Diese Reise ist derzeit nicht in unserem Programm, sie kann aber für kleine Gruppen organisiert werden. |
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Tierparadies SüdafrikaGroße Rundreise (30 Tage)Durch hervorragenden Naturschutz ist Südafrika weit über seine Grenzen hinaus bekannt und bei Naturfreunden beliebt geworden. Von allen Reservaten ist es der Krüger Nationalpark, mit seinem großen Artenreichtum, der dem Naturschutz in diesem Land ein hervorragendes Image verleiht; ein weltweites Beispiel zum Schutz bedrohter Arten. Fast alle Großsäuger und Vogelarten Südafrikas haben hier ein ungestörtes und vor Wilderern geschütztes Zuhause gefunden. Aber auch die anderen Naturschutzgebiete, die wir besuchen werden, sind von besonderem Reiz. Im vogelreichen Mkhuze Wild Reservat werden wir genauso Exkursionen durchführen wie im ältesten Naturschutzgebiet Hluhluwe, das 1997 sein hundertjähriges Bestehen feierte. Weit über 800 Vogelarten wurden in den letzten Jahren in den verschiedenen Gebieten Südafrikas beobachtet. Zahlreiche europäische und asiatische Vogelarten verbringen hier den Winter. Sogar aus dem Fernen Osten (Ussurien) ziehen verschiedene Arten, wie der Amurfalke, jedes Jahr in den Süden Afrikas. Neben den Unmengen von Wintergästen ist es aber auch die faszinierende einheimische Vogelwelt, die immer wieder begeistert. Kampfadler und Gaukler sitzen auf abgestorbenen Bäumen. An gerissenen Tieren finden sich, sobald die Raubkatzen ihr Mahl beendet haben, viele Geier ein, um die letzten Reste zu verwerten. In den zahlreichen Lagunen sind verschiedene Limikolen und Seeschwalben bei der Nahrungssuche gut zu beobachten. Diese Reisen wurden speziell für uns von einheimischen Ornithologen ausgearbeitet und zeigen uns die verschiedensten Landschaften Südafrikas. |
| 1. und 2. Tag: Flug Frankfurt - Kapstadt. Anschließend Transfer zum Hotel, je nach Ankunftszeit werden wir noch zum Rondevlei-Wasservogelreservat fahren. Im seichten Wasser sind Zwergflamingo, Rosapelikan, Afrikanischer Löffler, Heiliger Ibis neben Grünschenkel, Sichelstrand-, Teichwasser- und Zwergstrandläufer sowie Kaptriel am Ufer bei der Nahrungssuche zu beobachten. 3. Tag: Nach dem Frühstück Fahrt zum Naturreservat Kap der Guten Hoffnung. Die mit Büschen bewachsene Steilküste des NSG zieht sich ca. 40 km bis zur Südspitze Afrikas. In dem 7.750 ha großen Naturpark können Goldbrust-, Halsband- und Malachitnektarvogel gesehen werden. Rötelfalke, Kaffernadler, Schreiseeadler und Felsenbussard sind meist anzutreffen und im Winter werden oft auch Albatrosse gesehen. An Säugetieren ist hier neben den seltenen Tschakma-Pavianen auch auf Buntbock, Klippschliefer und Seebär zu achten. 4. Tag: Heute besuchen wir den Kirstenbosch Botanischen Garten, wo oft Sundevalls Sägeflügelschwalbe, Halbmondtaube, Kapbülbül und Flötenwürger beobachtet werden. Die Wälder sind die Heimat von Oliventaube, Kap-, Paradies- und Dunkelschnäpper, mit etwas Glück kann man sogar den Bergzisten- und Sundevallsbuschsänger sehen. Am Nachmittag fahren wir zum Signalhügel und zum Tafelberg. Neben der schönen Aussicht auf Kapstadt, können wir auch Kaphonigfresser und verschiedene Nektarvögel beobachten. |
