| Diese Reise ist derzeit nicht in unserem Programm, sie kann aber für kleine Gruppen organisiert werden. |
|
|
|
KaukasusBrackwasserseen und GebirgsweltUnsere Reise führt uns in die Kuban-Asov-Niederung und
den westlichen Teil des Großen Kaukasus. Hier trifft man dicht beieinander
Hochgebirge, Steppen im Norden und mediterrane Wälder mit subtropischen
Elementen im Süden des Gebirgszuges. An der Küste des Asovschen
Meeres befinden sich viele Brackwasserseen, im Gebirge Urwälder,
Bergseen und alpine Wiesen und auf der Halbinsel Taman aktive Schlammvulkane. |
| 1. Tag: Flug von Frankfurt/Main nach Krasnodar. 2. Tag: Am Vormittag besichtigen wir Krasnodar mit ihrem
150 Jahre alten Stadtzentrum, Parks, Heimatmuseum und russischen Märkten.
3. Tag: Wir wandern in der näheren Umgebung der Ortschaft. Dieses Gebiet ist relativ wenig ornithologisch untersucht. In den überschwemmten Wiesen des Kirpillis sind meist Sichler, Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Seiden- und Purpurreiher, Knäk-, Moor- und Löffelente und mit etwas Glück der Seeadler anzutreffen. 4. Tag: Heute machen wir einen Ganztagesausflug zum Hanskaja See, der bis vor wenigen Jahren noch mitten im militärischen Sperrgebiet lag. Bei ausgedehnten Wanderungen werden meist Brandgans, Säbelschnäbler, Austernfischer, Bruch- und Waldwasserläufer, Rot- und Grünschenkel, Zwerg-, Fluß-, Weißflügel- und Raubseeschwalbe, Weißkopf-, Dünnschnabel- und Schwarzkopfmöwe beobachtet. In den Schilfbeständen hört man oft Bart- und Beutelmeise, Schlagschwirl, Sumpf-, Teich-, Schilf-, Drossel- und Mariskensänger. 1994 wurde hier eine Krauskopfpelikankolonie mit ca. 60 Brutpaaren entdeckt. |
|
| 5. Tag: Nach dem Frühstück Fahrt über den Pritoka und Kuban, an deren Ufern wir kurze Pausen machen, nach Anapa. Bald schon sehen wir die für die Halbinsel Taman typischen Weinberge, die früher fast ganz Rußland mit Wein, Sekt und Früchten versorgten. 6. Tag: Wir besuchen die Sandstrände der Halbinsel Taman mit den nur durch dünne Landstreifen vom Meer getrennten Brackwasserseen. In den Morgenstunden sind sehr oft Kiebitz-, Gold-, See-, Sand-, Fluß- und mit etwas Glück der Mornellregenpfeifer neben Brachvogel und Brandgans bei der Nahrungssuche zu sehen. Über dem See und an der Küste fliegen Rot- und Schwarzflügel-Brachschwalben, Raub-, Lach-, Brand- und Flußseeschwalben ihre Runden, weiter im Meer sehen wir Schwarzschnabel-Sturmtaucher. Wenn der Wassserstand nicht so hoch ist, besuchen wir die unbeständigen Inseln des Kisiltaschski Brackwassersees mit riesigen Kolonien von Silbermöwe, Kormoran, Raubseeschwalbe u.a.. 7. Tag: Heute besuchen wir die Reste der ehemaligen, alles beherrschenden Steppen auf der Westseite der Halbinsel. Hier sind es besonders die Brachpieper, Nonnensteinschmätzer, Hauben-, Feld- und die seltenere Kurzzehen- und Kalanderlerche. In den kleinen Wäldchen brüten Blauracke, Rotfuß- und Rötelfalke, Rotrücken- und Schwarzstirnwürger. |
|
| 8. Tag: Wir verlassen Anapa und fahren, mit kurzen Stopps, am Meer entlang Richtung Süden. Dabei sehen wir die geologischen Schichten des Kaukasus an den Steilhängen. Im letzten Jahrhundert konnten sich hier mediterrane Trockenbiotope wie z.B. Wacholderwälder entwickeln. Dann verlassen wir die Küste und fahren zum Kurort Gorjatschij Klutsch (Heiße Quelle). 9. Tag: In einer ausgedehnten Wanderung erkunden wir die Umgebung des Kurortes. An den Ufern der Gebirgsbäche sind Wasseramsel, Gebirgsstelze, Eisvogel und Flußuferläufer Charaktervögel. In den nahen Wäldern können Grünlaubsänger, Halbring, Grau- und Zwergschnäpper beobachtet werden. 10. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir durch eine malerische Mittelgebirgslandschaft nach Labinsk. Wir picknicken am Ufer des Bjelaja, gegenüber einer gemischten Bienenfresser- und Uferschwalbenkolonie. 11. Tag: In einer Frühexkursion erkunden wir die unberührten
Auen der Laba, in denen Baumfalke, Blutspecht, Blauracke und
Pirol oft zu hören sind. 12. und 13. Tag: Unsere Exkursionen führen uns zum Berg Achmet (1313 NN), in dessen bis zu 100 Meter hohen Steilwänden viele Gänsegeier brüten. Aber auch Schwarzstorch, Schrei- und Steinadler, Schmutz-, Bart- und Mönchsgeier streifen oft in diesem Gebiet herum, Wanderfalke, Mauerläufer und Zippammer werden meist in den Felswänden gesehen. An Kleinvogelarten können wir u.a. Berghänfling, Rotstirngirlitz, Karmingimpel, Ringdrossel, verschiedene Spechtarten und Alpensegler erwarten. |
|
| |
14. Tag: Nach dem Frühstück verlassen wir Psebai und fahren mit kleinen Zwischenstopps zurück nach Krasnodar. 15. Tag: Heute heißt es Abschied nehmen. Ein Bus bringt uns zum Flughafen, von wo aus unser Flug zurück nach Hause startet. |
| Einzelzimmer können in entlegenen Gebieten nicht immer garantiert werden. |
Teilnehmer: maximal 12, minimal 10 Personen Im Reisepreis enthalten: |
| HOME REISEN TERMINE/PREISE SUCHE INFOS DIASHOWS KONTAKT IMPRESSUM | |
| ALBATROS-TOURS · ORNITHOLOGISCHE
STUDIENREISEN · JÜRGEN SCHNEIDER Altengaßweg 13 · 64625 Bensheim · Telefon 06251/2294 |
|