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| Landkarte |
NicaraguaNicaragua ist für Vogelliebhaber eher ein unbeschriebenes Blatt,
obwohl mehr als 700 Arten aus über 70 Familien nachgewiesen sind,
mit steigender Tendenz. Vor allem in den Nebelwäldern des Nordens
werden immer noch neue Arten entdeckt. Ganzjährig sind vor allem
Vogelarten Mittelamerikas anzutreffen, von Ende März bis Mai kommen
jedoch einige südamerikanische Arten zum Brüten in die Mangrovenwälder
im pazifischen Becken. Es gibt 76 Naturschutzgebiete, die etwa 20% der
Landesfläche ausmachen. Einige werden privat betrieben und sind für
Ökotourismus geöffnet. |
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1. Tag: Abflug von Frankfurt nach Managua,
Übernachtung in Granada am Nicaraguasee. |
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4. Tag: Die heutige Tag führt uns vorbei an Salzpfannen
in das Naturschutzgebiet Juan Venado von Salinas
Grandes, das einzige großflächige Mangrovengebiet
auf der pazifischen Seite, zur Beobachtung von Silber-, Kanada-, Marmor-
und Grünreiher sowie Schnee-Sichler und mit
etwas Glück Wanderfalken. An der Küste fischen die
Braunen Pelikane. Auch der Prachtfregattvogel lässt
sich meist beobachten. |
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6. Tag: Nach einer halbstündigen Bootsfahrt erreichen
wir das Wildlife Refuge Los Guatuzos am südlichen
Ende des Nicaraguasees. Bei einer Bootstour auf dem Papaturrofluss
erkunden wir die ausgedehnten Sumpfgebiete des Nationalparks. Charaktervögel
sind Kormorane, Schlangenhalsvögel und Gelbstirn-Blatthühnchen,
oft sehen wir auch Jabirus und Dreilappenkotingas. Am
Ufer können immer wieder Wasserschildkröten beim Sonnenbad
beobachtet werden. Auf dem Rückweg fahren wir zur Insel El
Zapote, um dort nach dem Waldstorch zu suchen. Weitere
typische Vögel sind Schnee-Sichler und Nacktkehlreiher.
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8. Tag: Mit Sonnenaufgang brechen wir zur Vogelbeobachtung
am Rio Sta. Cruz auf, um Gürtel- und Zweifarben-Fischer
zu beobachten. Mit etwas Glück sehen wir alle 6 Eisvogel-Arten
der Neuen Welt. Auch nach dem seltenen Kahnschnabel werden wir
suchen. Mit Sicherheit machen sich die braunen Mantelbrüllaffen
bemerkbar. Weiterfahrt nach Bartola / Aguas Claras, das
ca. 10 km flussabwärts von El Castillo im Indio
Maiz Reservat liegt. Dort werden wir auf einem Trail durch den
Regenwald wandern, um Brillen-Ameisenpitta, Schwarzachsel-Tangare,
Rotschwanztyrann, Veilchen- und Schwarzkehl-Trogon zu beobachten,
aber auch etwas über den sekundären und primären Regenwald
zu erfahren. Am Spätnachmittag Rückkehr nach El Castillo.
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10. Tag: Bei einer ausgedehnten Tagestour können
wir Langschwanz- und Streifenkehl-Schattenkolibri, Violettdegenflügel,
Smaragdkehlkolibri, Braunschwanzamazilie, Streifenschwanzkolibri, sowie
Fuchsscheitelvireo, Waldzaunkönig, Schieferklarino, Lauch-Arassari
und Jungferntrogon beobachten. Auch nordamerikanische Zugvögel
wie Birken- und Buchen-Schnäppertyrann, Gelbkehlvireo
und Sommer-Tangare werden wir versuchen zu entdecken. Im
Gebiet leben auch Langschnabel- und Schwalbenweihe. |
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13. Tag: Über Matagalpa geht
es hinab in das private Montibelli Reservat,
das sich durch tropischen Trockenwald und den Übergang ins
Bergvorland (Höhenlage zwischen 360 m und 720 m NN) auszeichnet.
Charakteristisch sind Brauen- und Blauscheitel-Motmot, Sperlings-
und Inkatäubchen. Aber auch Olivscheitel-Breitschnabeltyrann,
Schwarzkappen-Schopftyrann und den Nördlichen Blasskleintyrann
können wir sehen. |
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15. Tag:
Rückfahrt nach Managua, Transfer zum Flughafen, anschließend
Rückflug nach Deutschland. |
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Teilnehmer: maximal 12, minimal 8 Personen Im Reisepreis enthalten:
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