Deutschland – Nordwestdeutschland

Diese Reise ist derzeit nicht in unserem Programm, kann aber für kleine Gruppen (ab zwei Personen) organisiert werden. Wenn Sie an der Tour interessiert sind, sagen Sie uns Bescheid. Sobald sich genügend Interessenten gemeldet haben, werden wir die Tour für Sie gerne organisieren.

Vogelbeobachtung an der ostfriesischen Küste

In Nordwestdeutschland finden sich viele ornithologisch interessante Lebensräume wie Watt, Salzwiesen, Feuchtgrünland, Moore, Spülfelder, Wallhecken und Heiden. Für Wiesenbrüter, durchziehende Wat- und Wasservögel und überwinternde Vögel aus Skandinavien hat dieser Raum eine herausragende Bedeutung. Zu den charakteristischen Brutvogelarten zählen Brandgans, Löffelente und Knäkente, Rohrweihe und Wiesenweihe, Tüpfelralle, Wachtelkönig, Uferschnepfe, Brachvogel, Säbelschnäbler, Sandregenpfeifer, Sumpfohreule, Blaukehlchen und Schilfrohrsänger. Im Winterhalbjahr ist hier mit Singschwan und Zwergschwan, Nonnengans und Ringelgans, Goldregenpfeifer, Ohrenlerche, Schneeammer und Berghänfling zu rechnen. Im Frühjahr rasten an der Küste regelmäßig Knutts und Pfuhlschnepfen.
Auf zwei Reisen wollen wir die Vogelwelt dieses Gebietes kennen lernen. Schwerpunkt der Märzreise sind Wintergäste, durchziehende Wasservögel und einige Wiesenbrüter, die ihre Brutplätze besetzen. Auf der späteren Reise sind fast alle Brutvögel eingetroffen, und wir können noch mit vielen durchziehenden Wat- und Wasservogelarten rechnen.
Das Programm wird in Abhängigkeit von Witterung, Fahrzeiten und Beobachtungsmöglichkeiten flexibel gestaltet. Ausgangspunkt der Reise ist der Ort Ganderkesee bei Bremen, von dem aus alle Exkursionsziele in 30 – 180 Minuten erreichbar sind. Bei sehr schlechtem Wetter wird einmal der Vogelpark Walsrode besucht.

Sumpfohreule (Asio flammeus)

1. Tag: Individuelle Anfahrt nach Ganderkesee. Bei dem späten Termin besteht bei günstiger Witterung die Gelegenheit zu einer Nachtexkursion (Tüpfelralle, Blaukehlchen).

2. Tag: Exkursion in das Niedervieland bei Bremen. Dieses Flussmarschengebiet zeichnet sich durch eine Vielfalt ornithologisch interessanter Lebensräume aus. Besonders interessant sind Überschwemmungsflächen und Auenbiotope an der Weser, aber auch renaturierte Fließgewässer, Röhrichte, Auwaldstrukturen und Feuchtgrünland sind hier zu finden. Kennzeichnend für das Marschengrünland ist das dichte Grabennetz. Wenn wir noch Zeit haben, steht eine weitere Exkursion in ein Überschwemmungsgebiet (Moorhauser Polder bei Oldenburg oder Borgfelder Wümmewiesen bei Bremen) auf dem Programm.

Amsel (Turdus merula)

3. Tag: Heute fahren wir an die ostfriesische Küste im Bereich der Leybucht/Krummhörn. Zuerst beobachten wir in einem Feuchtgebiet mit vielen Enten, wo mit etwas Glück auch Löffler beobachtet werden können. Danach wandern wir ca. 10 km entlang der Leybuchtnase. Hier rasten regelmäßig viele tausend Nonnengänse.

4. Tag: Bei günstiger Witterung unternehmen wir einen Tagesausflug auf eine ostfriesische Insel (Baltrum oder Spiekeroog). Hier wollen wir typische Küstenvögel wie Mantelmöwe, Brandgans, Kornweihe, Sumpfohreule, Zwergseeschwalbe und Seeregenpfeifer beobachten.

5. Tag: Vormittags besuchen wir den Hasbruch, ein altes Hutewaldgebiet, in dem regelmäßig der Mittelspecht vorkommt und anschließend ein Dünengebiet an der Weser, den Warflether Sand. Mittags Rückreise.

 

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Teilnehmer: maximal 8, minimal 6 Personen

Reisepreis – Reisedaten

Enthaltene Leistungen:

  • Übernachtung
  • Frühstück
  • Fahrt- und Führungskosten
  • deutschsprachige ornithologische Reiseleitung
  • Genehmigungen
  • Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung

Buchungsanfrage

 
 
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