Darien ist die östlichste Provinz Panamas. Grosse Teile, inbesondere
die Gebiete mit indigener Bevölkerung, sind noch bewaldet. Hier im
Tieflandwald und an den Flüssen finden wir Endemiten wie Salmon-Glanzvogel
und Mohren-Stirnvogel sowie Arten Ostpanamas wie Grauwangen-Faulvogel,
Kappenreiher, Tüpfelbrustspecht, Weißbrust-Ameisenwürger,
Rohrspötter und/oder andere Spezialitäten wie Blutbürzelspecht
und Weißstirn-Trappist.
17. Tag: Wir fahren auf der Panamericana
Richtung Osten durch den Darien (ca. 4 Std.). Unterwegs
halten wir beim Privatreservat San Francisco, einem der
letzten Tieflandwaldreste entlang der Strasse. Besonders zu erwähnen
sind hier Schwarzkopf-Todytyrann, Rötlicher Tropfenflügeltyrann
und Rotrücken-Sensenschnabel. Am Ende der Panamericana
steigen wir in ein Boot um und fahren auf den Flüssen Chucunaque
und Tuira nach El Real (ca. 1 Std.).
Dem Wasser entlang können wir eventuell Grünibis, Mangroven-,
Schwarz- und mit etwas Glück den Fischbussard sehen.
Bei der kleinen Ortschaft El Real halten wir nach Spezialitäten Ausschau
wie Brillensperlingspapagei, Gelbbauch-Breitschnabeltyrann, Rohrspötter
und dem endemischen Mohrenstirnvogel. Übernachtung in einem
sehr einfachen Gasthaus.
18. Tag: Mit Vierradantrieb fahren wir
ein paar km bis zum Nationalpark Darien. Wir kommen an
einem Dorf der Embera vorbei, die indigene Bevölkerung des
Dariens. Unterwegs haben wir gute Vogelbeobachtungsmöglichkeiten.
Fleckenkehl-Schattenkolibri, Zwergmotmot, Blutbürzel-, Bronze- und
Tüpfelbrustspecht, Flügelbindenschlüpfer, Gelbbürzeltangar,
Orangekopf-Trupial kommen hier vor. An der Parkgrenze angekommen,
laufen wir ca. 2 Std. langsam durch den Regenwald bis zur PirreRangerstation am Fusse der Serrania de Pirre.
Übernachtung bei der Rangerstation oder im Gasthaus in El Real.
19. - 20. Tag: Wir dringen weiter in den Nationalpark ein und
kommen an riesigen Urwaldbäumen vorbei. Hier halten wir Ausschau
nach Vogelarten, die tiefer im Regenwald leben: Tuberkehlhokko, Marmor-
und Langbeinwachtel, Grünflügel- und Bechsteinara,
Grauwangen-Faulvogel, Blutbauchspecht, Stichelrücken-Waldspäher,
Brauenschopf- und Gelbbrauentangar. Die Harpyie
kommt hier auch vor, ist aber selten. Es besteht die Möglichkeit,
teilweise oder ganz auf die Serrania de Pirre zu steigen,
wo mehrere Endemiten vorkommen. Dies ist jedoch eine anstrengende Tour
von 2-3 Tagen.
21. Tag: Nach weiteren Vogelbeobachtungen
am frühen Morgen machen wir uns auf den Rückweg mit Boot und
Fahrzeug nach Panama City.
22. Tag: Nach einer morgendlichen Exkursion, Transfer zum Flughafen,
anschließend Rückflug nach Deutschland.
23. Tag: Landung in Deutschland.