Israel – Wintergäste

Diese Reise ist derzeit nicht in unserem Programm, kann aber für kleine Gruppen (ab zwei Personen) organisiert werden. Wenn Sie an der Tour interessiert sind, sagen Sie uns Bescheid. Sobald sich genügend Interessenten gemeldet haben, werden wir die Tour für Sie gerne organisieren.

Einödgimpel & Schuppengrasmücke im Winterquartier

Nicht nur während der Zugzeiten im Frühjahr und Herbst, sondern auch im Winterhalbjahr beherbergt Israel eine breite Palette an überaus interessanten Vogelarten. Zu den einheimischen Brutvögeln, bei denen es sich fast durchweg um Standvögel handelt, gesellen sich zu dieser Jahreszeit zahlreiche Wintergäste aus dem Norden und Osten, die im milden subtropischen Klima Israels die kalte Jahreszeit verbringen. Besonders interessant sind jetzt die großen Wasservogelansammlungen in den Feuchtgebieten Nordisraels sowie die beachtlichen Konzentrationen von seltenen Greifvögeln wie Schell- und Kaiseradlern im Hula-Tal und westlichen Negevgebiet bei Urim. Neben überwinternden Limikolen wie Steppenkiebitz und Mornell sowie Singvögeln lassen sich aber auch sehr viele bodenständige Wüstenvögel wie Kragentrappe, Rennvogel und Einödgimpel im Winter besonders gut beobachten. Ähnliches gilt für die Flughühner, die zu dieser Jahreszeit oft in großen Schwärmen auftreten.

Dunkle Wasserläufer (Tringa erythropus)

1. Tag: Flug Frankfurt – Tel Aviv, Transfer nach Ma´gan Michael.

2. – 3. Tag: Exkursionen zu den Fischteichen bei Ma´gan Michael, hier u.a. große Ansammlungen von Rosapelikanen, Reihern, Enten und Limikolen.

4. – 5. Tag: Fahrt durchs Karmel-Gebirge nach Tiberias. Exkursionen führen uns zum Hula Reservat und dessen Umgebung; Wasservögel und sehr viele überwinternde Greifvögel wie Schelladler (bis 40 Ex.) und Kaiseradler (bis 20 Ex.), mit etwas Glück auch der Steppenkiebitz. Exkursionen zum Wadi Ammud (Haussegler, Habichtsadler) und zum Mount Arbel (Langschnabelpieper). Übernachtung in Tiberias.

Wüsten-Steinschmätzer (Oenanthe deserti)

6. Tag: Fahrt von Tiberias an das Tote Meer. Unterwegs Exkursion an den Fischteichen bei Kefar Rupin, nahe Bet Shean (u. a. Fischmöwe, Zwergscharbe).

7. Tag: Wanderung von Ein Gedi zum Wadi Arugot, div. Wüstenvögel und Nubische Steinböcke; (oder fakultativer Besuch von Massada).

8. – 10. Tag: Fahrt nach Eilat mit kurzen Zwischenstopps. Hier viele Wüstenvögel und zahlreiche Überwinterer, darunter seltene Arten wie Einödgimpel, Wüsten- und Schuppengrasmücke.

11. Tag: Fahrt durch den Negev vorbei am Ramon-Krater nach Beer-Sheva, unterwegs verschiedene Beobachtungsstopps.

Tropfenflughuhn (Pterocles senegallus)

Die Wanderung von Ein Gedi zum Wadi Arugot ist sehr anstrengend, man muß schwindelfrei sein und gutes Schuhwerk tragen. Die Teilnehmer, die diese Wanderung nicht mitmachen können, fahren mit dem Bus zum Wadi Arugot und treffen dann wieder auf die andere Gruppe.

12. Tag: Exkursionen im westlichen Negev bei Urim; hier u.a. in größerer Zahl überwinternde Kaiseradler (bis 30 Ex.) und regelmäßig weitere seltene Greifvögel wie Lanner, Saker, Merlin und Steppenweihe. Auf den Feldern große Schwärme von Spieß- und Tropfenflughühnern sowie Kranich, Steppenkiebitz, Mornell und Rennvogel.

13. Tag: Fahrt zu den Flughuhntränken bei Nizzana mit 4 Flughuhnarten, hier ferner regelmäßig Kragentrappe, Rennvogel, Wüsten-, Isabell- und Felsensteinschmätzer.

14. Tag: Am Vormittag erneute Exkursion in den Negev bei Urim, nachmittags Weiterfahrt nach Jerusalem.

15. Tag: Besichtigungen in Jerusalem und Betlehem.

16. Tag: Rückflug nach Deutschland.

 

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Teilnehmer: maximal 7, minimal 6 Personen

Reisepreis – Reisedaten

Enthaltene Leistungen:

  • Flüge wie in der Reisebeschreibung aufgeführt (andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Übernachtung in Hotels mit DU/WC
  • Halbpension
  • Fahrt- und Führungskosten
  • deutschsprachige ornithologische Reiseleitung
  • Genehmigungen
  • Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung

Buchungsanfrage

Bei dieser Reise sind wegen der politischen Lage Programmänderungen vorbehalten. Die Wanderung von Ein Gedi zum Wadi Arugot ist sehr anstrengend. Man muß schwindelfrei sein und gutes Schuhwerk tragen. Die Teilnehmer, die diese Wanderung nicht mitmachen können, fahren mit dem Bus zum Wadi Arugot und treffen dann wieder auf die andere Gruppe.

 
 
 
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