzenläufer, Hirtenregenpfeifer, Dreibandregenpfeifer und Grünschenkel zu finden und auf den Salzwiesen der endemische Madagaskar-Regenpfeifer. Heute Nachmittag beginnen wir mit der Erkundung im Mosa’s Privatpark. Geplante Übernachtung im Hotel Nautilus.

Chamäleon Furcifer balteatus

11. Tag: Vor dem Frühstück besuchen wir den Mosa‘s Privatpark mit den Restbeständen von Dornbusch und reicher Flora an Heilpflanzen und Nutzpflanzen. Hier können Sie meist Madagaskar-Sperber, Madagaskarbussard, Höhlenweihe, Sichelstelzenralle, Langschwanzerdracke, Rotschwanzvanga, Hakenvanga, Schmalschnabelvanga, Sichelvanga, Elsternvanga, Kiritika-Buschsänger, Braunstirn-Newtonie, Halbwüsten-Jery, Malegassennektarvogel sehen, sowie mit etwas Glück den Weissfuss-Wieselmaki und Peter’s Wieselmaki. Nach dem Frühstück können wir uns ein wenig erholen. Wer möchte kann auch fakultativ nautischen Ausflug wie Schnorcheln oder einen Segeltörn nahe des Mangrovenwaldes buchen. Unser Ziel für den Nachmittags ist der Belalanda-See, typische Arten sind: Pelzelntaucher, Madagaskarzwergtaucher, Zwergflamingo, Weissflügelseeschwalbe, Grünreiher, Glockenreiher, Dickschnabelreiher, Rotbrust-Zwerggans, Hottentotente, Weisskehlralle, Smaragadhuhn, Zwergsumpfhuhn, Teichhuhn, Kammblässhuhn, Stelzenläufer, Bruchwasserläufer, Madagaskar-Rohrsänger, Madagaskarsegler, Maskarenenschwalbe und Rauchschwalbe. Geplante Übernachtung im Hotel Nautilus.

Sichelvanga (Falculea palliata)

12. Tag: Heute fahren wir ins Landesinnere durch Savannen geprägte Landschaften mit Didiereaceae und vielen Affenbrotbäumen. Gelbschnabelmilan, Madagaskar-Rebhuhn, Helmperlhuhn, Kaptäubchen, Palmensegler, Madagaskarsegler, Hovalerche und Hammerkopf sind unterwegs meist zu sehen. Im Grassland Mahaboboka Ankiloko stoppen wir und suchen das Madagaskarflughuhn. Eine weitere Exkursion führt uns in den Zombitse-Nationalpark, in dessen Bergtrockenwald haben Grosser Vasapapagei, Coquerel-Seidenkuckuck, Riesenseidenkuckuck, Madagaskar-Buschkauz, Madagaskarnachtschwalbe, Kurol, Appert-Tetraka, Rotschwanz-, Rotvanga und Malegassendajal ihr Brutgebiete. In den Trockenwäldern leben auch Larvensifaka, Hubbard’s Wieselmaki sowie Teppichchamäleon, Riesenchamäleon, Kleiner Madagaskarleguan, Sakalava-Seidennachtgecko, Grüner Taggecko (Phelsuma standingi), Glattechse, Madagaskar-Hakennasennatter und Mahafaly-Natter. Im Obstgarten des Berghotels finden wir oft das Madagaskar-Rebhuhn und bei Einbruch der Dämmerung suchen wir an einem nahen Teich die Kapohreule. Geplante Übernachtung im Hotel Le Jardin du Roy.

Coquerel-Sifaka (Propithecus coquereli)

13. Tag: Heute besuchen wir den Bergregenwald bei Ranomafana. Kurzer Stopp am Isalo-Informationszentrum, um den Dünenrötel zu suchen, dann weiter durch endlose Grassteppen, die ausschließlich für die Zebuherden gerodet wurden. Bei einem weiteren Stopp im Lemurenreservat von Anjaha haben wir Gelegenheit, größere Gruppen Kattas, Graunackenjery, Grauköpfchen anzutreffen. In Ambalavao besichtigen wir einen Handwerksbetrieb, wo handgeschöpftes Papier hergestellt wird, dessen Grundstoff aus der Rinde des Seidelbast– oder Maulbeerbaumgewächses gewonnen wird. Auf dem Weg nach Fianarantsoa fahren wir vorbei, an den in den Bergen angelegte Reisterassen der Betsileo-Bauern, die sie mühsam aber kunstvoll in den Steillagen angelegt haben. Unser Hotel liegt in Ortsmitte am Ufer des Flusses Namorona. Geplante Übernachtung für die nächsten 4 Tage im Hotel Le Grenat.

