Kuba

Kuba zeichnet sich durch ein tropisches Klima - die Ø-Jahrestemperatur liegt bei 25,2°C - und eine vielseitige Landschaft mit Korallenriffen, Traumstränden, Mangroven, Sümpfen, Sukkulentenvegetation, Trocken-, Kiefern-, Regen- und Bergregenwäldern aus.
Auf keiner anderen karibischen Insel wurden so viele Tierarten nachgewiesen. So wurden hier bisher über 350 Vogelarten registriert, darunter 24 Endemiten, von denen bisher immer über 20 Arten gesehen wurden. Viele nordamerikanische Wintergäste überwintern auf der größten karibischen Insel (ca. 105.000 km²). Allein 70% der nachgewiesenen Vogelarten sind Gäste.
Eine Besonderheit der Avifauna ist der kleinste Vogel der Welt, die Bienenelfe. Weitere interessante Vogelarten sind der farbenprächtige Kubatrogon, der Vielfarbentody, Kubasittich und die Kubaamazone. Aufgrund der isolierten Lage sind 40% der Tierarten endemisch. So findet sich auch eine Reihe weiterer interessanter Arten wie der kleinste Frosch und die kleinste Fledermaus der Welt. Größere einheimische Säuger fehlen völlig.
Auf unserer Reise werden wir alle wichtigen Lebensräume der Insel kennen lernen und eine Reihe endemischer Vogelarten beobachten. Außerdem besteht auch die Möglichkeit, am Meer zu entspannen und die Altstadt von Havanna mit zahlreichen alten Häusern und uralten amerikanischen Straßenkreuzern zu besichtigen.

1. Tag: Flug von Frankfurt nach Havanna. Anschließend Fahrt nach San Diego.

2. Tag: Exkursion in den La Guira Nationalpark mit seiner dichten tropischen Vegetation. Typische endemische Arten wie Gundlach-Sperber, Kuba- und Gundlach-Taube, Kubatyrann, Kubatrogon, Vielfarbentody, Blutfleckenspecht, Antillentrupial, Kubastärling, Kubaklarino, Gelbkopf-Waldsänger, Kubavireo, Kubafink werden oft beobachtet sowie Feuerkopf-, Gold- und Bahama-Specht, Eidechsenkuckuck, Ricord-Kolibri, Schopf-Karakara, Buntfalke, Braunbauch-, Bahama-, Grau- und Sagra-Tyrann, Seidenkuhstärling, Weißaugenvireo, Weißscheitel-, Carolina-, Liebes- und Weißflügeltaube.

3. Tag: Heute wandern wir im Tal von Vinales; u.a. Antillen- und Bergtaube, Streifenkopftangare, Gold-, Halden-, Kapuzen-, Kiefern-, Meisen-, Blaurücken-, Kuba-, Sumpf-, Schnäpper- und Kletterwaldsänger, Glattschnabelani, Sperlingstäubchen, Weißscheiteltaube, Türkisnaschvogel, Spottdrossel, Eidechsenkuckuck, Kubasegler, Bahama-Tyrann, Braunbauchtyrann und Rotfußdrossel sowie eine gute Chance auf die Endemiten, die wir am Vortag verpasst haben.

4. Tag: Der Weg führt uns heute durch stark landwirtschaftlich geprägtes Gebiet zur Halbinsel Zapata. Während der Fahrt durch die Zuckerrohr- und Orangenplantagen sehen wir Silber-, Schnee- und Kuhreiher sowie Schwarznacken-Stelzenläufer.

