|
|
|
|
|
|
|
|
| Landkarte |
KambodschaHeimat des Riesenibis Nach Jahrzehnten mit Krieg, Terror und Isolation ist Kambodscha nun
endlich wieder zugänglich für Besucher. Dieses wenig bekannte
und selten besuchte Land ist charakterisiert durch seine berühmten
Tempelanlagen, unberührten Wälder und mächtigen Flüsse.
Heute ist das Land sicher und leicht zu bereisen, da die Infrastruktur
in den letzten Jahren erheblich verbessert worden ist. Der Naturschutz
hat hier heute einen hohen Stellenwert. |
|
1. Tag: Flug von Frankfurt nach Siem Reap.
|
|
3. Tag: Frühmorgens fahren wir zum Tonle-Sap-See mit seinen gewaltigen Wasservogel-Kolonien. Tonle-Sap ist der größte Süßwassersee Südostasiens mit dem weltweit größten Fischreichtum und einem Massenvorkommen von Seeschlangen, von denen täglich unglaubliche 80.000 kg (angeblich 1 Million Exemplare pro Jahr!) gefangen werden. 80.000 Menschen wohnen hier in 170 schwimmenden Dörfern und leben von der Fischerei. Mit dem Boot geht es zum schwimmenden Dorf Prek Toal, wo wir uns für den Besuch des Biosphärenreservates registrieren lassen müssen. Nach einer weiteren Stunde im Boot, vorbei an Horsten des Graukopf-Seeadlers, erreichen wir das Reservat, wo wir von Plattformen die größte Wasservogel-Kolonie Südasiens einsehen können. Hier nisten Tausende von Braunwangenscharben, Kormorane und Mohrenscharben, Schlangenhalsvögel, Grau-, Purpur-, Nacht-, Silber- und Mittelreiher, Schwarzhalsibisse, Graupelikane, Silberklaffschnäbel, Tausende von Wollhalsstörchen, aber auch Buntstörche, Kleine und Große Adjutanten. Mit Glück sehen wir als große Raritäten auch Schwarznacken- und Milchstörche. Letzterer brütet hier mit 10 Paaren in der einzigen bekannten Kolonie weltweit. Die Fülle an Vögeln ist in diesem 21.000 Hektar großen Reservat unvorstellbar! Dazu kommen natürlich auch Greifvögel, Eisvögel und verschiedene Singvögel neben unerwarteten Überraschungen zur Beobachtung. |
|
4. Tag: Wir besuchen einen weiteren Höhepunkt der Reise, das Ang Trapaeng Thmor Reservat mit seiner einzigartigen Mischung aus Feuchtgebieten, Wiesen, Dipterocarp-Wäldern und Reisfeldern, das vor allem wegen der großen Population an Sarus-Kranichen der Unterart sharpei berühmt ist. Neben dem letzten Vorkommen der Glanzente in Südostasien wurden über 200 Vogelarten nachgewiesen; u.a. Mangroven-, Brahminen- und Elsternweihe, Schwarzmilan, Weidenammer, Horsfieldlerche, Kotilangbülbül, Spießbekassine, Strichelschwirl, Goldschnepfe, Mandarinstar, Schwarzhalsstorch, verschiedene Limikolen und Enten sind möglich. Auch der seltene Leierhirsch (Rucervus eldii) kommt im Gebiet vor. |
|
5. Tag: Heute suchen wir die unvergleichlichen Riesen-
und Weißschulteribisse im Tmatboey Ibis Reservat.
Weiterfahrt auf zunächst guter Straße, bei einzelnen Stopps
sehen wir vielleicht Wollhalsstorch, Großer Grünschnabelkuckuck,
Feuerrücken- und Gelbnackenspecht, Linienbartvogel, Flaggen-
und Glanzfleckdrongo, Wanderelster, Goldstirnblattvogel, Koel,
Lazulischnäpper, Kotilang-, Streifenkehl- und Schwarzkopfbülbül,
Schlangenweihe, Malaienteesa, Schwarznackenpirol, Kambodscha- und
Schwarzhalsstar, Rotkehlfälkchen, Braunwürger, Smaragdspint,
Sonneratkuckuck, Pflaumenkopfsittich, Hinduracke und Grünrückennektarvogel. |
|
6. Tag: Wir suchen in der Schwemmlandebene des Mekong-Flusses im Norden der Preah Vihear Provinz, nahe der Grenze zu Laos, nach den beiden geradezu mystischen und extrem seltenen Riesen- und Weißschulteribissen. Hier konzentrieren sich viele Wasservögel, und an den Tümpeln haben wir die besten Chancen, andere Arten wie Wollhalsstorch, Weißbrust-Kielralle, Perlfrankolin, Langschwanz-Zwergfalke, Bankivahuhn, Schlangenweihe, Rotschultertaube, Bronzefruchttaube, Blaubartspint, Sonneratkuckuck, Frühlingspapageichen, Orienthornvogel, Indochinalerche, Rötel-, Rotbürzel-, Grau-, Feuerrücken- und Sultanspecht, Waldpieper, Burmawürger, Mohrenschwarzkehlchen, Grau- und Zwergmennigvogel und viele weitere Kleinvögel zu finden. |
|
7. Tag: Vor Dämmerungsbeginn fahren wir zu den
Reisfeldern auf der Suche nach den Schlafbäumen der Riesenibisse.
