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Namibias Vogelwelt
Kontrastreiche Landschaften aus Wüste, Steppe, Küste, Buschland
und Gebirge, eine sehr gute Infrastruktur und eine artenreiche Fauna und
Avifauna machen Namibia zu einem der beliebtesten Reiseziele für
Vogelbeobachter, Tierbeobachter und Fotografen in Afrika. Allein ca. 630
Vogelarten wurden hier nachgewiesen. Der Etoscha-Nationalpark ist einer
der wichtigsten Nationalparks in Afrika. Auf 22.270 km² wurden hier
über 140 Säugetierarten beobachtet.
Auf unserer 16-tägigen ornithologischen Reise besuchen wir mit der
Namibwüste, der Walvis-Bay, den Erongo-Bergen (Spitzkopje), dem Etoscha-Nationalpark
und dem Okavango die ornithologisch wichtigsten Gebiete des Landes. Wir
haben dort gute Chancen, viele der speziellen Arten in der Avifauna des
Landes zu sehen wie Rüppelltrappe, Hartlaubfrankolin, Steppenbaumhopf,
Rosenpapagei, Dünenlerche, Damara Felsenspringer, Namiblerche, Layards
Meisensänger, Drosselwürger, Dunkler Drossling, Monteirotoko,
Nacktohrdrossling, Damaratoko, Starks Kurzhaubenlerche.
Auf einer Bootsfahrt in der Walvis Bay haben wir auch die Gelegenheit,
nach Meeresvögeln wie Weißkinnsturmvogel, Gelbnasenalbatros
und Buntfuß Sturmschwalbe zu suchen. An 4 Tagen haben wir viel Zeit,
um den Etoscha-Nationalpark, in dem über 320 Vogelarten beobachtet
wurden, zu erkunden.
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1. Tag: Abflug ab Frankfurt.
2. Tag: Ankunft in Windhoek und Transfer
zur Unterkunft.
Nach einer kurzen Stadtrundfahrt fahren wir in einen kleinen Nationalpark
auf das Khomas Hochplateau. Bei einer Wanderung durch
die Akaziensavanne und an einen kleinen Stausee hoffen wir auf
die ersten Endemiten, den Monteirotoko und Damara-Felsenspringer,
auch Klippensänger genannt.
Das Wasser bietet Lebensraum für Zwergtaucher, Rosapelikan, Weißbrustkormoran,
Schlangenhalsvogel, Nachtreiher, Hammerkopf, Goliathreiher und
Graureiher sowie Graukopfkasarka, Kap-, Rotschnabel- und
Maccoa-Ente, die neben vielen anderen Arten oft gesehen werden.
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3. Tag: Fahrt an die Spitzkopje;
die granitenen Felsen der »Zwillingswachen« sind Namibias
Botschafter und die Beschützer der Wüste. Hier ist einer der
besten Plätze, um die endemischen Namibschnäpper und
Drosselwürger neben Layards Meisensänger, Augurbussard,
Zwergadler, Bergschmätzer und Drosselschnäpper
zu sehen.
Tagesziel - die romantische Kleinstadt Swakopmund.
Mit Spezialerlaubnis fahren wir durch die endlosen Kiesflächen der
Namib. Interessante Vögel unterwegs sind endemische Namiblerche,
Weißbürzel-Singhabicht und Oranje- und Wüstenschmätzer.
Es fasziniert auch eine der ältesten Pflanzen weltweit, die Welwitschia
mirabilis, welche bis zu 2.000 Jahre alt werden kann.
Die Swakopmunder Salzfelder und Flussmündung
bieten hervorragende Vogelbeobachtungsziele u.a. Purpurhuhn, Weißstirnregenpfeifer,
Raubseeschwalbe, Brandseeschwalbe, Kapkormoran usw..
4. Tag: Bootsfahrt auf einer Lagune bei Walvis
Bay;
hautnah kann man hier Delphine und Robben beobachten,
und herrlich frische Austern werden mit Sekt als kleine Spezialität
serviert. Vor allem sind hier Rosapelikan, Weißkinnsturmvogel,
Dunkler Sturmtaucher, Kaptölpel, Kapkormoran, Hartlaubsmöwe,
Dominikanermöwe zu erwähnen, und mit etwas Glück werden
auch Brillenpinguin, Skua und Kapsturmvogel gesehen.
