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| Diese Reise ist derzeit nicht in unserem Programm, sie kann aber für kleine Gruppen organisiert werden. |
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Faszination der Gegensätze3-Wochen in die Wildnis UssuriensIn eines der letzten noch fast völlig unberührten Naturparadiese
der Welt führt unsere Reise nach Ussurien. Hier im Fernen Osten Rußlands,
zwischen dem Ussuri-Fluß und dem Japanischen Meer, treffen in einzigartiger
Weise die Flora und Fauna Ostsibiriens und Chinas, der nordischen Taiga
und der Subtropen aufeinander. In diesem riesigen Gebiet, im Norden bis
zur Mündung des Amurs reichend, im Süden von den Grenzen zu
China und Korea begrenzt, kommen noch Säugetierarten wie der Amur-Leopard,
die sibirische Rasse des Tigers, der Braun- und der Kragenbär vor. |
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Unsere erste Station ist die nähere Umgebung der
Stadt Chabarowsk, insbesondere der Bolsche-Chechtsir-Nationalpark. Die
Bolsche-Chechtsir-Gebirgskette bildet den äußersten Ausläufer
des Sichote-Alin-Gebirges und ragt von Osten her in die mittlere Amur-Ebene
hinein. In den noch völlig unberührten Waldgebieten des Nationalparks
treffen wir auf Vogelarten wie die Blaunachtigall, den Braun- und den
Japanschnäpper, die Baumstelze und den Schopfwespenbussard. Auf einer
botanischen Exkursion in Begleitung des Botanikers des Nationalparks werden
uns die Besonderheiten der ussurischen Flora erläutert. |
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Von nun geht es nur noch Richtung Süden. Zunächst
in einer ca. 6stündigen Busfahrt nach Srednichorsk, gelegen am Ufer
des Flusses Chor. Umgeben von bis zu 3000 m hohen Bergen, verbringen wir
hier die nächsten drei Tage. Nur auf einer unbefestigten, mehr als
140 km langen Straße können wir Srednichorsk erreichen. Bis
auf den Gipfel bewaldete Berghänge und ein oft völlig undurchdringlicher
Wald bieten ein imposantes Bild. Hier kann man nachts bisweilen den Ruf
des Riesenfischuhus vernehmen. Mit einheimischen Fischern und unseren
russischen Ornithologen unternehmen wir eine Bootsexkursion auf dem Chor,
seiner Quelle entgegen. See- und Fischadler, aber auch Habichtskauz und
vielleicht den überaus seltenen Schuppensäger werden wir zu
Gesicht bekommen. Am darauffolgenden Tag erkunden wir die Wälder
in der Nähe des Dorfes. Fahl- und Schieferdrossel, Weißrückenspecht,
Amurrötel und Streifenohreule zählen hier zu den charakteristischen
Arten. Um unser nächstes Ziel, den Chanka-See, zu erreichen, steht
eine lange Fahrt auf dem Programm. Den ganzen Tag sind wir mit dem Bus
unterwegs, bevor wir am Abend in der Nähe der Stadt Dalneretschensk
einen Zwischenstopp zur einmaligen Übernachtung einlegen. An interessanten
Stellen machen wir natürlich Beobachtungspausen. Während der
Fahrt verlassen wir die Region Chabarowsk und fahren weiter in der Primorskij-Region,
die sich bis nach Wladiwostok erstreckt. Nachdem wir den Chanka-See erreicht
haben, gilt unser Hauptinteresse den zwei um diese Zeit hier anzutreffenden
Kranicharten. Mandschuren- und Weißnackenkranich konnten wir hier
auf unserer letzten Reise beobachten. Aber auch andere interessante Arten
wie Fleckschnabelente, Kappenmöwe, Weißflügelseeschwalbe,
Mandschuren- und Chinesendommel und sogar die Baerente kommen hier vor.
In den nur spärlich auftretenden Waldgebieten brüten Klein-
und Kizukispecht, auch der seltene Prinzenparadiesschnäpper ist in
recht großer Zahl vertreten. |
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Nach einer halbtägigen Busfahrt mit Zwischenstation
im Ussuriskij-Nationalpark (Wiesen- und Graukopfammer und vielleicht der
sehr seltene Graugesichtsbussard) erreichen wir unser letztes Ziel: Wladiwostok.
Für uns exotische Arten wie Japan- und Kamtschatkamöwe, Silberalk
und Brillenteiste werden wir bei einer Bootsexkursion auf dem Japanischen
Meer beobachten können. Wir umrunden zwei Vogelinseln (wegen zu starker
Brandung keine Anlandungsmöglichkeit), auf denen Meerscharbe, Japankormoran,
Trottellumme und sogar der Swinhoe-Wellenläufer brüten. Auch
den Nashornalk und vielleicht den hier allerdings sehr seltenen Gelbschopflund
sehen wir von unserem Schiff aus. Bei einem Besuch im Nationalpark Kedrowaja-Pad
und dessen näherer Umgebung gilt unser Interesse vor allem den fünf
hier vorkommenden Kuckucksarten, dem Trillersperber, dem Dollarvogel und
dem Japanbuschsänger. Auch Flußwasseramsel und Chinesenschikra
sind hier als Brutvögel anzutreffen. |
| 1. Tag: Flug von Frankfurt nach Moskau. Dort Möglichkeit zu einer Stadtbesichtigung. 2. Tag: Weiterflug nach Chabarowsk vom Flughafen Domodedowo aus (Flugdauer: 8 h). Wegen der Zeitverschiebung landen wir dort in den frühen Morgenstunden. 3. Tag: Nach der Ankunft in Chabarowsk Fahrt zum Hotel. Nach einer kurzen Erholungspause entweder Stadtbesichtigung in Chabarowsk oder eine erste ornithologische Exkursion am Ufer des Amur. 4. -6. Tag: Exkursionen in den Bolsche-Chechtsir-Nationalpark und andere ornithologisch ergiebige Regionen rund um Chabarowsk. 7. - 9. Tag: Weiterfahrt nach Malischewa. Bootsexkursion
auf dem Amur. Exkursionen in die höchst interessanten Waldgebiete
um Malischewa. Einziger Brutplatz des Braunkehlspechtes
in ganz Rußland. |
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Weiter Touren im Fernen Osten14 Tage Ussurien |
10. -12. Tag: Aufenthalt in Srednichorsk. Der letzte noch mit dem Bus zu erreichende Ort, am Ufer des Flusses Chor. Faszinierende, völlig unberührte Landschaft am Fuße des Sichote-Alin-Gebirges. 13. Tag: Weiterfahrt nach Dalneretschensk. Dort einmalige Übernachtung. Während der Fahrt Beobachtungspausen ( Elsterweihe, Schwarzschnabelstorch). 14. -16. Tag: Nachmittags Ankunft am Chanka-See. Bootsexkursion auf dem Chanka-See und in den Reisfeldern, Beobachtungen in Waldgebieten der näheren Umgebung. 17.-20. Tag: Aufenthalt in Wladiwostok. Exkursionen per Schiff auf dem Japanischen Meer. Besuch des Nationalparks Kedrowaja-Pad. Stadtbesichtigung in Wladiwostok. 21. Tag: Rückflug über Moskau nach Frankfurt. |
| Teilnehmer: maximal 8, minimal 6 Personen Im Reisepreis enthalten: |
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