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| 5. Tag: Fahrt Richtung Norden nach Langebaan. An der Küste können Küstenscharbe, Kap- und Weißbrustkormoran, Brand-, Fluß-, Küsten- und die Eilseeschwalbe gesehen werden. 6. Tag: Exkursion im West Coast Nationalpark . An der Langebaan Lagune überwintern vorwiegend europäische Limikolen (Steinwälzer, Knutt, Regenbrachvogel, Teichwasser-, Terekwasser- und Sichelstrandläufer sowie Hirten-, Fahl-, Weißstirn-, Sand- und Kiebitzregenpfeifer). In den angrenzenden Gebieten leben Grauflügelfrankolin, Kapmeise, Kapbeutelmeise, Gackeltrappe und Gelbbauchgirlitz. 7. Tag: Fahrt zur Felseninsel Bird Island; hier befindet sich das größte Brutgebiet der Kaptölpel und Kapkormorane in Südafrika, die wir von einem Beobachtungsstand aus nächster Nähe beobachten und fotografieren können. Auf der Insel sind auch Brillenpinguine, Dominikaner- und Hartlaubsmöwen anzutreffen.. |
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| 8. Tag: Frühe Abfahrt nach Swellendam über Clanwilliam, einer bergigen, offenen Buschlandschaft, der Heimat des Kaphonigfressers. An den felsigen Steinhängen sind Klippenrötel, Bergschmätzer und Zimtbrustsänger Brutvögel. 9. Tag: Heute besuchen wir das an der Küste liegende De Hoop Natur Reservat. Sehr reizvoll sind die ausgedehnten Kalksteinebenen und Karsthügel mit der letzten Kap-Kolonie des Kapgeiers. An den ausgedehnten Sandstränden der Küste sind meist viele Limikolenarten und Seeschwalben zu sehen. Wenn noch Zeit ist, besuchen wir den 3.300 ha großen Bontebok Nationalpark, der eigens zum Schutz der Buntböcke 1931 gegründet wurde. Neben verschiedenen Antilopen sind hier auch Fleckente, Stanleytrappe, Tambourintaube, Grasklapper- und Langschnabellerche beheimatet. 10. Tag: Fahrt über die berühmte Gartenroute Richtung Port Elizabeth mit Zwischenstopp im Tsitsikamma Nationalpark. Dieser Nationalpark umfasst sowohl einen schmalen Küstenstreifen mit eindrucksvollen Felsenkliffs als auch den größten zusammenhängenden Resturwald in Südafrika, dementsprechend vielseitig ist die Vogelwelt. Mit Glück können auch Wale und Delphine sowie kleinere Landsäugerarten beobachtet werden. |
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| 11. Tag: Ganztagestour im Tsitsikamma Nationalpark. Am gleichnamigen Berg finden wir die ältesten Bäume (bis 800 Jahre), in denen Bergbussard, Narina-Trogon, Smaragdkuckuck, Goldrückenspecht brüten. Meist hört man auch den Ruf des Helmturako durch den Bergwald schallen. An der Küste können Raub-, Eil-, Brand-, Gabelschwanz- und Flußseeschwalbe, Wassertriel und viele Limikolen beobachtet werden. 12. Tag: Fahrt zum Addo-Elephant-Nationalpark. In diesem Wildreservat können wir auf unseren Pirschfahrten auch Kapbüffel, Elenantilope, Busch- und Kap-Greisbock sehen. Absolute Vorfahrt aber haben die "Pillendreher", wenn sie ihre aus Elefantendung geformten Brutbälle über die Fahrwege rollen. 13. Tag: Ganztagestour in den Addo-Elephant-Nationalpark. Die weite Ebene ist zum größten Teil mit Speckbaumbusch bedeckt, in der die letzten Addo-Elefanten (Restbestand 1931 11 Exemplare - heute rund 300 Ex.) leben. Weitere Kostbarkeiten im Park sind die nördlichen Spitzmaulnashörner und die Kapbüffel. An seltenen Vogelarten sind hier Helmperlhuhn, Kammblässhuhn, Gackeltrappe, Kapbeutelmeise, Karruheckensänger und Dunkelschnäpper zu erwähnen. 14. Tag: Flug nach Durban. Anschließend Transfer zur Lodge Zinkwazi Resort. |
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15. Tag: Zwei Halbtagesexkursionen
führen uns zum ersten Kennenlernen der südafrikanischen Vogelwelt
an Lagunen, Küste und in die Lodgeanlage
unserer Unterkunft. In den Lagunen und an der Küste werden oft Weißbrustkormoran,
Riedscharbe, Goliath- und Mangrovenreiher, Wollhalsstorch, Hl.
