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Myanmar (Birma)Nahezu doppelt so groß wie die Bundesrepublik erstreckt sich Myanmar (das ehemalige Birma) vom östlichen Himalaya im Norden knapp 2.000 km bis zum malaiischen Tieflandregenwald im Süden. Es hat die artenreichste Avifauna Südost-Asiens, wurde aber bisher ornithologisch kaum bereist. Fast 40 Jahre war das Land von der Außenwelt isoliert und hat sich in dieser Zeit seine Ursprünglichkeit sowohl in Bezug auf Kultur, als auch hinsichtlich der Vogelwelt weitgehend erhalten. Manche Regionen sind bis heute nicht zugänglich, aber seit ein paar Jahren ist es möglich, einige, speziell vogelkundlich interessante Gebiete nach fast siebzig Jahren wieder zu bereisen. Mit dem 3.000 m hohen Mt.Victoria im Westen, der trockenen Tiefebene Zentralmyanmars und dem Inle-See im östlichen Shan-Hochland werden wir drei sehr unterschiedliche Gebiete besuchen und damit einen guten Überblick über die Avifauna dieses riesigen Landes erhalten. Mit etwas Glück sollte es uns gelingen, über 300 der 1.000 für Myanmar nachgewiesenen Vogelarten zu sehen, darunter vier der fünf Endemiten sowie eine Vielzahl von Arten, die in den besser erschlossenen Nachbarländern nur sehr schwer zu sehen sind. |
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1. Tag: Flug von Frankfurt nach Yangon. |
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4. - 5. Tag: Zwei Tage werden wir in dem Gebiet der
beeindruckenden Tempelanlagen von Bagan verbringen. Vor 1.000 Jahren sind
hier auf knapp 30 km² mehr als 4.000 Monumente errichtet worden.
Wir werden sowohl die Tempel und ihre Parks besuchen, als auch eine Flußfahrt
auf dem Ayeyarwady Fluß machen. |
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6. Tag: Heute brechen wir frühmorgens in Richtung Westen auf und fahren bis nach Kanpetlet im Natmataung Nationalpark, unserem Stützpunkt für die Erkundung des Mt.Victorias. Die Reise wird den ganzen Tag in Anspruch nehmen, wir werden jedoch unterwegs immer wieder kurze Beobachtungsstopps einlegen, um nach der endemischen Spatelschwanzelster Ausschau zu halten. Gelbbauchsperling sowie Weißaugenteesa sind weitere typische Arten, die hier in der Trockenzone vorkommen. |
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7. - 10. Tag: Kanpetlet liegt auf ca. 1.800 m, von hier aus werden wir vier Tage lang die unterschiedlichen Höhenlagen des Mt.Victorias erkunden. Der deutsche Ornithologe Gerd Heinrich hat hier im Jahr 1939 ein halbes Jahr lang für das Naturkundemuseum Berlin Vögel gesammelt und somit viel zur Erforschung der Vogelwelt Birmas beigetragen. In den tieferen Lagen herrscht noch Laubwald vor, mit Erreichen größerer Höhe mischt sich mehr Nadelwald hinzu, bis das dominierende Habitat in der Nähe des Gipfels schließlich Eichen/Rhododendron Wald wird, der vereinzelt von Grasflächen unterbrochen ist. Erstes Ziel wird es sein, den nur hier vorkommenden Viktoriakleiber zu finden. Die Avifauna des Mt.Victorias ist, speziell in den höheren Lagen, stark vom Himalaya geprägt, daher ist hier u.a. mit Arten, wie Malaien- und Bergadler, Gelbschnabelkitta, Rötelmerle, Cutia, Weißbrauen- und Zimtkehl-Würgertimalie, Braunkappen-, Strichel- und Blauflügelhäherling, Rotstirn- und Yünnansibia, Grautimalie, Blauflügel- und Rotschwanzsiva, Königs- und Laubmeise sowie diversen Laubsängern (Rotkopf-Laubsänger und der seltene Breitschnabel-Laubsänger) zu rechnen. Zu den Charakterarten gehören Blauschwanz, Karmingimpel sowie Zwerg- und Rötelammer. Nachts werden wir versuchen, Dschungel-Nachtschwalben und mit Glück auch das bizarre Langschwanz-Froschmaul zu entdecken. Auf einer Wanderung zum Gipfel können wir mit etwas Glück auch den wunderschönen, sehr heimlich lebenden Blythragopan sehen. |
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11. Tag: Heute werden wir unser Bungalow-Camp verlassen
und zurück ins Tiefland nach Kazunma fahren, wo
ein künstlich angelegter Stausee eine Oase für
die Vögel dieser trockenen Region bietet. Hier sind gute Chancen,
alle fünf in Myanmar vorkommenden Sitticharten zu beobachten.
Falls uns die endemische Spatelschwanzelster bis jetzt entgangen
sein sollte, ist hier die Wahrscheinlichkeit sehr groß, den Vogel
doch noch zu finden. Am Wasser werden wir diverse Limikolenarten,
Schlangenhalsvögel, Kuhreiher, Paddy- und Bacchusreiher
sowie Javapfeifgänse beobachten, während Rotkappenschwalben
und Smaragdspinte in der Luft nach Insekten jagen. Storchschnabelliest
und Graufischer nutzen die Sitzwarten am Ufer und manchmal wird
hier die Goldschnepfe und der seltene Langschwanz-Zwergfalke
gesichtet. Wir schlafen eine Nacht in Zelten, um am frühen Morgen
nochmals am Reservoir zu beobachten. |
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13. Tag: Von Bagan fliegen wir nach Heho,
auf dem östlich der Tiefebene gelegenen Shanplateau.
Dann fahren wir weiter nach Kalaw, einer in der Kolonialzeit,
vor allem aber in der Trockenzeit, wegen des angenehmen Klimas geschätzten
»Hill Station«, die in 1.300 m NN liegt. |
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15. Tag: Morgenexkursion in Kalaw, danach fahren wir
zum Inle See, um den See bei einer Bootsfahrt zu erkunden. Der
flache See ist nicht nur für seine schwimmenden Gärten und seine
Einbeinruderer bekannt, sondern dient auch vielen Wasservögeln
sowie Kaiser- und Steppenadler als Winterquartier. Hauptziel
wird es sein, den seltenen Jerdon-Schmätzer, neben Zimtsumpfhuhn,
zwei Blatthühnchenarten, Strichelkopf-Schilfsteiger und
Fleckenbuschsänger zu finden. |
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| Einzelzimmer kann nicht überall garantiert werden. |
Teilnehmer: maximal 8, minimal 6 Personen Im Reisepreis enthalten:
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