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Königreich NepalBedingt durch das stark gegliederte Relief des Landes, das vom höchsten
Berg der Erde, dem Mount Everest, terrassenförmig bis beinahe Meereshöhe
in die Gangesebene fällt, hat sich eine vielfältige Flora und
Fauna entwickelt. Vom Süden des Landes, mit seinen immergrünen
Wäldern, sind es nur 150 km zu den höchsten Bergen mit alpinem
Klima und ewigem Eis. Neben vielen zum Teil endemischen Pflanzenarten
wurden in den letzten Jahrn über 850 Vogelarten im kleinsten Königreich
des Himalayas nachgewiesen. |
| 1. - 2. Tag: Flug Frankfurt - Kathmandu. Nach dem Transfer zum Hotel werden wir die ersten Beobachtungen in der Nähe des Hotels machen. 3. Tag: Nach dem Frühstück Fahrt zu der Stupa von Swayambhunath, eine der ältesten und schönsten Tempelanlagen Asiens. Sehr schön auf einem Hügel gelegen, mit einem grandiosen Ausblick über das Kathmandu-Tal und umgeben von Wäldern, können hier neben zahlreichen Rhesusaffen auch Hirtenmaina, Königsdrongo, Blaubartvogel, Schachwürger und Dayaldrossel beobachtet werden. Am Nachmittag Besichtigung der Altstadt von Kathmandu mit den weltberühmten Pagoden und dem Königspalast aus der Malla Dynastie. Nach einem Bummel durch die engen Gassen und den Basar werden wir eine Audienz bei der lebenden Göttin Kumari haben. 4. Tag: Ganztagesexkursion zum höchsten Berg (2.731 Meter) im Kathmandu-Tal, dem Phulchoki Berg. Von hier kann man sogar bei schönem Wetter die hohen Eisberge des Nordens gut sehen. Bei einer Wanderung durch die Eichen-Rhododendron-Wälder und den Botanischen Garten können wir unter anderen auch Goldspecht, Heul-, Goldkehl- und Rotscheitel-Bartvogel sehen. 5. Tag: Heute besuchen wir den Nagarjuna-Forst. In den Ästen alter Bäume hängen Riesenflughunde und im dichten Unterbewuchs der Wälder suchen Rotwangensäbler, Purpurnektarvogel, Blaukehlschnäpper und Rußbülbül nach Nahrung. Über uns kreisen bei guter Thermik Bengalengeier und Schwarzmilane, und auf den Feldern sind immer wieder Perlhalstauben, Hauskrähen und Dickschnabelraben zu sehen. |
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| 6. Tag: Nach einer Morgenexkursion in der Nähe des Hotels Transfer zum Flughafen und Flug nach Biratnagar. Anschließend Transfer zum Kosi-Tappu-Wildreservat, das durch die letzte Wildbüffel-Population und als Überwinterungsgebiet nordischer Vogelarten bekannt ist. 7. - 8. Tag: Bei Ganztagesexkursionen werden wir die Überschwemmungsflächen
des Sapta Koshi, einem der größten Nebenflüsse
des Ganges, kennenlernen. In den großen Gräser- und Rohrkolbenbeständen
leben Nilgaiantilope, Gaur, Axis- und Schweinshirsch. Unter
den Wintergästen und Brutvogelarten können meist Steppen-
und Schlangenweihe, Mohrenscharbe, Sichelente, Bindensee- und Kaiseradler,
Fisch- und Braunkopfmöwe, Zitronenstelze, Jungfernkranich,
Rotschwanz- und Schachwürger, Rost- und Streifengans
beobachtet werden. 10. - 11. Tag: Bei Wanderungen (oder auf dem Rücken von Elefanten) werden wir die verschiedensten Landschaftstypen des Schutzgebietes, in dem mehr als 400 Vogelarten nachgewiesen wurden, kennenlernen. In den Feuchtgebieten sind meist Graukopf-Seeadler, Klaff- und Storchschnabel, Warzenibis, Wollhalsstorch, Mittelreiher, Schlangenhalsvogel, Hinduracke, Goldschnepfe, verschiedene Eisvogel- und Spintarten sowie mit Glück der Ibisschnabel anzutreffen. Die Salbaumwälder am Fusse der Churia Hügelkette werden meist von Koromandel- und Wechselkuckuck, Paradiesschnäpper, Rotohrbülbül, Doppelhornvogel, Mohren-Schwarzkehlchen, Krabbentriel, verschiedenen Mennig- und Bartvögeln, Rost- und Sultanspecht bewohnt. Ein Großteil des Reservates ist mit bis zu 6 Meter hohem Elefantengras bewachsen, in dem Panzernashorn, Axis-, Sambar- und Schweinshirsch, Lippenbär, Wildschwein und Schuppentier Schutz suchen. |
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12. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir morgens weiter durch Wälder und Siedlungen bis zum Karnali Bardia Wildlife Reserve. Dieser selten besuchte Park ist neben der vielfältigen Vogelwelt auch durch seine Säugetierbestände wie die letzten wilden indischen Wildelefanten, Tiger, Leoparden, Panzernashörner, Antilopen und Krokodile bekannt. 13. - 14. Tag: Verschiedene Touren führen uns in dem ehemaligen königlichen Jagd- und Wildreservat in die weiten offenen mit meterhohem Elefantengras bewachsenen Ebenen und lichten Wälder mit Mathi- und Simal-Bäumen. Am häufigsten trifft man, vor allem entlang der Flüsse, auf Rhesusaffen und Himalaya-Languren neben Hirschziegenantilopen, Stachelschweinen, Barasingha-, Sambar- und Axishirschen. Mit etwas Glück kann man auch einen der seltenen indischen Elefanten oder einen Lippenbär entdecken. In den Wasserstellen sind neben den aus Rußland kommenden Limikolen auch Braunliest, Graufischer, Purpurhuhn, Weißbrust-Kielralle und Schwarzbauch-Seeschwalbe zu beobachten. Die waldreichen Gebiete werden vor allem von Großem Alexander- und Rosenbrustsittich, Braunhals-, Orange- und Goldschulterspecht, Dschungelprinie, Purpur- und Scharlachnektarvogel, Königs-, Haarbusch- und Flaggendrongo, Keilschwanztoko, Orienthornvogel, Bankivahuhn und Wachtelfrankolin besiedelt. Neben den sehr häufig anzutreffenden Bengalengeiern sind auch immer wieder Schmutz- und Bartgeier, Haubenadler, Brahminen- und Schlangenweihe zu sehen. 15. Tag: Wenn morgens noch etwas Zeit bleibt, werden wir noch eine Pirsch zu Fuß unternehmen. Danach Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Kathmandu. |
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16. Tag: Früh morgens Fahrt nach Bhaktapur, eine mittelalterliche Stadt mit den höchsten Pagoden Nepals, dem ehemaligen Königspalast der Malla Koenige, danach weiter nach Dhulikhel. Nachmittags Spaziergang durch die Terrassenfelder der Umgebung (Rallen-, Nacht- und Kuhreiher, Gabelschwanzdrongo, Pagodenstar, Gänsegeier und Adlerbussard). 17. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. |
| Teilnehmer: maximal 12, minimal 6 Personen Im Reisepreis enthalten: |
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