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KirgisistanIm zentralen Tien-ShanWüsten und Steppen prägen Mittelasiens Natur. Wie eine Oase
inmitten dieser wasserarmen Landschaft wirkt das Tien-Shan-Gebirge mit
dem im Zentrum gelegenen Issyk-Kul-See. Er ist mit seinen 180 km Länge
und 60 km Breite der zweitgrößte Hochgebirgssee der Welt. Der
Seespiegel liegt auf einer Höhe von 1.600 m und wird umrahmt von
Gebirgszügen, die bis auf über 7.400 Meter ansteigen. Beginnend
am Seeufer finden sich alle Großlandschaften in vertikaler Zonierung:
Wüste, Halbwüste, Steppen, montane Wiesen und Wälder, subalpine
und alpine Matten, Schneefelder und Gletscher, die man - motorisiert -
alle innerhalb von 4 Stunden erleben kann. Sie geben den Lebensraum für
viele bedrohte Tierarten, von denen Schneeleopard, Marco-Polo-Schaf und
Ibisschnabel die bekanntesten sind. Von den 1.500 Pflanzenarten kommt
ein Großteil nur hier vor. Die traditionelle Kultur der Kirgisen
hat bis in die Gegenwart überlebt. Ein Teil der Familie zieht im
Sommer mit Jurte und Vieh in die Berge, um die saftigen Sommerweiden bis
zu einer Höhe von 3.800 m zu nutzen. |
1. Tag: Flug von Frankfurt nach Bischkek. |
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4. Tag: Früh morgens besuchen wir kleine Fisch- und Klärteiche inmitten der Steppenzone. U.a. Vögel der Steppen- und Kulturzone (Schachwürger, Weidensperling, Schwarzstirnwürger, Pirol) und andererseits Wasservögel (Eisvogel, Stelzenläufer, Nachtreiher, Zwergdommel, Rotflügel-Brachschwalbe, Moorente, Drossel-, Teich-, und Stentorohrsänger). Je nach Jahreszeit, Wetterlage und Wasserstand können ausserdem Zwerg-, Raub- und Lachseeschwalbe, Kleines Sumpfhuhn, Teichwasserläufer, Kampfläufer und mit Glück Löffler und Mariskensänger erwartet werden. Auf dem Rückweg kurzer Stadtbummel. Nachmittags Exkursion am Camp. 5. Tag: Nach dem Frühstück besuchen wir ein Flußtal, hier brüten Steinrötel, Blaumerle, Purpurpfeifdrossel und mit Glück finden wir auch die Stewardammer. Anschliessend Fahrt durch das Tschui-Tal, die Boom-Schlucht und weiter entlang des Nordufers des Issyk-Kul. Die Unterkunft liegt an einem kleinen Teich auf einer Orchideenwiese (1.620 NN), die im Juni in vollster Pracht steht. Direkt neben den Jurten sind Streifenschwirl, Spornpieper, in den dichten Sanddorngebüschen und auf den Wiesen Bekassine und Wachtelkönig regelmässige Brutvögel. |
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6. Tag: Exkursion am Seeufer (u.a. Meenataube,
Zitronenstelze, Karmingimpel, Seidensänger und Sperbergrasmücke).
Nur 45 Minuten von der Station entfernt befindet sich das Rehabilitationszentrum
des NABU-Schneeleopardenprojektes. Ein Ausflug dorthin
ist für NABU-Mitglieder und Schneeleoparden-Paten möglich. |
8. Tag: Ausgiebige Wanderungen im Tschon
Ak Suu Tal, u.a. Sprosserrotschwanz, Weiden- und Tannenmeise,
Rotstirngirlitz, Alpendohle, Merlin, Schneegeier und mit etwas Glück
Himalayakönigshuhn und Berggimpel. |
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10. Tag: In einem Hochtal des Terskei-Alatoos
am Südufer des Issyk-Kul versuchen wir, den Ibisschnabel
zu finden. Von hier aus geht es weiter in Richtung Naryn.
Übernachtung in der Stadt (Wohnung o. Hotel). Auf dem Weg wurden
auch schon Mauerläufer und Himalayakönigshuhn
beobachtet. |
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12. + 13. Tag: Der Son-Köl
ist einer von 3 Hochgebirgsseen in Kirgisistan, dessen Seespiegel auf
3.000 m Höhe liegt. Trotz seiner 33 km Länge und 17 km Breite
ist der See nur 13 m tief, da er in eine flache Hochebene eingebettet
ist. Die Umgebung der Jurtensiedlung ist eine Hochgebirgs-Kältesteppe,
die weitläufig und sanft hügelig ist. Verschiedene Exkursionen
führen uns zum Ufer des Son-Köl, sehr oft werden Mongolenregenpfeifer,
Ohrentaucher (glaziales Reliktvorkommen), Streifengans, Fisch-
und Mongolenmöwe, Jungfernkranich, Schwarzstorch, Ohrenlerche,
Temminck-, Zwerg-, Sichel- und evtl. auch Langzehenstrandläufer,
Terek- und Teichwasserläufer, Lachseeschwalbe sowie
verschiedene Entenarten gesehen. |
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VerlängerungTeilnehmer, die noch 1 oder 2 Wochen länger in Kirgisistan bleiben
wollen, bieten wir die Möglichkeit, eine der angefahrenen Stationen
länger zu besuchen! (ohne ornithologische Betreuung). |
14. Tag: Rückfahrt zur Station
Alamedin mit kurzen Exkursionen im Tölök-Tal:
Bergrubinkehlchen, Mongolengimpel, Bergpieper, Rotflügelgimpel. Je nach Wetterlage und Frühlingsanfang können sich sehr kurzfristig Umplanungen ergeben. Ein Teil der Reisekosten fließt in die Infrastruktur oder direkt in Naturschutzvorhaben der Region. |
| Teilnehmer: maximal 6, minimal 2 Personen Im Reisepreis enthalten:
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