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Riesenseeadler und Kraniche im Fernen Osten
In eines der letzten noch
fast völlig unberührten Naturparadiese der Welt führt unsere
Reise in den Fernen Osten Rußlands. Am Amur lernen wir die einzigartige
Flora und Fauna der nordischen Taiga und der Sumpfgebiete Ostsibiriens
kennen. Im Chingansky-Reservat mit seinen riesigen Schilfbeständen
brüten regelmäßig Weißnacken- und Mandschurenkranich
und weitere 112 Vogelarten. Über 500 Arten höhere Pflanzen und
44 Säugetierarten wurden in den letzten Jahren von den Wissenschaftlern
nachgewiesen. Zweifellos ist aber der Udyl-See, den wir nur mit dem Schiff
erreichen können, der Höhepunkt dieser Tour. Bei allen Touren
konnten wir an manchen Tagen über 30 Riesenseeadler sehen.
1. Tag: Flug von Frankfurt nach Moskau. |
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2. - 3. Tag: Wer möchte, kann morgens eine Stadtführung machen (fakultativ). Am Nachmittag Flug nach Chabarowsk; Landung in den frühen Morgenstunden. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung mit Stadtpark u.a. Koreagoldschnäpper, Braunschnäpper, Weißbauch-, Weiden- und Tannenmeise fahren wir mit dem Zug durch die endlos scheinende Taiga Sibiriens, vorbei an den Ausläufern der Chingan-Gebirgskette nach Arhara und dann weiter zum Camp. Aus dem Zug können oft Elsterweihe und Amurfalke beobachtet werden. 4. Tag: Nach dem Frühstück erste Exkursion im 822 qkm großen Chingansky Nationalpark, der bisher nur von wenigen Westeuropäern besucht wurde. Einmalig für dieses Sumpfgebiet sind Weißnacken-, und Mandschurenkranich, die hier regelmäßig als Brutvögel beobachtet werden. In den Abendstunden hören und sehen wir meist Jotaha-Nachtschwalben. |
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5. Tag: Bei unseren ausgedehnten Exkursionen können wir meist auch Schwarzschnabelstorch, Isabellbrachvogel, Elsterweihe, Schelladler, Rothalstaucher, Sumpfohreule, Schwarzohrmilan, Baum- und Amurfalke, Grünschenkel, Wachtel, Meenataube, Eisvogel, Löffel-, Sichel-, Fleckschnabel- und Baerente sowie mit etwas Glück Rotnacken-Laufhühnchen, Mandschuren- und Zwergdommel sehen. 6. Tag: Exkursion in das höchst interessante Waldgebiet und dessen Randzonen im Reservat, dem Brutareal von Besrasperber, Kiefernteesa, Waldwasserläufer, Meenataube, Stachelschwanzsegler, Graumennigvogel, Rotschwanz- und Keilschwanzwürger, Gelbbrauen-, Goldhähnchen-, Bart-, Kronen-, Ussuri-, Wander- und Dunkellaubsänger, Amurrötel, Braun- und Rußschnäpper, Maskenkernbeißer, Hopf-, Gackel-, Kurzflügel- und Fluchtkuckuck. In den Schilf- und angrenzenden Buschgebieten sind oft Riesen-, Streifen- und Strichelschwirl, Dickschnabelsänger, Braun-, Flecken-, Mugimaki- und Rußschnäpper, Lasurmeise, Fichten-, Tristram-, Schmuck-, Weiden-, Wiesen- und Maskenammer neben Mongolenstar, Schwarznackenpirol, Chinagrünling, Meisen- und Karmingimpel sowie Schwarznackenpirol zu beobachten. |
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7. Tag: Morgens noch eine Wanderung im NSG. Am Nachmittag zurück nach Arhara und mit dem Nachtzug über Chabarowsk nach Komsomolsk am Amur. 8. Tag: Fahrt mit dem Schnellboot (ca. 8 Stunden), den Amur abwärts, nach Boborodskoe. An den Ufern, die jedes Jahr von den Eismassen des Amurs neu geformt werden, sitzen schon auf umgeknickten Bäumen die ersten Riesenseeadler. 9. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir zum Udyl-See. Während der Fahrt und bei einer ersten Exkursion auf dem See können See-, Fisch- und natürlich Riesenseeadler gesehen werden. Des Weiteren werden meist Mandarin- und Kragenente, Bläss- und Schwanengans, Zwerg-, Mittel- und Gänsesäger, Kamtschatka- und Japanmöwe gesehen. |
Weiter Touren im Fernen Osten14 Tage Ussurien |
10. Tag: Ganztages-Exkursion mit dem Boot auf dem Udyl-See. Von weitem leuchten schon die gelben Schnäbel der Giganten über die Ränder der riesigen Nester. Über 15 Nester, zum Teil nur 150 Meter voneinander entfernt, konnten bei der letzten Tour von unserer Gruppe gefunden werden. Weitere Brutvögel sind Singschwan, Ohren- und Prachttaucher, Sichel-, Spieß-, Krick-, Pfeif-, Reiher-, Kragen- und Schellente sogar der Fischuhu wurde nachgewiesen. 11. Tag: Bei einer Wanderung am Ufer des Sees können in den Wäldern neben Schwarzspecht, Blau- und Spiegelrotschwanz, Schwirr- und Blaunachtigall, Rötelammer, Gimpel, Grau-, Rosen-, Karmin- und Meisengimpel mit etwas Glück auch Rauhfuß- und Bartkauz, Felsenauer- und Sichelhuhn gesehen werden. 12. Tag: Nach dem Frühstück machen wir eine letzte Erkundungstour am See. Nachmittags fahren wir nach Boborodskoe. |
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Wegen der fehlenden Infrastruktur im Chingansky Nationalpark und Udyl-See werden wir in diesen Gebieten in Holzhütten und bei Familien der Ultschen sowie in Boborodskoe im "Schiffshotel" schlafen. |
13. Tag: Rückfahrt mit dem Schiff den Amur aufwärts nach Komsomolsk am Amur. Vorbei an Sandbänken, auf denen oft große Lachmöwen- und Flußseeschwalbenkolonien zu sehen sind. Wenn noch Zeit bleibt, machen wir eine Stadtbesichtigung. An der Strandpromenade ist mit Pazifik- und Stachelschwanzsegler zu rechnen. 14. Tag: Exkursionen in ein nahegelegenes Komsomol-Reservat und andere ornithologisch ergiebige Gebiete bei Komsomolsk. In den noch völlig unberührten Waldgebieten des Nationalparks treffen wir auf Vogelarten wie Blaunachtigall, Fahl- und Schieferdrossel, Mongolenstar, Japanschnäpper, Baumstelze und Schopfwespenbussard. Wir sehen endemische Baumarten wie die Amur-Korkeiche, die Mandschurische Esche und die Mandschurische Walnuß. 15. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug über Moskau nach Frankfurt. |
| Einzelzimmer/-zelt kann nicht immer garantiert werden. |
Teilnehmer: maximal 12, minimal 8 Personen Im Reisepreis
enthalten: |
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