Vogelwelt Namibias

Kontrastreiche Landschaften aus Wüste, Steppe, Küste, Buschland und Gebirgen, eine sehr gute Infrastruktur und eine artenreiche Fauna und Avifauna machen Namibia zu einem der beliebtesten Reiseziele für Vogelbeobachter, Tierbeobachter und Fotografen in Afrika. Allein ca. 630 Vogelarten wurden hier nachgewiesen.
Der Etoscha Nationalpark bietet eine große Vielfalt an Lebensräumen und zeigt eine wunderbare Artenvielfalt der Vögel und Säuger. Wir besuchen die Namibwüste, hier leben einige begehrte Endemiten (Dünenlerche, Rüppeltrappe) und in den Grassteppen des Fishriver sind Rennvögel, Greifvögel und Akazienbewohner meist zu sehen.
Die üppig bewachsenen Quellen und steilen Berghänge der Naukluft sind ein Vogelparadies und in den Wattgebieten der Walvis Bay sind tausende Limikolen und Flamingos. Weiter besuchen wir die Granitblasen des Erongo, die Mopanisavanne bei Hobatere (Endemiten „Hotspot“) und den Waterberg.

1. Tag: Flug Frankfurt nach Windhoek
2. Tag: Ankunft in Windhoek, danach kurze Stadtrundfahrt. Am Nachmittag findet der erste Schnupperkurs in namibischer Ornithologie statt. Wir durchforsten die dichte Akaziensavanne nach Rotbauchwürgern, Bienenfressern, Drongos und anderen „gemeinen“ Vogelarten.

3. Tag: Unterwegs gigantische Siedelwebernester, vielleicht ein Rotbackensänger und einige Greifvögel.
Uns erwartet die hügelige Gras- und Strauchsavanne der Farm Nomtsas. Nomtsas ist die große Familienfarm der Familie Voigts, welche jetzt schon seit fünf Generationen in Namibia lebt. Der Stolz, echte Südwester (deutschsprachige Namibier) zu sein, widerspiegelt sich auf dieser namibisch typischen Rinder- und Wildfarm. Der Besucher wird hier an einem großen Tisch verwöhnt und unterhalten, und man spürt, wirklich „zu Gast“ zu sein.
Ein Wildhegegebiet über 20.000 ha, nur für uns allein. Lineare Oasen (Trockenflüsse) vernetzen sich zwischen weiten Grassteppen und hügeliger Strauchsavanne auf roter Erde. Die Tierwelt hier ist scheu, die Vogelwelt wider jeglicher Erwartung üppig. Wir freuen uns an vielen verschiedenen Antilopenherden und auf den steinigen Flächen gehen wir auf Lerchensuche - hier lebt zwischen unzählbar vielen Sabota und Starks Kurzhaubenlerchen die seltene Sclaterlerche. Interessant sind hier auch Nama Flughühner, Doppelband- und Rostrennvogel, Gackel- und Namatrappe und die große Riesentrappe.

4. - 5. Tag: Am nächsten Morgen stehen wir früh auf, denn die Dünenlerche singt morgens am schönsten. In einer absolut atemberaubenden linearen Dünenlandschaft geniessen wir diese spezielle Vogelwelt. Am Nachmittag besuchen wir Sossusvlei und den Sesriem Canyon. Bei einem Spaziergang suchen wir nach Wüstenchamäleon oder der Ludwigstrappe.
6. - 7. Tag: Die Wüste lebt. Die Kiesflächen der Namib breiten sich vor uns aus, die langen geraden Straßen, ab und zu mit einer kleinen Staubfahne verziert; hier fährt man durch, hier bleibt man nicht. Wir wissen es besser; wir fahren auf Umwegen noch tiefer in die atemberaubenden Weiten und schönsten Landschaften der Wüste - granitische Skulpturlandschaften, uralte Erosionstäler und trockene Flüsse, entdecken interessante Sukkulenten und sehen seltene Vögel – totenstille Umgebung, und doch sieht man öfters auch Giraffen, sehr oft Zebras und Antilopen und mit etwas Glück auch Geparden – vielleicht finden wir ja hier den Langschwanz- Eremomela und entdecken die Benguela Langschnabellerche, Rüppel- und Ludwigstrappe.
Unterwegs sehen wir die weltberühmte "Welwitschia mirabilis" (1500 Jahre alt), Lichenenfelder und das Erosionstal des Trockenflusses Swakop, auch "Mondlandschaft" genannt. Bezaubernde Vogelarten hier sind die endemischen kleinen Namiblerchen und Namibschmätzer.
In den Salzpfannen bei Swakopmund und der Walvis Bay Lagune stellen wir unsere Spektive auf und entdecken sehr viele verschiedene Watvogelarten. Flamingos und Zwergflamingos, dazwischen Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Pfuhlschnepfen, Sanderlinge, Zwergstrandläufer, Kiebitzregenpfeifer, Steinwälzer, Schwarze Austernfischer, Sichelstrandläufer und Knutt sowie die endemische Damara Seeschwalbe sind hier zu finden.
Fakultative Ausflüge sind möglich:
• Bootstour auf der Lagune von Walvis Bay. Hautnah kann man hier Delphine und Robben beobachten, und herrliche frische Austern werden mit Sekt serviert.
• Es können auch Flüge über die Namib Wüste organisiert werden.

