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Kapverdische InselnDiese Inselgruppe - auf Höhe des Senegal gelegen und damit nahe
am Tropengürtel - liegt im stürmischen Atlantik etwa 450 km
von der Westküste Afrikas entfernt. Je nach Höhenlage ist das
Land spärlich bewachsen bis vollkommen wüstenhaft ausgeprägt,
Regen fällt oft jahrelang aus und so konzentriert sich die Tierwelt
in feuchten Tälern oder Brackwasserzonen. |
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1. Tag: Flug von Frankfurt nach Sal. Anschließend Transfer zum Hotel. 2. Tag: Flug von Sal nach Sao Nicolau. Die Insel ist sehr gebirgig und geprägt vom feuchten Norden und trockenen Süden. Die Täler sind fruchtbar und beherbergen Kuhreiher, Helmperlhühner und Brillengrasmücke. Der Luftraum wird beherrscht von Alexanderseglern, Fischadlern, Schmutzgeiern, Turmfalken der Unterart F. tinnunculus neglectus. Rostsperling und Wüstenrabe sind allgegenwärtig. |
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3. - 5. Tag: Exkursionen und kleinere Wanderungen auf Sao Nicolau. Beim Seawatching vom Fuß eines Leuchtturms aus beobachten wir Kapverdensturmtaucher und Kapverdensturmvögel. Je nach Wellengang, Windstärke und ob wir eine Genehmigung bekommen, fahren wir an einem Tag mit einem Fischerboot zur Felseninsel Razo. Auf der Passage begleiten das Boot Kapverdensturmvögel, Kleine Sturmtaucher und evtl. Bulwersturmvögel; Flossen von Haien, kleineren Walen und majestätischen Meeresschildkröten werden von aufmerksamen Beobachtern gesehen. Ein beherzter Schritt an Land und wir werden umkreist von Rotschnabel-Tropikvögeln und Brauntölpeln. Dann beginnen wir unsere Suche nach der endemischen Razolerche, die nur hier in kleinen Trupps vorkommt. 6. Tag: Flug von Sao Nicolau zur Hauptinsel Santiago. Bei einer ersten Exkursion suchen wir nach Graukopfliest und Rostsperling, die hier immer wieder angetroffen werden. |
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7. - 9. Tag: Exkursionen und kleinere Wanderungen auf Santiago. Enge, zum Teil unasphaltierte Straßen winden sich durch die Berge der Hauptinsel. Alexandersegler und Kapverdenbussarde (Buteo .b. bannermani) sowie Alexanderfalken zeigen ihre Flugkünste. Grüne Täler mit etwas Feuchtigkeit und Schilfbestand lassen uns Kleinvögel wie Wellenastrild, Brillengrasmücke, Weiden- und Rostsperling beobachten. Im botanischen Garten der Insel oder auf dem Weg zum "Poilon", einem riesigen Kapokbaum, hören wir den markanten Gesang des Dornrohrsängers. Mit etwas Glück hält sich im Geäst des Kapokbaums auch der Kapverdenpurpurreiher auf. Die Südküste fällt steil ins Meer ab. Hier segeln majestätisch Rotschnabeltropikvögel umher. Immer wieder auf der Insel begegnen uns Helmperlhühner und der Graukopfliest. Je nach Feuchtigkeitsstand der Lagunen und Tümpel sehen wir Limicolen wie Regenbrachvogel, Steinwälzer, Sanderling oder die ein oder andere Seltenheit. |
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10. Tag: Flug von Santiago nach Boavista, genannt die "Weiße", denn schon vom Flugzeug aus fallen die Wellen der blendend weißen, alles verschlingenden Wanderdünen ins Auge. 11. - 12. Tag: Exkursionen auf der flachen Wüsteninsel
Boavista. Beobachtungsstopps an flachen Brackwasserseen
mit Fischadlern, Kiebitzregenpfeifern, Pfuhlschnepfen
und anderen Limicolenarten. Unser Hauptaugenmerk bei der Durchfahrung
der wüstenähnlichen Gebiete gilt dem Rennvogel, der
Sand- und vor allem der hübschen Weißstirnlerche.
Rost- und Weidensperlinge bevölkern die kargen
Ortschaften. An vorgelagerten Inseln der Südküste suchen wir
nach Brauntölpeln, dem Rotschwanz-Tropikvogel
und dem Prachtfregattvogel. |
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13. Tag: Flug von Boavista nach Sal, letztes Seawatching und Beobachtungen in den Salinen Pedra Lume, die sich landschaftlich grandios auf dem Boden eines ehemaligen Vulkankraters befinden. Limicolen wie Stelzenläufer, Sand- und Seeregenpfeifer, Steinwälzer, Sanderling, Zwerg- und Sichelstrandläufer bevölkern die flachen Salzwasserbecken. Durchaus sind seltenere Arten wie Gelbschenkel oder der Amerikanische Sandregenpfeifer möglich. 14. Tag: Rückflug nach Frankfurt. |
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Teilnehmer: maximal 10, minimal 6 Personen Im Reisepreis enthalten:
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