Ibis, Hagedasch, Afr. Löffler, Waffenkiebitz, Dreibandregenpfeifer,
Wassertriel, Raub- und Eilseeschwalbe gesehen. 16. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir nach Mtunzini, in ein landschaftlich reizvolles Gebiet mit den verschiedensten Biotopen. Im Küstenwald sind Trompeterhornvögel, Goldbürzel- und Weißohrbartvögel beheimatet. In diesem Gebiet stehen noch Restvorkommen der in Südafrika fast ausgestorbenen Raffia Palme, an die der Palmgeier (der Nahrung wegen) gebunden ist. In den Mangroven und Lagunen schauen wir nach Afrikanischer Binsenralle, Sattelstorch, Gold- und Großem Goldweber, Vierfarbenwürger und Gelbbrustbülbül. Am Nachmittag erreichen wir das Nyalazi Gate, das südliche Eingangstor zum Hluhluwe/Umfolozi - Schutzgebiet. |
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17. Tag: Wir besuchen heute das Hluhluwe Natur Reservat. Es ist das älteste Reservat Afrikas (1897 gegründet). In den aufgelockerten Akazienwäldern lebten bis vor kurzem die einzigen Breitmaulnashörner Südafrikas. Inzwischen sind sie nicht mehr gefährdet und kommen in großer Anzahl vor. Ebenso interessant sind Vogelarten wie Gradschwanzdrongo, Höckerente, Witwenstelze, Wald- und Graunektarvogel. 18. und 19. Tag: Die nächsten beiden Tage werden wir im St Lucia Park verbringen, der nicht nur durch seine große Nilpferdpopulation bekannt ist. Er zählt auch zu den wichtigsten Brutgebieten für Rötelpelikan, Goliathreiher und Afrikanischen Löffler. Sehr oft werden hier Erzkuckuck, Bülbülwürger, Haubenturako, Zwergbienenfresser und Rotbauchschwalbe gesehen. Wenn am Nachmittag noch Zeit ist, besteht die Möglichkeit zu einer Bootsfahrt auf dem Mzinene (fakultativ); Schreiseeadler, Hagedasch, Jakana Blatthühnchen, Negerralle, Riesen-, Grau-, Braunkopf-, Senegal- und Malachitfischer. 20. und 21. Tag: Fahrt zum Mkhuzi Game Reserve. Mkhuzi gilt als Geheimtipp für Ornithologen. In diesem zur Küstenebene von Mosambik gehörenden Gebiet (34.000 ha) überlappen sich Arten des tropischen Nordens mit solchen der temperierten südlichen Zone. Über 400 Vogelarten konnten hier bisher nachgewiesen werden. Bei einer Frühexkursion in den Feigenwald mit einem Parkrancher können wir vielleicht den Narina-Trogon finden. An der Nsumo-Pfanne können Rötel- und Rosapelikan, Sattelstorch, Klaffschnabel, Afrik Löffler, Rosa- und Zwergflamingo sowie zahlreiche Limikolen- und Entenarten beobachtet werden. Am Kumasinga-Wasserloch lassen sich Nyalas, Zebras, Impalas, Warzenschweine und mit Glück Breitmaulnashörner beobachten. Zum Trinken finden sich aber auch viele Vögel ein, darunter Glanzhaubenturako, Rotnasen-Grüntaube, Paradieswitwe, Großer und Kleiner Honiganzeiger, Hagedasch und Wollhalsstorch. In der offenen Grassavanne können wir mit Schwarzbauchtrappe, Haubenperlhuhn und Sekretär rechnen, im Trockenwald mit Raub- und Kampfadler. |
| 22. Tag: Heute fahren wir zum weltberühmten Krüger National Park. Fast alle Großsäuger Südafrikas leben in dem Reservat, dessen Fläche so groß wie Belgien ist. Auf dem Weg zu unserem ersten Camp werden wir neben den Vögeln unser Interesse den Rappen-, Pferde- und Elenantilopen sowie Elefanten, Büffeln, Giraffen und den großen Zebraherden zuwenden. Vielleicht sehen wir auch Löwen, Geparden und Leoparden, die in diesem Reservat noch recht häufig vorkommen. 23. - 27. Tag: Früh am Morgen verlassen wir das
Camp, um Großwild an den Tränken zu beobachten. Mit etwas Glück
kann man hier auch einen Leoparden sehen. Sehr häufig sind
Kronenkranich, Gaukler, Kampf,- Schlangen- und Schreiseeadler.
Bei einer abendlichen Pirschfahrt können wir mit Glück Flecken-
und Blassuhu sowie Ginsterkatze, Springhase und Zibetkatze
sowie weitere nachtaktive Tiere entdecken. Wir besuchen die Nordgrenze
des Reservates, den Luvuvu Fluß. In dichten Wäldern
fahren wir entlang des Flusses, an dem Fischeulen, Horus-, Baobab-
und Fledermaussegler, Haubenperlhühner, Weiße Kronenkiebitze,
Kronenadler, Kuckucksweihen, Schwarzkehl-Lappenschnäpper, Kappapageien
und Glanzstare brüten. Zur Beobachtung von Nyala, Schirrantilopen
und Meerkatzen ist dieses Gebiet ideal. |
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Unsere Reisevorschläge |
28. Tag: Wir werden den Norden des Parkes wieder verlassen und an verschiedenen Wassertränken nach Herden von Zebras und Gnus Ausschau halten, da meist auch Lappenstare und Rotschnabelmadenhacker mit ihnen ziehen. Während der Fahrt können Trauer-, Waffen- und Senegalkiebitz, Rotschnabelhacker, Wollhals-, Ohren- und Weißrückengeier beobachtet werden. 29. Tag: Über die Panoramaroute fahren wir zum internationalen Flughafen von Johannesburg und Rückflug nach Frankfurt. 30. Tag: Landung in Frankfurt. |
| Teilnehmer: maximal 6, minimal 5 Personen Im Reisepreis
enthalten: |
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