 

8. - 9. Tag: Früh geht es wieder los. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir die Spitzkopje; die granitenen Felsen der »Zwillingswachen« sind Namibias Botschafter und die Beschützer der Wüste. Eine phantastische Landschaft - wir suchen heute den Namibschnäpper. Neben Bokmakiri (eine Würgerart) sind auch Drosselwürger, Meisensänger, Augurbussard, Zwergadler, Bergschmätzer und Drosselschnäpper zu sehen.
Etwas weiter tauchen wir in die gewaltigen Granitlandschaften des Erongo ein. "Die Ameib Ranch im Erongo Gebirge". Dieses “grüne Paradies” inmitten einer kargen Granitlandschaft ist die Heimat verschiedenerer Vogelarten wie z.B. Felsenadler, Zwergadler, Augurbussard und der afrikanische Habichtsadler, Rosenköpfchen und Drosselwürger sowie der endemischen Hartlaub Frankolin.
10. - 11. Tag: Eine lange Strecke bringt uns zur Hobatere, einem Naturschutzgebiet an der Westseite des Etosha Nationalparks, unterwegs suchen wir den Namibschnäpper.
An den Wasserstellen der Lodge sind oft Begegnungen mit endemischen Hartmann Bergzebras, zahlreichen Antilopen und Giraffen zu erwarten, Löwen, Leoparden, Geparden und Elefanten ziehen gern durch dieses Gebiet. Im Garten lassen sich Halbendemiten wie Damaratoko, Nacktohrdrossling, Rüppellpapagei und sehr viele andere Vogelarten beobachten. Bei einer Morgenexkursion suchen wir Hartlaubfrankolin, Klippensänger, Damarabaumhopf und Rüppelmeise, aber auch Zwergohreule, Milchuhu, Rothals- und Lannerfalke, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Doppelbandrennvogel, Russnektarvogel, Bindensänger und Bradfieldlerchen werden oft nachgewiesen.
Fakultativ: Tag- und Nacht-Pirschfahrten (Erdferkel, Stachelschweine, Ginsterkatzen, Löffelhunde, Springhasen sind möglich).

 

12. - 14. Tag: Eine Pfanne voller Nichts, und das über 4.000 km² Fläche, wird umsäumt von einer stets wechselnden Vegetation – so fährt man aus einem Trockenwald in eine endlose Grassteppe, die wieder in einer Akaziensavanne endet, und schließlich freut man sich über den Schatten des dichten Mopanebaums. Die Tierwelt hat die Furcht vor Fahrzeugen verloren und bietet vortreffliche Gelegenheit zur Vogel- und Tierbeobachtung und Fotografie. Hier sind mehrere Antilopenarten wie Springböcke, Rotkuhantilopen, Gnus, Steinböckchen, Zwergrüsselantilopen, seltene Schwarznasen-Impalas und Oryx schon am Wegesrand zu finden. Raubtiere wie Löwen sind häufiger zu sehen, Leoparden und Geparden etwas seltener. Mit großem Glück springt einem eine Falbkatze oder sogar der Wüstenluchs über den Weg. Dickhäuter, wie das seltene Spitzmaulnashorn und Elefanten sind hier auch zu Hause. Der Etoscha Park ist über 22.000 qkm groß, und einer der wildreichsten Parks in Afrika.
Einen Löwen am Straßenrand zu entdecken oder einer Herde Elefanten zu begegnen ist zwar spannend, wir erfreuen uns aber auch an Riesentrappe, verschiedenen Frankolinen, Paradieskranich, Sekretär, Eulen, Flecken- und Nachtflughühnern an den Wasserstellen, imposanten Kampf- und Schlangenadlern, verschiedenen Falkenarten (auch Zwergfalke), einer ganzen Reihe verschiedener Hornvögel/Tokos und Trappen.
Im östlichen Trockenwald stehen unsere Chancen sehr gut auf Goldbugpapagei, Graurücken Camaroptera, Kurzschwanz Sylvietta, Schopf-Frankolin und Dunkler Drossling.
Okaukuejo und Halali liegen inmitten des Etoscha Nationalparks. Der Besucher kann das gut besuchte Wasserloch rund um die Uhr aufsuchen, Spitzmaulnashörner sind da nicht selten zu sehen.

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15. Tag: Heute fahren wir zurück nach Windhoek. Je nach Flugzeiten fliegen wir heute Abend zurück oder am
16. Tag: Landung in Deutschland

 

 

 

Teilnehmer: maximal 12, minimal 6 Personen

Im Reisepreis enthalten:
- Übernachtung in Zimmern mit DU/WC
- Halbpension
- am 2., 5., 6. + 15. Tag Abendessen auf eigene Kosten
- Flug
- Fahrtkosten
- örtliche ornithologische deutschsprachige Reiseleitung
- Führungskosten
- Eintrittsgelder laut Reiseplan
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein

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