In den Salzpfannen sind große Ansammlungen von Flamingos
und Zwergflamingos, zwischen denen man Säbelschnäbler,
Stelzenläufer, Pfuhlschnepfe, Sanderling, Zwergstrandläufer,
Kiebitzregenpfeifer, Steinwälzer, Schwarzer Austernfischer, Sichelstrandläufer
und Knutt sowie die endemische Damara Seeschwalbe
finden kann.
Eine kurze Fahrt in die Dünenlandschaft des Kuisebdelta bei
Rooibank wird oft mit Dünenlerche, Oranjebrillenvogel
und dem markanten Bokmakierie belohnt. |
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5 - 6. Tag: Etendeka
- ein Paradies für Endemiten und Vogelbeobachter. Die basaltischen
Tafelberge der Etendeka Formation bilden einen landschaftlich
wunderschönen Übergang von der Namib Wüste in das zentrale
Hochplateau Namibias. Wir erwarten hier gute Beobachtungen mit Namibschnäpper,
Hartlaub Frankolin, Kurzzehenrötel, Klippensänger, Monteirotoko,
Drosselwürger, Steppenbaumhopf, Rosenköpfchen, Kapmeise und
Priritschnäpper sowie an den Wasserlöchern
Bergstar, Granatastrild, Rotkopfamadine, Gelbbauchgirlitz, Maskenweber,
Bergammer, Weißbauch-Nektarvogel und verschiedene
Glanzstare.
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7 - 9. Tag: Heute fahren wir in ein
Naturschutzgebiet an der Westseite des Etosha Nationalparks.
Wir treffen auf eine unberührte Wildnis, wo Elefanten, Löwen
und viele andere Tiere noch dem alltäglichen Rhythmus Afrikas folgen
können. In diesem Wildschutzgebiet hat man das Vorrecht, diese »echte
Natur« als Gast zu genießen. Es könnte durchaus vorkommen,
einem Elefanten am Pool zu begegnen oder des nachts nicht nur
den Eulen, sondern auch Löwen zu lauschen. Hier
sind Begegnungen mit den endemischen Hartmann Bergzebras
und vielen seltenen Vogelarten zu erwarten.
In der Lodge nehmen wir an zwei Tages- und einer Nachtpirschfahrt in offenen
Geländefahrzeugen teil und am Morgen steht eine Vogelpirsch auf dem
Programm; Rüppellmeise, Zwergohreule, Rothals- und Lannerfalke,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Doppelbandrennvogel, Russnektarvogel,
Nacktohrdrossling, Damaratoko, Bindensänger und Bradfieldlerche
werden oft nachgewiesen sowie viele weitere interessante Vogelarten.
Um den seltenen Cinderella Schönbürzel zu
finden, unternehmen wir einen Tagesausflug nach Ruacana
an den nordwestlichen Grenzfluss Namibias, den Kunene.
Hier erwarten wir auch Graufalke, Palmenrötel und
einige Wasservögel.
Auf Wunsch könnten wir kurz in einem Himbadorf halten,
um einen Einblick in die Kultur dieses Hirtenvolks zu bekommen. |
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10. - 11. Tag: In den nächsten
3 Tagen werden wir von verschiedenen Camps aus den Etosha Nationalpark
erkunden, u.a. auch den für die Öffentlichkeit gesperrten Westteil,
in dem die endemische Rüppellmeise schon fast garantiert
ist.
Etosha umfasst eine Fläche von über 22.000 qkm und wurde bereits
1907 von der Deutsch-Südwestafrikanischen Verwaltung zum Wildschutzgebiet
erklärt. Im Zentrum liegt eine ausgedehnte Salzpfanne, umgeben von
Gras- und Dornsavannen, Mopane-Buschland
im Westen sowie Trockenwald im Nordosten. Die Pfanne ist nahezu
immer trocken. Besonders im südlichen Teil des Parks liegen jedoch
verstreut zahlreiche Wasserlöcher, Lebensgrundlage für den Wildbestand
im Etosha National Park. Nahezu die gesamte Palette an afrikanischem Großwild
ist im Park vertreten und natürlich Giraffe, Streifengnu,
Steppenzebra, Oryx, Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Gepard.
Aber auch seltene Arten Bergzebra, Spitzmaulnashorn und Damara
Dik Dik werden immer wieder gesehen. Über 320 Vogelarten wurden
nachgewiesen, darunter Häher-, Schwarz-, Jakobiner-, Kap- und
Afrikanischer Kuckuck, Riesentrappe, Zwergfalke, Gabarhabicht, Paradieskranich,
Rostwangen-Nachtschwalbe, Goldbugpapagei, Dunkler Drossling, Elfenastrild,
Rotbackensänger und Kapbeutelmeise.