Kurzfuß-Stelzenralle (Mesitornis variegatus)

14. – 16. Tag: Bei verschiedenen Exkursionen werden Sie den 41.000 ha großen und erst 1991 ausgewiesenen Ranomafana Nationalpark erkunden. Wir besuchen die Talatakely- Waldparzelle, hier leben die erst 1986 beschriebenen Goldenen Bambuslemuren sowie Rotstirn-Braunlemuren, Rotbauchmakis und Edward’s Diademsifakas. Man findet auch oft Endemiten wie Madagaskarhabicht, Einfarb-Stelzenralle, Graukehlralle, Madagaskarfruchttaube, Rabenpapagei, Rotstirnseidenkuckuck, Blauseidenkuckuck, Blaukopferdracke, Lätzchenerdracke, Seidenjala, Langschnabel-, Kurzschnabelnektarjala, Gmelintetraka, Kurzschnabeltetraka, Grauscheiteltetraka, Crossleyvanga, Wardvanga, Bülbülvanga, Rotschwanzvanga, Schwarzkopfvanga, Hackenschnabelvanga, Blauvanga, Laubrötel, Weisskehlfoditany, Gelbbrauenfoditany, Einfarb-Emuschwanz-Madagaskarbuschsänger, Randsänger, Rostbauch-Newtonie, Olivbauch-Newtonie, Keilschwanzjery, Grünjery, , Grünweber und Dschungelweber. Wir besuchen das Waldgebiet Vohiparara und werden jeden Abend entlang der Starße eine Abendexkursion unternehmen, damit wir die putzmunteren Braunen Mausmakis, die vielen Arten von den schlafenden Chamäleons und die quickenden Baumfroscharten sehen können.

Gelbbauchjala (Philepitta schlegeli)

17. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir zur Bierbraustadt Antsirabe (1.500m ü.M.). Auf dem Weg reizen zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Ausblicke zu Fotostopp und Besichtigung, so eine Dorfschmiede in einem typischen Dorf der hier beheimateten Betsileo. In einem Feuchtgebiet am Amboditanimena Waldhügel suchen wir nach Madagaskar-Ente, Hova-Ralle und Flecken-Emuschwanz. Hier jagt auch gelegentlich die Madagaskar Weihe. Die weitere Fahrt führt über eine kurvenreiche Strecke mit Ausläufern grosser Eukalyptus– und Regenwälder. In Ambohimahasoa halten wir auch an einer Reiherkolonie am Rathaus an. Südlich von Ambositra Stopp an zwei Teichen des Ankazomivady-Dorfgemeinschaftsparkes, hier können eineige Feutgebiesasarten beobachten werden, Purpurreiher, Rotschnabelente, Weisskehlralle, Dreibandregenpfeifer, Madagaskarstelze, Madagaskar-Rohrsänger sind meist vetreten. Weitere Arten wie Kuhreiher, Silberreiher, Meerreiher, Hammerkopf, Turmfalke, Flussuferläufer, Felsentaube, Tulukuckuck, Maskarenenschwalbe, Schwarzschnabelfischer, Schwarzkehlchen, Hirtenstar und Schildrabe werden meist währen der Fahrt beobachtet. Unterwegs legen wir noch einen kurzen Halt in Ambositra ein, dem Zentrum des Kunsthandwerkes und besichtigen eine Holzschnitzerei Boutique bevor wir am Spätnachmittag in Antsirabe ankommen. Geplante Übernachtung im Hotel Le Royal Palace.

18. Tag: Vor dem Frühstück besuchen wir einen malerischen Kratersee eines erloschenen Vulkans, der als Trinkwasserreservoir von Antsirabe (900m ü.M.) genutzt wird, Madagaskarweber, Madagaskarstelze, Schwarzkehlchen, Rotschnabelente, Hammerkopf, Seidenreiher, Schwarzschnabelfischer sind nicht selten. Unser nächstes Ziel ist Andasibe. Während der Fahrt können oft Kuhreiher, Rallenreiher, Glockenreiher, Silberreiher, Hammerkopf, Madagaskar Turmfalke, Flussuferläufer, Felsentaube, Tulukuckuck, Maskarenenschwalbe, Schwarzkehlchen, Zwergelsterchen, Hirtenstar beobachtet werden und oft hört man den Ruf der afrikanischen Wachtel auf den Wiesen und Feldern. Am Ostrand der madagassischen Hauptstadt steigen wir auf geländegängigen Autos um. Beim Dorf Marozevo besuchen Sie noch eine Reptilienfarm. Hier kann man im Gehege und in den Volieren die sehr interessante Vielfalt der Chamäleons gut bewundern. Auch heute können wir vor dem Abendessen noch eine spannenden Abendexkursion entlang der Dorfstrasse unternehmen. Geplante Übernachtung für die nächsten 3 Tage im einfachen Bungalow Feon’ny Ala.

Madagaskar-Zwergohreule (Otus rutilus)

19. Tag: Über eine schlechte Piste fahren wir zum Iaroka Park, hier wurden in den letzten Jahren interessante Arten wie z.B. Helmvanga und Madagaskarsänger nachgewiesen. Bei einer Nachmittagexkursion im Dorfgemeinschaftspark von Andasibe sollten Rotbrustseidenkuckuck, Schopfibis, Graukehlralle und einige Lemurenarten wie Indri und Graubambuslemur gut beobachtet werden können. Bei einer Abendexkursion entlang der Dorfstrasse mit einem erfahrenen örtlichen Guide suchen wir nachtaktive hellwachen Lemuren wie dem Goodman’s Mausmaki, Rötlichen Fettschwanzlemur und Östlichen Wollmaki, schlafende Chamäleons und verschiede Froscharten die oft gut zu hören sind.

20. Tag: Über eine sehr schlechte Piste fahren wir zum Nationalpark Mantadia. Dieses Gebiet ist für die Bindenerdracke, Schuppenerdracke, Lätzchenerdracke, Langschnabel- Nektarjala, Kurzschnabel-Nektarjala, Halsband-Nachtschwalbe und Grauscheitelbülbül bekannt. Diademsifaka, Schwarzweisser Vari und Großer Bambuslemur werden auch bei vielen Exkursionen nachgewiesen.
In den Feuchtgebieten kann man Madagaskar-Zwergtaucher, Madagaskar-Ente und Teichralle finden.

Madagaskarfalke (Madagascar Kestrel) Falco newtoni

21. Tag: Frühmorgens gehen wir entlang der Dorfstrasse und suchen Randsänger, Hovaralle, Graukehlralle und Schopfibis. Nach dem Frühstück besuchen wir das Feucht- und Grassgebiet vom Torotorofotsy, um die seltengewordenen Madagaskar-Ralle, Madagaskarbekassine und den Madagaskargrasssänger beobachten zu können. Unser nächstes Ziel ist das Reich der Indri im Analamazaotra Reservat, deren ohrenbetäubende Schreie man schon von weitem hören kann. Neben der reichen endemischen Flora können im Bergnebelwald auch Hovaralle, Cuvierralle, Teichhuhn, Madagaskarfruchttaube, Rabenpapagei, Rotbrustseidenkuckuck, Rotstirnseidenkuckuck, Blauseidenkuckuck, Madagaskar-Zwergfischer, Zimtracke, Kleiber-, Blauvanga, Weisskehlfoditany, Crossleyvanga, Olivbauch-Newtonie, Keilschwanztetraka, Wardvanga, Inselzwergohreule, Madagaskar-Waldohreule, Halsbandziegenmelker und Madagaskar Star gefunden werden. Bei einer Abendexkursion konzentrieren wir uns auf die Suche nach nachtaktiven Lemuren wie Goodman’s Mausmaki, Crossley’s Fettschwanzlemur, Östlicher Wollmaki, einige Chamäleon- und Froscharten.

22. Tag: Frühmorgens haben wir noch einmal die Möglichkeit einer letzten Erkundung entlang des Waldrandes.
Nach dem Frühstück fahren wir zur madagassischen Hauptstadt Antananarivo zurück. Im Stadtteil Alarobia besuchen wir den Vogelpark Tsarasaotra-See, der in einer privaten Parkanlage mitten der Stadt liegt. Wir wandern um den See auf dessen kleiner Insel eine gemischte Reiherkolonie mit Dickschnabelreiher, Rallenreiher, Nachtreiher und Kuhreiher gut zu sehen ist. Viele Entenarten tummeln sich auf dem Wasser u.a. Witwenpfeifgans, Hockerglanzente, Rotschnabelente und Madagaskarente. Aber auch Weisskehlralle, Madagaskarrohrsänger, Madagaskarweber, Zwergelsterchen sind hier möglich und werden oft beobachtet. Geplante Übernachtung im Orchid Hotel.

23. Tag: Heute heist es Abschiednehmem von Madagaskar, wenn Sie nicht noch die Verlängerung gebucht haben und noch ein paar Tage im Norden anhängen möchten.
Die zurückfligen haben heute nur noch den Transfer zum Flughafen und dann geht es zurück nach Deutschland, wo Sie am

24. Tag: landen werden.

 

Vortour auf der Suche nach Fossa und Fingertier

Verlängerung – Norden und Nosy Be

 

Teilnehmer: maximal 12, minimal 8 Personen

Reisepreis – Reisedaten

Enthaltene Leistungen:

  • Flüge wie in der Reisebeschreibung aufgeführt (andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Übernachtung meist in Hotels mit DU/WC
  • Halbpension
  • Fahrt- und Führungskosten
  • Bootstouren so wie im Reiseplan aufgeführt
  • örtliche deutschsprachige ornithologische Reiseleitung
  • plus teilweise örtliche englischsprachige ornithologische Reiseleitung
  • Genehmigungen
  • Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
  • Trinkgelder für Fahrer, Hotelpersonal, Bootsfahrer und örtl. Führer in den Parks haben wir wegen dem hohen Personalaufkommen mit in den Reisepreis einkalkuliert.
    Trinkgelder für unseren deutsch sprechenden Guide sind nicht im Reisepreis einkalkuliert. Er wird sich freuen, wenn Sie seine gute Leistung mit einem Trinkgeld honorieren.

Buchungsanfrage

Wenn nicht anders beschrieben, in z.T. guten Hotels und Lodges (in ländl. Gebieten können die Hotels auch sehr einfach sein. Programmänderungen sind witterungsbedingt möglich.

Das Visum wird bei Einreise für ca. 30,- / bzw. 35,- € (30 oder 60 Tage) erteilt.