|

|
Die Endemiten Namibias
1. Tag: Abflug ab Frankfurt.
2. Tag: Ankunft in Windhoek. Danach
gleich weiter in die gewaltigen Erongo-Berge.
Wir unternehmen eine Exkursion in der Umgebung.
Zu Fuß und mit dem Auto werden wir heute das Gebiet erkunden. In
den mit Akazien bestandenen Wadis sind oft Kurzzehenrötel,
Klippensänger, Hartlaub- und Rotschnabelfrankolin, Monteirotoko,
Drosselwürger, Steppenbaumhopf, Rüppellpapagei, Rosenköpfchen,
Kapmeise und Priritschnäpper zu finden sowie an den
Wasserlöchern Bergstar, Granatastrild, Rotkopfamadine,
Gelbbauchgirlitz, Maskenweber, Bergammer, Weißbauch-Nektarvogel
und verschiedene Glanzstare zu beobachten.
|
| 
|
3. - 5. Tag: Heute fahren
wir in ein Naturschutzgebiet an der Westseite des Etosha Nationalparks.
Wir treffen auf eine unberührte Wildnis, wo Elefanten, Löwen
und viele andere Tiere noch dem alltäglichen Rhythmus Afrikas folgen
können. In diesem Wildschutzgebiet hat man das Vorrecht, diese «echte
Natur» als Gast zu genießen. Es könnte durchaus vorkommen,
einem Elefanten am Pool zu begegnen oder des nachts nicht nur
den Eulen, sondern auch Löwen lauschen zu können.
Hier sind Begegnungen mit den endemischen Hartmann Bergzebras
und vielen seltenen Vogelarten zu erwarten.
Auf der Lodge nehmen wir an zwei Tages- und einer Nachtpirschfahrt in
offenen Geländefahrzeugen teil und am Morgen steht eine Vogelpirsch
auf dem Programm; Rüppellmeise, Zwergohreule, Rothals- und
Lannerfalke, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Doppelbandrennvogel, Russnektarvogel,
Nacktohrdrossling, Damaratoko, Bindensänger und Bradfieldlerche
werden oft nachgewiesen.
Um den seltenen Cinderella Schönbürzel zu
finden, unternehmen wir einen Tagesausflug nach Ruacana,
an den nordwestlichen Grenzfluss Namibias, den Kunene.
Hier erwarten wir auch Graufalke, Palmenrötel und einige
Wasservögel.
Auf Wunsch könnten wir kurz in einem Himbadorf halten,
um einen Einblick in die Kultur dieses Hirtenvolks zu bekommen.
|
| 
|
6. - 7. Tag: Mit uns dürfen
Sie den Etoscha Nationalpark auch im
Westen erleben. Nur registrierte Unternehmen dürfen diesen, für
die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Teil des Parks nutzen.
Im Westen ist die Beobachtung der endemischen Rüppellmeise
schon fast garantiert.
Etosha umfasst eine Fläche von über 22.000 qkm und wurde bereits
1907 von der Deutsch-Südwestafrikanischen Verwaltung zum Wildschutzgebiet
erklärt. Im Zentrum liegt eine ausgedehnte Salzpfanne, umgeben
von Gras- und Dornsavannen, Mopane-Buschland
im Westen sowie Trockenwald im Nordosten. Die Pfanne ist nahezu
immer trocken. Besonders im südlichen Teil des Parks liegen jedoch
verstreut zahlreiche Wasserlöcher, Lebensgrundlage für den Wildbestand
im Etosha National Park. Nahezu die gesamte Palette an afrikanischem Großwild
ist im Park vertreten und natürlich Giraffe, Streifengnu, Steppenzebra,
Oryx, Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Gepard. Aber
auch seltene Arten Bergzebra, Spitzmaulnashorn und Damara
Dik Dik werden immer wieder gesehen. Über 320 Vogelarten wurden
nachgewiesen, darunter Häher-, Schwarz-, Jakobiner-, Kap- und
Afrikanischer Kuckuck, Riesentrappe, Zwergfalke, Gabarhabicht, Paradieskranich,
Rostwangen-Nachtschwalbe, Goldbugpapagei, Dunkler Drossling, Elfenastrild,
Rotbackensänger und Kapbeutelmeise.
Die angestrahlten Wasserlöcher bei den Camps werden nachts von vielen,
am Tag versteckt lebenden Säugern besucht, aber auch Schwärme
von Flecken-, Nacht- und Namaflughühnern und mit
Glück auch Weißgesicht-Ohr-eule, Perlkauz, Milch- und
Fleckenuhu können gesehen werden.
|
Weitere Touren in
Namibia
zurück zur Auswahl |
8. Tag: Heute kehren wir
zurück nach Windhoek.
Die Strecke führt südlich am Otjikoto-See vorbei,
eine Doline in der karstigen Dolomitlandschaft. Ein merkwürdiger
See mit unerforschter Tiefe, rätselhaft und schön. Wenn noch
etwas Zeit bleibt, machen wir einen kurzen Stopp zur Vogelbeobachtung;
Oryxweber, Jacana und Graukopfrostgans sind möglich.
9.Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug.
|