Indien – Süd & Andamanen

Diese Reise ist derzeit nicht in unserem Programm, kann aber für kleine Gruppen (ab zwei Personen) organisiert werden. Wenn Sie an der Tour interessiert sind, sagen Sie uns Bescheid. Sobald sich genügend Interessenten gemeldet haben, werden wir die Tour für Sie gerne organisieren.

Andamanen & Nicobar-Inseln

Diese Erstlingsreise führt uns in eines der gefährdetsten Hotspots der Artenvielfalt. Nirgendwo sonst in Indien leben so viele endemische Vogelarten. Zusammen mit Sri Lanka gelten die Western Ghats als eines der artenreichsten, aber auch gefährdetsten Gebiete dieser Erde. Auf den Andamanen leben 12, in Südindien 24 endemische Vogelarten. Auf dieser Reise besuchen wir die endemitenreichsten Gebiete und haben die Chance, viele endemische Vögel, aber auch seltene Säuger zu sehen. Außerdem erwartet uns auch spektakuläre Landschaft.
Die Andamanen und die Nicobar-Inseln bestehen aus über 300 überwiegend unbewohnten Inseln, die von Regenwäldern bedeckt sind. Sie liegen im Golf von Bengalen und ragen bis zu 800 m über dem Meeresspiegel. Die Avifauna setzt sich aus indischen und südostasiatischen Arten zusammen. Auf den von Ornithologen nur selten besuchten Inseln wurden bisher über 220 Vogelarten, darunter 17 Endemiten registriert.

1. Tag: Flug nach Delhi.

Brahmakauz (Spotted Owlet) (Athene brama)

2. Tag: Nach der Ankunft in Delhi Weiterflug nach Bangalore und Transfer nach Myosore.

3. Tag: Besuch des Ranganatitu Bird Sanctuary (Reiher, Klaffschnabel, Nimmersatt) und Fahrt in den Nagarhole NP mit großen Waldbeständen (540 km²). Unterwegs können wir vielleicht die endemische Malabarlerche entdecken. Am Nachmittag Gamedrive und evtl. eine Bootsfahrt (Hutaffen, Malabartrogon, Sonnerathuhn, Goldschulterspecht sowie den endemischen Grünbartvogel und Taubensittich).

4. Tag: Exkursionen mit Jeep und Boot im Park: Elefanten, Gaur und Leopard, Malabar-Königsriesenhörnchen, Malaienkauz, Dschungelkauz, Neunfarbenpitta, Horsfield-Nachtschwalbe, Wellenbrust-Fischuhu, Warzenibis, Malaienstorch, Graukopf-Seeadler, sowie die endemische Malabarsalangane und der Grünbartvogel sind möglich.

Rotschultertaube (Yellow-legged Green Pigeon) (Treron phoenicopterus)

5. Tag: Fahrt nach Mudumalai und am Nachmittag Exkursion am Fuß des Nilgiri Massivs. Wir übernachten mit Blick auf das Nilgiri Massif. Hier leben viele interessante Vogelarten wie die endemischen Schwarzkopf-Raupenfänger, Horsfield-Pfeifdrossel, Nilgirischnäpper, Rotschultertaube, Gabelkuckuck, Weißbauch-Mennigvogel,  Graukopfbülbül, Malabartoko und Lotens-Nektarvogel.

6. Tag: Exkursionen im Schutzgebiet. Vielleicht haben wir Glück und sehen sogar die seltenen Dekkan-Rothunde.

7. Tag: Nach einer Frühexkursion Fahrt über 36 Haarnadelkurven auf 2.200 m NN nach Ooty, das inmitten von Teeplantagen und Aufforstungen liegt und Fahrt in die Bergwaldreste der Umgebung: Orangeschnäpper, Zimtbrusthäherling, Keralablauschnäpper, Buntwachtel, Nilgiri Blue Robin, Orangenachtigall, Schluchtenlaubsänger, Bergschwalbe, Nilgiritaube, Nilgiri- und White-bellied Blue Robin, Horsfield-Säbler, Dünnschnabel-Laubsänger sowie die endemischen Nilgiri-Languren.

Schwarzflügel-Aegithina (Common Iora) (Aegithina tiphia)

8. Tag: Exkursionen in der Umgebung von Ooty.

9. Tag: Am Vormittag Fahrt zu den artenreichen Regenwaldresten in Topslip im Indira Ghandi-NP. Die Regenwaldreste inmitten der Teeplantagen sind ornithologisch sehr ergiebig: Weißbauch-Baumelster, Malabarschmied, Kapuzentimalie, Malabartrogon, Keralablauschnäpper, Bergbronzemännchen, Doppelhornvogel, Malabartoko, Rotes Spornhuhn, Sonnerat-Huhn, Taubensittich, Rundschwanzspecht, Fratzeneule, Fahlbauch-Fruchttaube, Malabarsalangane, Eilsegler, Graustirndrossling, Goldbrauenbülbül, Däumlingsnektarvogel, Flaggendrongo, Riesennachtschwalbe und Grossschnabel-Rohrsänger.