Im nahen Trockenwald und den abgeernteten Reisfeldern haben wir gute Chancen
auf überfliegende Ibisse und vielleicht attraktive Arten wie Hindugrünspecht,
Gartenraupenfänger, Graubrustprinie, Pagodenkauz, Puderspecht
und andere. |
|
|
8. Tag: Fahrt nach Kampong Thom, das am Ostufer des Tonle Sap Sees liegt. Bei Stoung besuchen wir ein Schutzgebiet der seltenen Barttrappe, die hier mit etwa 130 Vögeln ihr weltweit größtes Vorkommen hat. Bei der Suche nach der Trappe im Grasland sind aber noch viele andere Vogelarten möglich wie Mangrovenweihe, Wollhalsstorch, Fleckschnabelente, Zwergwachtel, Spießbekassine, Horsefieldlerche, Orientspornpieper, Cistensänger, Strichelschwirl, Strichelkopfschilfsteiger, Mohren- und Sibirisches Schwarzkehlchen, Königsdrongo, Langschopfmaina und vielleicht Mandschuren-Rohrsänger. |
|
9. Tag: Frühexkursion in die Reisfelder
und das niedrige Grasland ca. 5 km südlich von Kampong Thom.
Mögliche Arten sind hier u.a. Mandschurenrohrsänger, Chinarohrsänger,
Strichelschwirl, Dunkellaubsänger, Augenstreifenbülbül,
Braunwürger, Mandarinenstar, Weidenammer, Klagekuckuck, Mangroven-
und Elsternweihe, Gleitaar, Bunt-storch, Schwarzhalsibis und
Limikolen. |
|
11. - 12. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir die relativ kurze Strecke zu der früheren französischen Bergstation Bokhor. Beim Aufstieg durch den immergrünen Bergwald sehen wir neue Vogelarten wie z.B. Spateldrongo, Goldbrust-, Streifenkehl-, Grauaugen- und vielleicht Rostbauchbülbül, Weißschwanz-Laubsänger, Furchen- und Doppelhornvogel, Großer Grünschnabelkuckuck, Grünohr-, Grünscheitel- und Blauohrbartvogel, Rotbauchadler, Dollarvogel, Papageischnabel- und Keilschwanz-Grüntaube, Fahlbauch-Fruchttaube, Bindenschwanztaube, Rotkopf- und Grünkopftrogon, Papagei-Breitrachen. Bokhor ist eine Fundgrube exzellenter Vogelarten. Die wunderschöne und fast endemische Kambodscha-Buschwachtel erreicht in Bokhor die Südgrenze ihrer Verbreitung. Wie alle Waldhühner ist es scheu und schwer zu finden. Es kommt vornehmlich im Krüppelwald der Hochebene vor. Bei der Suche nach dieser Wunschart werden oft attraktive andere Arten wie Grünfuß-Buschwachtel, Trauerraupenfänger, Türkisfeenvogel, Lazulischnäpper, Hainparadiesschnäpper, Großiora, Gelbsteiß-, Feuerbrust- und Dickschnabelmistelfresser, Gangesbrillenvogel, Himalaysäbler, Karmesin-, Rubinwangen- und Schwarzkehl-Nektarvogel entdeckt. |
|
13. Tag: Morgens Besuch einiger nahegelegener
Salinen. Oft werden Wüsten- und Mongolenregenpfeifer,
Seeregenpfeifer, Rotkehl-, Sichel- und Langzehen-Strandläufer,
Sumpfläufer, Teichwasserläufer, Raub- und Lachseeschwalben
beobachtet. |
|
|
| Einzelzimmer kann nicht überall garantiert werden. |
Teilnehmer: maximal 12, minimal 6 Personen Im Reisepreis enthalten:
|
| HOME REISEN TERMINE/PREISE SUCHE INFOS DIASHOWS KONTAKT IMPRESSUM | |
| ALBATROS-TOURS · ORNITHOLOGISCHE
STUDIENREISEN · JÜRGEN SCHNEIDER Altengaßweg 13 · 64625 Bensheim · Telefon 06251/2294 |
|