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| Landkarte |
Georgien-ArmenienVogelwelt zwischen Kaukasus und AraratDie Region zwischen dem Großen Kaukasus im Norden und dem armenischen Hochland im Süden bietet eine spektakuläre Vielfalt an Lebensräumen. Diese reicht von den feuchten subtropischen Wäldern am Rande der Kolchisebene zu den trockenen Steppen und Halbwüsten im georgisch-aserbaidschanischen Grenzgebiet und von den grünen Wäldern und alpinen Matten des Großen Kaukasus zu den kargen Bergsteppen des armenischen Hochlandes am Fuße des Ararats. Zu den Highlights der Reise gehören neben teilweise endemischen kaukasischen Hochgebirgsarten wie Kaukasus-Königshuhn, Kaukasus-Birkhuhn, Riesenrotschwanz und Berggimpel vor allem zahlreiche Arten der Irano-Turanischen Faunenregion wie Bergkalanderlerche, Klippenkleiber, Felsen- und Rostbürzelsteinschmätzer, Steinbraunelle, Weißkehlsänger und Steinortolan, die vor allem im Bereich des armenischen Hochlandes anzutreffen sind. In den Bergwäldern finden sich Spezialitäten wie Halbringschnäpper, Bergzilpzalp und Wacholderlaubsänger. Bemerkenswert ist ferner der Reichtum an Greifvögeln, der fast das gesamte Spektrum an westparläarktischen Geier- und Adlerarten umfasst. |
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1. Tag: Abflug in Deutschland. 2. Tag: Ankunft am frühen Morgen in Tbilisi, Transfer zum Hotel. Nach einer Ruhepause fahren wir in die faszinierende Bergwelt des Großen Kaukasus. Unser Ziel ist das Bergstädtchen Kazbegi, eingebettet in das Tergi Tal. Unterwegs kurze Stopps an Seen, um nach Feuchtgebietsvögeln, darunter auch Weißflügel- und Lachseeschwalbe Ausschau zu halten. In den Vorbergen suchen wir in den Eichen- und Birkenwäldern, die die unteren Hänge bedecken, nach Wacholderlaubsänger, Zwerg- und Halbringschnäpper. Am späten Nachmittag Ankunft in Kazbegi. |
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3. - 4. Tag: Bei Wanderungen in der Umgebung von Kazbegi
werden wir die ersten Hochgebirgsvögel antreffen, darunter zahme
Trupps von Berghänflingen und der lokalen Rasse pencilliata
der Ohrenlerche. Schneefinken suchen nach Nahrung entlang
des Weges und bieten gute Gelegenheiten für Fotografen. |
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5. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Osten nach Chachuna. Das Chachuna Naturreservat ist Teil des Iori Hochlandes (200–800 m NN) im äußersten Osten Georgiens. Hier gibt es Steppen und savannenartige Landschaften, Trockenwälder und Halbwüsten mit einer großen Anzahl reliktischer und endemischer Pflanzen sowie zahlreiche Greifvogelarten, die bereits bei Stopps während Anfahrt beobachtet werden können. Chachuna ist das beste Greifvogelbeobachtungsgebiet im Kaukasus. Zu den Brutvögeln gehören u.a. Adlerbussard, Rötel- und Turmfalke, Schwarzmilan, Schmutzgeier, Mönchs- und Gänsegeier, Kurzfangsperber und Sperber, Habicht, Wespenbussard, Mäusebussard, Kaiser-, Schrei- und Schlangenadler, Baumfalke und Lanner. |
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6. - 7. Tag: Natur- und Vogelbeobachtung im Chachuna-Reservat.
Auenwälder und Grasland bieten Lebensraum für Halsbandfrankolin
und einige Paare des Schwarzstorchs. Ein typischer Vogel des
Gebiets ist das Chukarsteinhuhn. Große Ansammlungen von
Bienenfressern, Blauracken und Wiedehopf brüten
in den Steilwänden der Ufer sowie in Baumhöhlen der Auwälder.
Die erstaunliche Liste an Singvögeln des Gebiets umfasst u.a. Kalanderlerche,
Weißflügellerche, Felsenschwalbe, Heckensänger, Weißkehlsänger,
Felsen- und Rostbürzelsteinschmätzer, Blaumerle, verschiedene
Grasmückenarten, Felsenkleiber, Schwarzstirn- und Rotkopfwürger,
Rosenstar, Steinsperling, Kappenammer und Ortolan. Am Dali-Stausee
findet sich in der ansonsten trockenen Landschaft in großer Zahl
die Rostgans. |
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9. Tag: Am nächsten Morgen erkunden wir die Wälder
in der Umgebung des Hotels. Hier finden wir neben anderen Arten Grün-,
Bunt- und Mittelspecht, Heckenbraunelle, Gartenrotschwanz, Singdrossel,
Wacholderlaubsänger und Gartengrasmücke, Halbring-
und Zwergschnäpper, Gimpel und Kernbeißer.
Nach dem Mittagessen verlassen wir Dilijan und fahren entlang der Ufer
des Sevan Sees weiter nach Süden Richtung Yeghegnadzor.
Bei zahlreichen Beobachtungsstopps entlang der Strecke können u.a.
Kormoran, Rostgans, Rohrweihe, Zwergadler sowie tausende von
Armenienmöwen auf ihren Brutinseln im See beobachtet werden.
In Büschen und Wäldchen entlang des Sees sind u.a. Bergzilpzalp,
Seidensänger, Sumpf- und Schilfrohrsänger, Beutelmeise
und Rotkopfwürger regelmäßig anzutreffen.
Auf der Weiterfahrt nach Süden biegen wir schließlich ab auf
die Straße zum Selim Pass. |
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11. Tag: Fahrt zu den Armash Fischteichen. Die Fischteiche liegen in einer Halbwüstenlandschaft des Araxtales am Fuße des Berges Ararat. Die Armash Fischteiche bieten einen spektakulären Vogelreichtum. Zu beobachten sind hier u.a. Zwergscharbe, Zwergdommel, Purpurreiher, Brauner Sichler, Rostgans, Moorente, Weißkopf-Ruderente, Rotflügel-Brachschwalbe, Weißschwanzkiebitz, Armenienmöwe, Zwerg-, Lach- und Weißflügel-Seeschwalbe, Blauwangenspint, Stummellerche, Maskenschafstelze, Tamariskengrasmücke, Rohrschwirl, Feldrohrsänger und Bartmeise. Zu den regelmäßigen Gästen zählen auch Krauskopfpelikan, Sanderling, Sichelstrandläufer, Trauerseeschwalbe und Mariskensänger. Auf der Rückfahrt nach Yerevan können Wiesenweihe and Rotkopfwürger beobachtet werden. |
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12. Tag: Heute fahren wir zum Dorf Garni südöstlich von Yerevan. Auf dem Weg dorthin machen wir erste Stopps in der Bergsteppe. Neben kreisenden Mönchsgeiern und Adlerbussarden gibt es hier u.a. zu beobachten: Wiedehopf, Blauracke, Bienenfresser, Haubenlerche, Heide- und Bergkalanderlerche, Brachpieper, Balkan- und Felsensteinschmätzer, Steinsperling. Auf der Weiterfahrt finden wir nahe des Asat-Stausees in einem trockenen Tal mit Felsen und spärlichem Gestrüpp u.a. Schmutzgeier, Chukarsteinhuhn, Heckensänger, Weißkehlsänger, Isabellsteinschmätzer, Dornspötter, Klippen- und Felsenkleiber, Rosenstar, Kappenammer und als seltenen Gast vielleicht auch den Häherkuckuck. Danach geht es weiter hin-ab zur Asat-Schlucht, wo wir Alpensegler, Blaumerle, Alpenkrähe und Zippammer beobachten können. In den Gärten und Galeriewäldern am Boden der Schlucht finden sich Wespenbussard, Blut- und Mittelspecht, Felsenschwalbe, Klappergrasmücke, Seidensänger und Schwarzstirnwürger. |
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13. Tag:
Den letzten Tag unserer Reise verbringen wir an den spektakulären
Abhängen des Berges Aragats. In den unteren Hanglagen
gibt es Isabellsteinschmätzer, Seidensänger, Schwarzstirnwürger
und Rosenstar sowie in Waldbeständen den Bergzilpzalp.
In den mittleren Höhenlagen sind die Hänge mit Büschen,
Wacholdergestrüpp und großen Felsblöcken bedeckt. Hier
ist der Lebensraum von Heidelerche, Brachpieper Steinbraunelle, Blaukehlchen,
Weißkehlsänger, Ringdrossel, Sperbergrasmücke, Neuntöter,
Bluthänfling, Karmingimpel und Ortolan. Noch weiter
oben sehen wir Adlerbussard, Feld- und Ohrenlerche, Bergpieper,
Hausrotschwanz und Steinschmätzer. Kurz vor dem Gipfel
können zwischen Schneefeldern und Felsen schließlich auch
Alpenbraunelle, Berghänfling und Schneefink beobachtet
werden. |
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Teilnehmer: maximal 12, minimal 8 Personen Im Reisepreis enthalten:
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