Die angestrahlten Wasserlöcher der Camps werden nachts von vielen,
am Tag versteckt lebenden Säugern, besucht, aber auch Schwärme
von Flecken-, Nacht- und Namaflughühnern, mit Glück
auch Weißgesicht-Ohreule, Perlkauz, Milch-
und Fleckenuhu werden oft gesehen. |
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12 - 14. Tag: Nach viel trockenem Buschland
in Form von Akaziensavannen und Trockenwäldern,
kommen wir an das Tor in den Norden. Namibias Norden
ist wegen der strengen Ausfuhrbestimmungen durch einen Veterinärzaun
von der aktiven Landwirtschaft im zentralen und südlichen Namibia
getrennt. Sobald man den Zaun hinter sich lässt, fängt ein Teil
"Bilderbuchafrika" an.
Man sieht die ersten traditionellen Hütten, bekommt den Rauch der
Eingeborenenfeuer in die Nase, Hühner und Rinder kreuzen die Strasse
und man bemerkt, wie die Vegetation immer dichter wird. Nach langer Fahrt
stoßen wir endlich auf Wasser, der Okavango tut
sich vor uns auf. Wir verlassen den Staub und betreten das Land der hohen
Bäume und der Krokodile, der Caprivizipfel
wartet auf uns.
So komisch es auch klingt, verbringen wir etwas Zeit an der Kläranlage
Rundus, denn das kleine Watgebiet liefert herrliche Resultate.
Schieferschnäpper, Kapralle, Sumpfbuschsänger, Hottentottenente,
Klaffschnabel, Gartenrohrsänger und Angola-Mönchskuckuck
können hier erwartet werden.
Unterwegs halten wir des Öfteren an den dichten Mankettiwäldern
und halten Ausschau nach Grünkappeneremomela, Spatelracke, Gelbkehlsperlinge,
Streifenliest, Damaratschagra, Felsentoko und Fahlschnäpper.
Am nächsten Tag besichtigen wir den Mahango Nationalpark.
Obwohl der Park nicht sehr groß ist, findet man dort sehr interessante
Rappen - und Pferdeantilopen, natürlich Giraffen
und oft Elefanten, Litschi-Moorantilopen, Wasserböcke und
auch Rietböcke an den Ufern des Okavango. Der majestätische
Schreiseeadler imponiert mit seinem Ruf und bemerkenswertem Aussehen.
Da wir hier in einem völlig neuen Habitat nach Vögeln Ausschau
halten, füllen sich die Listen sehr schnell. Verschiedene Bienenfresser,
Eisvögel, Tauben, Stare, Reiher, verschiedene Würgerarten
und der seltene Luapula Zistensänger sind
meist zu sehen. Die neuen Entdeckungen erscheinen endlos, und es wird
weder im Wagen noch zu Fuß langweilig. Hier werden des Öfteren
Rotbauchreiher, Weißrücken-Nachtreiher, Band-Schlangenadler,
Scherenschnabel und Goldschnepfe gefunden. Da die Bindenfischeule
immer die Nummer eins unter den Vogelbeobachtungen bleibt und leider nur
selten gesehen wird, werden wir auch etwas weiter südlich am Okavango
versuchen, diesen geheimnisvollen Vogel zu entdecken.
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15. Tag: Der heutige Tag
ist ein Fahrtag. Bis auf kurze Stopps und etwas »roadside birding«
fahren wir durch bis an den Waterberg.
Die fünf Vegetationsstufen dieses markanten Sandsteinplateaus
bieten wunderbare Wandermöglichkeiten. Die bunte Vogelwelt, die hautnahen
Begegnungen mit Bärenpavianen, Klippschliefern und Zwergrüsselantilopen
hinterlassen hier unvergessliche Eindrücke.
Der Waterberg ist das einzig bekannte Gebiet, wo man Rüppell-
und Goldbugpapageien zusammen in einem Baum antreffen könnte.
Immer wieder tauchen schnell zwischen der dichten Vegetation auch Graurücken
Camaroptera, Kurzschwanz Sylvietta, Gelbbaucheremomela und andere
sehr kleine Vögel auf, es bleibt einfach interessant.
16. Tag: Fahrt wieder in die Hauptstadt Windhoek.
Transfer zum internationalen Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
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Teilnehmer: maximal 6, minimal 5 Personen
Im Reisepreis enthalten:
- Übernachtung
- Halbpension
- Flug
- Fahrtkosten
- deutschsprachige Reiseleitung
- Führungskosten
- Eintrittsgelder laut Reiseplan
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein |