Etosha / Caprivi

Das ist Afrika - Natur, Vögel und Säuger en masse.
...zum Reiseverlauf: da wir aus den vergangenen Birdingreisen nun deutlich gemerkt haben, dass unsere Kunden eher weniger im Auto und mehr in der Natur und „im Feld“ sein wollen, auch für andere Lebewesen und Pflanzen Interesse haben und Zeit „für die Hausaufgaben“ benötigen, haben wir die Reisen angepasst.

1. Tag: Flug Frankfurt nach Windhoek
2. Tag: Ankunft in Windhoek, danach kurze Stadtrundfahrt. Nachmittags suchen wir in einer nahen Akaziensavanne nach Rotbauchwürgern, Bienenfressern, Drongos und anderen typischen Vogelarten.

 

3. - 4. Tag: Wir besuchen den Etoscha Park, er ist mit seinen 22.000 qkm einer der wildreichsten Parks in Afrika. Entlang der 4.000 qkm großen Salzpfanne fahren wir durch Trockenwald, endlose Grassteppe, Akaziensavanne immer tiefer in den Park. Wir hoffen auf Begegnungen mit Gaukler, Schwarzbrust-Schlangenadler, Kampfadler, Sekretär, Riesen-, Ludwig-, Rüppell- und Gackeltrappe. In den Schatten spendenden großen Mopanebäumen sitzen vesteckt Weißgesichtseule, Perlkauz, Flecken- und Kapuhu, und mit Glück finden wir auch den Zwergfalken. Die Tierwelt hat die Furcht vor Fahrzeugen verloren und bietet vortreffliche Gelegenheit zur Vogel- und Tierbeobachtung und Fotografie. Hier sind mehrere Antilopenarten wie Springböcke, Rotkuhantilopen, Gnus, Steinböckchen, Zwergrüsselantilopen, seltene Schwarznasen-Impalas und Oryx schon am Wegesrand zu finden. Raubtiere wie Löwen sind häufiger zu sehen, Leoparden und Geparden etwas seltener. Mit großem Glück springt einem eine Falbkatze oder sogar der Wüstenluchs über den Weg. Dickhäuter, wie das seltene Spitzmaulnashorn und Elefanten sind hier auch zu Hause.
Im östlichen Trockenwald stehen unsere Chancen sehr gut auf Goldbugpapagei, Graurücken Camaroptera, Kurzschwanz Sylvietta, Schopf-Frankolin und Dunkler Drossling.
An den Wasserstellen der Lodge, die man rund um die Uhr besuchen kann, sitzt man wie auf einer Bühne und kann Nachtschwalben, Eulen, Schakale, verschiedene Katzenarten, Löwen, Antilopen, Elefanten, Breitmaulnashörner und die seltenen Spitzmaulnashörner beobachten.

 

5. Tag: Wir fahren durch das “Tor“ in den Norden, der durch einen Veterinärzaun vom südlichen Namibia getrennt ist. Ein "Bilderbuchafrika" tut sich vor uns auf, man sieht die ersten traditionellen Hütten. Hühner und Rinder kreuzen die Straße und die Vegetation wird immer dichter.
Wir suchen nach Schieferschnäpper, Kleinem Honiganzeiger und Rotbauchmeise. Am Ufer des Okavango sind Weißbürzeldrosslinge, Mangrovenreiher und der Angola Mönchskuckuck keine Seltenheit.
6. - 7. Tag: Der Caprivi hat noch unangerührte Wildnisgebiete. Schön sind die menschenarmen Gegenden, wo der Manketti noch in dichten Wäldern steht, und das Buschwerk noch mit Spinnweben durchzogen ist, wo die Akazie noch kratzt und noch kein Rauch in der Luft liegt. Zwischen hohen Bäumen müht sich unser Allrad durch den dicken Sand - Natur pur. Immer wieder führen die Sandpfade, bei uns „Feldpad“ genannt, an das Ufer des Kwando. Im Trockenwald begegnen uns öfters Elefanten, Kudus und Büffel, die Flußufervegetation zeigt Lechwe, Moorantilopen, Impala, Rietböcke und Nilpferde.

 

8. - 10. Tag: An der Spitze des Caprivi Zipfels treffen sich zwei gigantische Flüsse, der Zambezi und der Chobe. Da beide Flüsse weit über ihre flachen Ufer stossen und somit dicht bewachsene Inseln erzeugen, entsteht hier ein absolutes Paradies für sämtliche Tier- und Vogelarten. Dieses Gebiet bleibt an Artenvielfalt und Tiermenge einfach unschlagbar - eine Gegend in der Elefantenbeobachtungen schon fast langweilig werden.
Auf der „Kasika Floodplain“ liegt die Zovu Elephant Lodge. Wir erreichen diese Lodge nur mit einem Boot, die Pirschfahrten werden auch nur mit Booten unternommen. Bootsfahrten sind besonders attraktiv, da man die Tierwelt „frontal“ trinken sieht. Die morgendlichen Bootsfahrten sollen uns die Artenvielfalt der Vogelwelt näherbringen, nachmittags konzentrieren wir uns auf große Säuger, schöne Sonnenuntergänge und natürlich Reptilien wie Krokodile und Nilwarane.
An den Stromschnellen erleben wir sehr viele Klaffschnäbel, Nimmersatt, verschiedene Reiher und evtl. die Halsband-Brachschwalbe. Am Ufer sehen wir den sonst seltenen Morgenrötel und vielleicht sogar Rotkehlgroßsporn, Glockenreiher, Braunkehlreiher, und es wimmelt von Limikolen, verschiedenen Gänse- und Entenarten.

 

11. - 13. Tag: Schon früh geht es los an den Okavangofluss. Der sogenannte „Panhandle“ des Deltas liegt zu einem großen Teil in Namibia und bietet wunderbare Tierbeobachtungsmöglichkeiten. Am überfluteten Ostufer des Okavango suchen wir nach Elefanten, Büffeln, Moorantilopen und in der sumpfigen Grassteppe nach Weißrücken- und Nachtreiher, Sattelstorch und Klunkerkranich.
Wir besuchen den Mahango Nationalpark, der für seinen artenreichen Tierbestand bekannt ist. Sehr gut kann man Rappen-, Pferde- und Halbmondantilopen sehen, und in den dichten Sträuchern entdecken wir oft den hübschen Buschbock. Löwen sind eher seltener und scheuer in dem Gebiet. Interessant ist auch die nördliche Wiedergabe des Steppenzebras, welches viel stärker gestreift ist wie ihre Verwandten im Etoschapark.

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14. Tag: Bis auf kurze Stopps und etwas „roadside birding“ fahren wir durch bis an den Waterberg.
Die fünf Vegetationsstufen dieses markanten Sandsteinplateaus bieten wunderbare Wandermöglichkeiten. Die bunte Vogelwelt, die hautnahen Begegnungen mit Bärenpavianen, Klippschliefern und Zwergrüsselantilopen hinterlassen hier unvergessliche Eindrücke. Der Waterberg ist das einzig mir bekannte Gebiet, wo man Rüppell- und Goldbugpapageien zusammen in einem Baum antreffen könnte. Immer wieder tauchen schnell zwischen der dichten Vegetation auch Graurücken Camaroptera, Kurzschwanz Sylvietta, Gelbbaucheremomela und andere sehr kleine Vögel auf; es bleibt interessant.
15. Tag: Heute fahren wir zurück nach Windhoek. Je nach Flugzeiten fliegen wir heute Abend zurück oder am
16. Tag: Landung in Deutschland

 

 

 

Teilnehmer: maximal 12, minimal 6 Personen

Im Reisepreis enthalten:
- Übernachtung in Zimmern mit DU/WC
- Halbpension am 2., 14. + 15. Tag Abendessen auf eigene Kosten
- Flug
- Fahrtkosten
- örtliche ornithologische deutschsprachige Reiseleitung
- Führungskosten
- Eintrittsgelder laut Reiseplan
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein

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