10. Tag: Exkursionen im Umfeld von Topslip.

11. Tag: Fahrt nach Puttotham, um die Bartaffen zu suchen. Anschließend geht es weiter nach Munnar (1.600 m NN).

Sykesnachtschwalbe (Sykes’s Nightjar) (Caprimulgus mahrattensis)

12. Tag: Exkursion in dem landschaftlich sehr schönen Eravikulam NP (Nilgiri Thars, Graubrusthäherling, White-bellied Robin, Nilgirischnäpper, Nilgiripieper, Nilgiritaube) und anschließend Fahrt zum Periyar NP.
Der Periyar NP gilt als eines der faszinierendsten indischen Schutzgebiete: Dreifarbenweihe, Keralablauschnäpper und Rundschwanzspecht sind hier zu finden.

13. Tag: Exkursionen im Schutzgebiet (incl. einer Bootsfahrt).

14. Tag: Tagesausflug nach Gavi, am anderen Ende des Periyar NP (777 km²), eines der bekanntesten südindischen Schutzgebiete. Er besteht aus Wald- und Grasland und ist von bis zu 2.000 m hohen Bergen umgeben. Hier wurden 260 Vogelarten nachgewiesen, u.a. Weißkehl-Spinnenjäger, Malabar Trogon, Rotschwanzschnäpper, Lotusnektarvogel, Graukopfbülbül, Grünbartvogel, Horsfield-Säbler, Horsfield-Pfeifdrossel, Graustirndrossling, Rostflankenhäherling, Goldbrustbülbül, Wellenbrust-Fischuhu und Elefanten, Wildschweine, Gaur und Nilgiri Languren.

Rotlappenkiebitz (Red-wattled Lapwing) (Vanellus indicus)

15. Tag: Fahrt nach Madurai und Flug nach Chenai.

16. Tag: Nach einem zweistündigen Flug über den Golf von Bengalen erreichen wir Port Blair, die Hauptstadt der Andamanen. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß die Umgebung der Hauptstadt, um einige der häufigeren Arten wie Alexander-, Bart- und Langschwanzsittich, Bronzefrucht- und Meenataube, Amethystkuckuck, Weißnestsalangane und vielleicht auch den fast endemischen Andamanenkuckuck zu sehen.

17. Tag: Tagesfahrt zum Mt. Harriet NP. Nach ca. 2 h erreichen wir dichten Regenwald, in dem die meisten der für die südlichen Andamanen bekannten Endemiten vorkommen, wie Rotsteißtaube, Andamanenspecht, Andamanen-Bindenraupenfänger, Andamanen Schwarzkopfbülbül, Andamanen-Shama und der fast endemische Andamanen Drongo. Auf dem Gipfel hat man die Gelegenheit, Greifvögel zu beobachten wie den endemischen Andamanen-Schlangenadler. Eventuell besteht an diesem Abend Gelegenheit, nach nachtaktiven Arten wie Andamanen-Nachtschwalbe, Andamanenkauz, Andamaneneule und dem Falkenkauz (Rasse obscura) zu suchen.

Indischer Koel (Common Koel) (Eudynamys scolopaceus)

18. Tag: An diesem Tag besuchen wir Chiriya Tapu („Bird Point“), 30 km von Port Blair entfernt, am südlichsten Punkt der Andamanen. Nach der ca. einstündigen Fahrt beginnen wir in den Küstenwäldern und Mangroven endemische Arten wie Andamanen Weisskehlente, Andamanentaube zu suchen, und mit Glück sehen wir sogar die sehr scheue Andamanen Ralle sowie den fast endemischen Andamanenkuckuck. Andere Arten, die wir hier finden können, sind Zimtdommel, Riffreiher, Weißbauch-Seeadler, Wasserhahn, Pazifischer Goldregenpfeifer, Schwarznacken-Seeschwalbe sowie Mongolen- und Wüstenregenpfeifer. Eventuell besteht am Abend erneut Gelegenheit, nachtaktive Arten aufzuspüren.

19. Tag: Von Port Blair aus fahren wir in die Küstenwälder im Südwesten der Insel nach Manjeri und Sippighat. In den von Prielen durchzogenen Feuchtgebieten leben viele Vogelarten wie der Weißkehl-Dschungelschnäpper, Zimtsumpfhuhn, Schnäpperdickkopf und die Hinduralle.

20. Tag: Rückflug von Port Blair nach Chennai und Delhi.
Am Abend weiter nach Deutschland.

21. Tag: Landung in Frankfurt
 

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Teilnehmer: maximal 12, minimal 8 Personen

Reisepreis – Reisedaten

Enthaltene Leistungen:

  • Flüge wie in der Reisebeschreibung aufgeführt (andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Übernachtung in Hotels mit DU/WC
  • Vollpension
  • mittags Lunchpakete
  • Fahrt- und Führungskosten
  • Bootstour so wie im Reiseplan aufgeführt
  • deutschsprachige ornithologische Reiseleitung
  • örtliche englischsprachige ornithologische Reiseleitung
  • Genehmigungen
  • Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung

Buchungsanfrage

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Visa muss jeder selbst beantragen und ist nicht im Reisepreis enthalten.
Einzelzimmer kann nicht überall garantiert werden.
Besondere Witterungsverhältnisse und dadurch bedingte Programmänderungen sind vorbehalten.

 
 
 
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