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Kasachstan_2008

 

 

Kasachstan

Kasachstan ist mit seinen 2,7 Millionen Quadratkilometern das neuntgrößte Land der Erde. Die Vielfalt der Lebensräume, von den Steppenseen bis zu den alpinen Matten im Tian Shan, versprechen für Ornithologen sehr interessante Vogelarten. Über 500 Arten wurden in den letzten Jahren nachgewiesen, u.a. Ibisschnabel, Himalaja Königshuhn, Bergrubinkehlchen, Riesenrotschwanz, Sax-aulhäher und einige schöne Gimpelarten.
Wir besuchen das 30.000 qkm große Naturreservat Tengiz und den Korgalzhyner See mit seinen zahlreichen kleinen Steppenseen. Hier wurde ein Paradies inmitten einer riesigen Steppe erhalten.
Vorbei an bizarren Felsformationen mit farbenprächtigen Gesteinseinlagerungen, fahren wir einen Turanga Wald an, in dem immer ornithologische Kostbarkeiten erwartet werden können.
In der Taukum-Halbwüste (Siebenstromland) besuchen wir das Brutgebiet von Kragentrappe, Wermutregenpfeifer, Turkestanmeise und Saxaulsperling.
Die beeindruckenden Bergriesen des Tian Shan und deren einmalige Landschaft sind ein weiteres Highlight unserer Rundreise. Bei Wanderungen über der Baumgrenze suchen wir nach den Spezialitäten des Gebietes.

1. Tag: Flug ab Frankfurt nach Astana.

2. Tag: Landung in Astana. Wir fahren durch die endlos scheinende Steppe Richtung Naturreservat Tengiz und Korgalzhyner See. Charaktervögel sind hier Braunkopfammer, Buschrohrsänger, Weißflügel- und Mohrenlerche, aber auch Steppenweihe, Sibir. Schwarzkehlchen, Schwarzflügelbrachschwalbe, Rotfußfalke und Buschspötter werden meist beobachtet.
Vorbei an vielen Süß-, Salz- und Brackwasserseen mit einer reichen Vogelwelt, führt uns der Weg nach Korgalzhyn, am Rande des Schutzgebietes.

3. - 4. Tag: Bei verschiedenen Exkursionen besuchen wir u.a. die Steilufer der Nura, in denen Blauracken, Bienenfresser und Uferschwalben brüten.
In den Schilfgebieten und Seggenriedern des Scholak- und Kumkol-Sees suchen wir nach Zitronenstelze, Rohrammer, Bartmeise, Feldrohr-, Marisken- und Drosselrohrsänger.
Die Wasserflächen werden oft bevölkert von Ohren-, Schwarzhals- und Rothalstaucher, Krauskopfpelikan, Weißkopfruder-, Moor- und Kolbenente, Odinshühnchen, Zwerg-, Dünnschnabel-, Fisch- und Barabamöwe, Raub-, Trauer- und Weißflügel-Seeschwalbe.

In den Weidenbeständen am Rande der Seen und am Nura werden meist Kronenbeutelmeise, Orientturteltaube und Buschrohrsänger gesehen.
Vor allem die Seengebiete mit zahlreichen Süß-, Salz- und Brackwasserseen versprechen viele Überraschungen. Bei verschiedenen Touren wurden immer wieder Rosaflamingo, Rostgans, Fischmöwe, Sichelstrand-, Zwergstrand-, Temminckstrand-, Teichwasser-, Terekwasserläufer, Zitronenstelze und mit Glück auch der seltene Steppenschlammläufer, Wüsten- und Wermutregenpfeifer beobachtet.
In den Halbwüsten, Wermut-, Federgras- und Spierstrauch-Steppen schauen wir nach Jungfernkranich, Steppenadler, Adlerbussard, Würgfalke, Rostschwanzwürger, Rosenstar, Mohren- und Weißflügellerche und dem stark bedrohten Steppenkiebitz.

5. Tag:
Morgens noch eine Exkursion und am Mittag Rückfahrt nach Astana. Flug von Astana nach Almaty.

6. Tag: Entlang der Ausläufer des Tian Shan fahren wir durch Landwirtschaft geprägtes Gebiet nach Bayseit. Bei kurzen Stopps werden meist Schachwürger, Braunkopfammer, Steppenspötter, Lasurmeise und selten Isabellwürger und Weißflügelgimpel gesehen. Besuch einer kleinen Kolonie von Fahluferschwalben, in der auch jedes Jahr ein paar Indiensperlinge (P.d. Indicus) brüten.

7. Tag: Unsere Exkursion führt uns in die verschiedenen Steppengebiete des Hochplateaus; u.a. Chukarhuhn, Lachseeschwalbe, Baum-, Rötel- und Rotfußfalke, Steinrötel, Blaumerle, Wüstengrasmücke, Kurzzehen- und Salzlerche.

