Diashow

2001
2003
2004
2008

   

Island

Nordische Vögel - Gletscher und Geysire

Neben Vulkanen, Gletschern, Solfataren, Geysiren und bizarren Lavafeldern ist es die unberührte Wildnis, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. In den Steilklippen an den Küsten brüten Millionen Vögel und auf den Seen sieht man Eis-, Stern- und Ohrentaucher sowie auf den Hochebenen die Kurzschnabelgans. Über 300 Vogelarten und 440 Gefäßpflanzen wurden in den letzten Jahren auf der 103.000 qkm großen Insel nachgewiesen.

1. Tag: Flug von Frankfurt nach Reykjavik. Anschliessend Fahrt vorbei an kleinen Seen mit Eis-, Stern- und Ohrentauchern zur Halbinsel Snaefellsnes. In der Weide- und Moorlandschaft brüten Graugänse, Singschwäne und Wiesenpieper.

2. Tag: Heute erkunden wir die Westspitze von Snaefellsnes. Hier befindet sich eine der größten Küstenseeschwalbenkolonien des Landes. Auf kleinen Seen brüten Odinshühnchen und verschiedene Taucherarten. Eine schmale Schotterpiste führt uns vorbei an schroffer Blocklava, durch das Brutgebiet von Schneeammer und Alpenschneehuhn, zu den steilen Klippen von Svörtuloft. Von den Klippenkanten können wir sehr gut dem Treiben in den Kinderstuben der Koloniebewohner in den Vogelfelsen zuschauen.

 

3. Tag: Fahrt zu einem großen Brutplatz der Eismöwe. An den steilen Berghängen sind die Nester schon von weitem zu sehen. Im Hafen und am Leuchtturm von Stykkishólmur können wir sehr gut Eissturmvogel, Eis-, Mantel- und Dreizehenmöwe beobachten und fotografieren. Wir setzen mit der Fähre über Flatey nach Seftjörn über.

4. Tag: Ganztagesexkursion zum westlichsten Punkt Europas, dem 14 km langen Vogelfelsen von Latrabjarg. Neben Eissturmvogel, Krähenscharbe und Dreizehenmöwe bilden Tordalk, Gryllteiste, Papageitaucher, Dickschnabel- und Trottellumme in einem Millionenheer eine der größten Alkenkolonien der Welt. Des Öfteren können hier auch Skuas, Schmarotzerraubmöwen und mit etwas Glück der Polarfuchs, der in den Kolonien schmarotzt, beobachtet werden.

 

5. Tag: Fahrt entlang der endlos scheinenden Fjorde zur Halbinsel Vatnsnes. In dem groben Ufergestein entdecken wir immer wieder Meerstrandläufer bei der Futtersuche.

6. Tag: Besuch der Vatnsnes-Halbinsel mit ihren berühmten Robbenstränden, Deltalandschaften und dem Hvítserkur (Nashornfelsen). In den weiten Lavafeldern, die mit Moos- und Krähenbeeren überzogen sind, hören wir den Ruf des Goldregenpfeifers und sehen meist das Alpenschneehuhn. Anschließend folgen wir der Straße Nr.1 und fahren über Akureyri nach Húsavik.

 

7. Tag: Ganztagesexkursion zum Mývatn (Mückensee). Der nährstoffreiche See ist vor allem als bedeutendstes Brutgebiet der isländischen Enten bekannt. Neben Stock-, Pfeif-, Krick-, Spieß-, Schnatter-, Berg-, Reiher- und Eisente brüten hier die Spatel- und Kragenente, die in Europa nur auf Island vorkommen. In den kleinen Buchten zwischen zahllosen Inseln halten sich Singschwäne, Mittelsäger, Eis-, Stern- und Ohrentaucher auf. An schnellfließenden Bächen suchen wir die bunte Kragenente. In der Stein- und Lavawüste um den See ist die größte Brutdichte von Gerfalke und Merlin. Auf der Rückfahrt besuchen wir die Badegrotte Grótagjá und die schon weithin zu sehenden Solfataren (Wasserdampfschwaden) von Namafjall mit ihren vielen brodelnden Schlammtöpfen.
Wer möchte, kann heute oder am folgenden Tag an einer Whale-Watching-Tour teilnehmen (fakultativ).

 

8. Tag: Heute besuchen wir die Halbinsel Melrakkasletta mit ihren endlosen Buckelwiesen (Goldregenpfeifer, Alpenstrandläufer, Regenbrachvogel usw.). Eine Wanderung führt uns zu einer gemischten Kolonie mit Baßtölpel, Gryllteiste, Trottel- und Dickschnabellumme, Papageitaucher, Eissturmvogel usw.. Hier sind auch oft die Schneeammer und die seltene Spornammer zu beobachten.

9. Tag: Fahrt durch die Steinwüste zu dem atemberaubenden Wasserfall Gullfoss und dem Geysirgebiet in Haukadalur. Bei einem Zwischenstopp besuchen wir das berühmteste Geothermalgebiet Islands zwischen dem Hofsjökull und dem Langjökull. Heiße Quellen, Fumarolen und Solfataren erinnern an die Entstehung der Erde.

 

 

 

Weitere Touren als Verlängerung

Westmänner-Inseln
Grönland

10. Tag: Fahrt der Südküste folgend zum größten Gletscher Europas, dem Vatnajökull. Auf den angrenzenden Wiesen sind oft Austernfischer, Bekassine, Uferschnepfe, Regenbrachvogel, Wiesenpieper und Kolkrabe zu sehen.

11. Tag: Nach dem Frühstück kurze Wanderung zum Svartifoss mit seinen halbrund angeordneten Basaltsäulen. In den Birkenwäldern sind Birkenzeisig, Rotdrossel und auch der Bergfink zu sehen. Anschließend Fahrt zum Gletschersee Jökulsárlón mit seinen schwimmenden, bizarr geformten Eisbergen. Wer möchte, kann auf dem See eine Schifffahrt unternehmen (fakultativ). Bei einer Wanderung entlang der Sanderflächen des Breidamorkursandur, dem größten Brutgebiet der Skua (ca. 3.000 Brutpaare), kann außer der Skua auch die Schmarotzerraubmöwe beobachtet werden.

12. Tag: Fahrt nach Reykjavik mit kurzem Besuch des Skokarfoss.

13. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.

 

Bei der zweiten Reise werden wir in Bauernhöfen mit Etagendusche wohnen.

Teilnehmer: maximal 7, minimal 6 Personen

Im Reisepreis enthalten:
- Übernachtung in Hotels und Bauernhöfen meist mit DU/WC
- Halbpension (575,- €)
- Flug
- Fahrtkosten
- deutschsprachige Reiseleitung
- Führungskosten
- Eintrittsgelder laut Reiseplan
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein

 

  HOME   REISEN   TERMINE/PREISE   SUCHE   INFOS   DIASHOWS   KONTAKT   IMPRESSUM
  ALBATROS-TOURS · ORNITHOLOGISCHE STUDIENREISEN · JÜRGEN SCHNEIDER
Altengaßweg 13 · 64625 Bensheim · Telefon 06251/2294
   

AGB   Widerruf