5. - 8 Tag: Auf verschiedenen Touren lernen wir den Nationalpark Zapata kennen. 18 der 24 endemischen Vogelarten (u.a. Kubaspecht, Zapataralle, Zapata-Zaunkönig, Zapata-Sperling, Bienenelfe, Kubakauz, Kubaeule, Rotschulterstärling) sind in diesem Gebiet in den letzten Jahren nachgewiesen worden. In den endlosen Mangrovenwäldern leben Amerik. Schlangenhalsvogel, Biguascharbe, Nachtreiher, Rallenkranich, Gürtelfischer und auf den Wasserflächen Schwarzkopf-Ruderente und Blauflügelente. Auf den Schwimmpflanzengesellschaften sieht man oft Gelbstirn-Blatthühnchen und Fleckenralle bei der Nahrungssuche, wogegen Zwerg-Sultanshuhn, Zapata- und Königsralle meist im Schilfdickicht sehr versteckt leben.
In den Küstenwäldern mit Palmen und Mangroven sind viele Arten wie Kuba-Amazone, Waldsänger wie Blauflügel-, Blaurücken-, Brauen-, Drossel-, Goldkehl-, Meisen-, Palm-, Pieper-, Rotscheitel-, Schnäpper-, Stelzen- sowie der endemische Gelbkopf- und Forns-Waldsänger aber auch Kuba-Eule, Kuba-Kauz, Bahama-, Gelb-, Gold- und Kuba-Specht, Gelbbauch-Saftlecker, Bart- und Gundlach-Vireo zu finden. In den Baumwipfeln sammeln sich kleine Trupps endemischer Arten wie Kuba-Sittich, Rotschulter- und Braunschulterstärling. Eine abendliche Wanderung auf der Suche nach Antillen- und Kubanachtschwalbe sowie der Styxeule runden den Besuch im Park ab.

 

9. Tag: Wir fahren heute nach Camagüey. Während der Fahrt sind die Chancen gut, den Lerchenstärling zu sehen.

10. Tag: Ganztagesexkursion in der Sierra Najasa mit ihren üppig grünen Wäldern, Schluchten und bizarren Gesteinsformationen. Als Besonderheit in diesem Park leben die beiden Endemiten Kubatyrann, Kubasittich sowie Eckschwanzsperber, Rosenschultertaube, Schwarzgimpelfink, Palm- und Kubakrähe, Braunschulter- und Kubastärling,

11. Tag: Fahrt, weiter Richtung Norden, zur Insel Caya Coco.

12. + 13. Tag: Wer möchte, kann die letzten Tage hier am Strand verbringen. Die anderen Teilnehmer können noch mit weiteren ornithologischen Highlights rechnen.
In den Mangrovenwäldern brüten Krabbenbussard und Mangrovenkuckuck. Auf offenen Wasserflächen bei Cayo Guillermo sind meist Kanada-, Rötel-, Krabben-, Dreifarben-, Blau- und Mangrovenreiher, Waldstorch, Rosalöffler, Rosaflamingo, Schneesichler, Schwarzkopf- und Bindentaucher und die Blauflügelente zu finden. An der Meeresküste beobachten wir oft Ohrenscharbe, Prachtfregattvogel, Königs-, Raub-, Brand- und vielleicht auch Rosen-, Zügel- und Rußseeschwalben sowie Weißbauchtölpel und Gelbfuß-Regenpfeifer. In den Sträuchern am Strand und in den Küstenpalmenwäldern kommen viele Kleinvogelarten vor, darunter Spottdrossel, Gundlach-Spottdrossel, Dickschnabelvireo, Gelbschnabelkuckuck, Blau-Mückenfänger und die nur in wenigen Gebieten verbreiteten endemischen Kuba-Mückenfänger und Forns-Waldsänger.

 

14. Tag: Rückfahrt nach Havanna, Stadtrundfahrt und am Abend Flug ab Havanna.

15. Tag: Landung in Frankfurt.

   
 

Teilnehmer: maximal 12, minimal 8 Personen

Im Reisepreis enthalten:
- Übernachtung in Hotels mit DU/WC
- Halblpension
- Flug
- Fahrtkosten
- Touristenkarte
- deutschsprachige Reiseleitung
- teilweise lokale kubanische Führer in den NP
- Führungskosten
- Eintrittsgelder laut Reiseplan
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein

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