8. Tag: Auf dem Weg nach Kökpek führen uns kurze Touren rechts und links der Straße in einsame Seitentäler, hier können Eibischgrasmücke, Steinortolan, Silberkopf- und Braunkopfammer gesehen werden.
Auf der Hochsteppe bei Kökpek werden immer wieder Steppen- und Sandflughuhn, Blauwangenspint, Mongolen- und Rotflügelgimpel nachgewiesen. Bei einem Besuch im Red- and Yellow Canjon sind auch Steinortolan und Isabell-, Nonnen- und Wüstensteinschmätzer zu erwarten.

9. Tag: Wir besuchen einen der seltenen endemischen Turanga Wälder. In dem mit Weiden bestandenen Auenwald brüten Shikra, Gelbaugentaube, Saxaulsperling, Weißflügelspecht, Turkestan- und Lasurmeise. Nachmittags weiter zum Altym-Emel NP.

10. Tag: Bei ausgiebigen Exkursionen im NP besuchen wir u.a. die Singenden Dünen. Hier können neben Steppen-, Stein-, Schlangen- und Kaiseradler, Wüstengrasmücke, Wanderlaub- und Middendorflaubsänger auch Steppenkragentrappe, Steppenwürger und Saxaulsperling sowie viele Reptilienarten gesehen werden. Die Chancen sind hier auch gut, um Kulan (Asi. Wildesel), Kropfgazelle,
Korsak, Steppenmurmeltier
und Ostigel zu sehen.

11. Tag: Vorbei am Qapshghay-See, dem Ile folgend, fahren wir in ein Camp am Rande der Taukum-Halbwüste bei Kanshengel. In den Steppengebieten entlang des Kurty-Flusses wurden bei den letzten Exkursionen Wüstenregenpfeifer, Sand- und Spießflughühner, Kalander- und Bergkalanderlerche beobachtet.

12. Tag: Heute führt uns der Weg Richtung Iledelta in die Taukum-Halbwüste. Kragentrappe, Steppenspötter, Wermutregenpfeifer, Tolaihase, Krötenkopfagame und Steppenschildkröte sind möglich. Hier wurde auch schon der Saxaulhäher nachgewiesen. Bei einer Exkursion in einem Turangawald ist die Beobachtung von Saxaulsperling, Weißflügelspecht, Gelbaugentaube, Turkestan- und Lasurmeise möglich.

 

13. Tag: Am Vormittag besuchen wir den Sorbulak-See. Seeadler, Krauskopf- und Rosapelikan, Moorente, Zwergdommel, Temminckstrandläufer, Zwerg- und Weißbartseeschwalbe werden meist gesehen. Gute Chancen gibt es auch für Zwergsumpfhuhn, Stentorrohrsänger und Gimpelrohrammer. Nachmittags Fahrt über Almaty ins Tian Shan Gebirge (Purpurpfeifdrossel, Flußwasseramsel, Mauerläufer, Klippenkleiber). Oberhalb der Baumgrenze am Astron Observatory (2.750 m NN) werden wir die nächsten Tage verbringen.

14. - 15. Tag: Erste Exkursionen in der Nähe unseres Hüttendorfes. Hier finden wir meist Birkhuhn, Orientturteltaube, Bergrubinkehlchen, Sprosserrotschwanz, Schwarzkehlbraunelle, Wacholderkernbeißer, Tienshan-, Felsen- und Grünlaubsänger sowie Waldschnee-, Rosenmantel- und Karmingimpel und mit etwas Glück das Purpurhähnchen.
In den alpinen Matten und Felsformationen in ca. 3.400 m NN suchen wir nach Himalaya Königshuhn, Riesenrotschwanz, Berg- und Mattenschneegimpel, Rotstirngirlitz, Himalaya-, Fahl- und Alpenbraunelle. Des Öfteren werden wir dabei von Bart-, Mönchs- und Himalayageier beobachtet, die über uns kreisen.
Auf dem Weg zum Almatiner Stausee (2.350 NN) kann mit Gelbbrauenlaubsänger, Schwarzkehldrossel, Blaukopf- und Sprosserrotschwanz gerechnet werden. Hier brüten auch seit vielen Jahren immer wieder 2 - 3 Paare des seltenen Ibisschnabels.

16. Tag: Morgens noch eine Wanderung im Gebiet, danach Rückfahrt nach Almaty.

17. Tag: Rückflug nach Frankfurt.

 

 

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Einzelzimmer kann meist nicht garantiert werden. Auf dem Land werden wir auch in Dreibettzimmern untergebracht.

Teilnehmer: maximal 12, minimal 10 Personen

Im Reisepreis enthalten:
- Flüge
- Übernachtung
- Mittelklassehotels in Almaty
- in den anderen Gebieten meist einfache Privatunterkünfte, Jurtenlager oder Herbergen
- Vollpension
- mittags meist Lunchpakete
- Fahrtkosten
- deutschsprachige Reiseleitung
- teilweise lokale Führer in den Schutzgebieten
- Dolmetscher
- Führungskosten
- Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
- Visum
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein

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