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Pantanal und andere Highlights in BrasilienBrasilien ist eines der vogelartenreichsten Länder der Erde. Einige der besten Beobachtungsgebiete sind das Ziel dieser Reise. Der Itatiaia-Nationalpark im Hochgebirge von Rio de Janeiro ist eines der wichtigsten Schutzgebiete für den atlantischen Regenwald mit vielen endemischen Vogelarten, v.a. Tangaren. Der Park umfaßt in verschiedenen Höhenstufen von etwa 400 m bis zum Gipfel der 2787 m hohen "Agulhas Negras" Regenwald und baumlose Höhencampos. Der Nationalpark genießt den Ruf, einer der weltbesten Plätze für Vogelbeobachtungen zu sein. Hervorzuheben sind u.a. 23 Kolibri-, 4 Tukan-, 8 Schmuckvogelarten und die zahlreichen farbenprächtigen Tangaren. |
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Eine vollkommen andere Landschaft erwartet uns im Pantanal: eine riesige Ebene bedeckt von Grasland und Waldinseln, Seen und gewundenen Wasserläufen, die alljährlich für mehrere Monate überflutet wird. Das Pantanal ist das tierreichste Feuchtgebiet Südamerikas. Dies gilt gleichermaßen für die großen Schwärme von Störchen, Reihern, Rosalöfflern und Ibissen, wie für Säugetiere. Brüll- und andere Affenarten, Gürteltiere, Wasserschweine und Sumpfhirsche sind verbreitet, und Millionen von Kaimanen leben hier. Mit Glück sind auch Ameisenbär, Tapir, Riesenotter oder Jaguar zu finden. Neben Wasservögeln sind zahlreiche Wald- und Graslandarten anzutreffen, wie Hyazinth-Ara, Nandu und Seriema, Kaktusspecht, Tagschläfer, Riesen-Baumsteiger, Helm-Pipra - an guten Tagen können mehr als 120 Arten notiert werden! Auffällig und artenreich sind u.a. Töpfervögel und Stärlinge. Wir beobachten entlang der Transpantaneira und am Rio Cuiabá, und beenden die Reise im spektakulären Randgebirge im NP Chapada dos Guimarães, wo viele seltene Arten der brasilianischen Savannen zu finden sind, wie Blauflügel-Ara, Zimt-Bandvogel, Bunt-Pipra oder Gimpel-Tangare. Hier ist auch der Lebensraum von Puma und Mähnenwolf, die aber selten zu sehen sind. |
| 1. Tag: Abends Abflug in Frankfurt/M. 2. Tag: Ankunft morgens in Rio de Janeiro, Fahrt in die Serra de Itatiaia. Die Vielzahl der Vögel am Hotel ist überwältigend! Regelmäßig zu sehen sind u.a. Bronze-Guan, Gold-Tukan, Strichelkauz, Goldmaskenspecht, Dreifarben-Tangare, Rubin-Kolibri. 3. - 4. Tag: Exkursionen in der Serra de Itatiaia: Typische Arten, die wir in den Hochlagen des Gebirges treffen können, sind Riesen-Ameisenwürger, Schwarzgold-Tijuca, Itatiaia-Stachelschwanz, Diadem-Tangare, Zopf-Elfenkolibri. Bei Exkursionen durch die Wälder suchen wir Blaubrust-Pipra und Zimt-Piprite, Halsband-Blattspäher, Bach-Stachelschwanz, Perlenmantel-Ameisenwürger, Maus-Tapaculo. 5. Tag: Rückfahrt nach Rio; eventuell möglich ist eine Fahrt in den Tijuca NP zur Cristus-Statue auf dem Corcovado. Hier kreisen oft Fregattvögel. |
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| 6. Tag: Flug nach Cuiabá, Fahrt ins Pantanal. Unterwegs begegnen uns meistens schon Hyazinth-Aras, Jabiru-Störche, Kaimane und Wasserschweine. 7.-8. Tag: Unsere erste Pousada liegt im Norden des Pantanals. In Wäldchen, im überschwemmten Grasland und bei einer kurzen Bootstour treffen wir viele Waldstörche, Stirnband-Ibisse, Blaureiher und andere Reiher- und Ibisarten, aber auch Kaktusspecht, Riesen-Baumsteiger, Virginia-Uhu, usw. (Fakultativ kann ein Rundflug über das Pantanal organisiert werden.) 9. - 10. Tag: Über die Piste der Transpantaneira mit ihren 130 Holzbrücken fahren wir tiefer in das Pantanal. Unterwegs beobachten wir Kappen- und Pfeifreiher, Rotkopf-Stärling, Rotsensenschnabel, Weißwangen-Stachelschwanz, und die endemischen Arten Guarayos-Zaunkönig, Mato-Grosso-Ameisenvogel, Weißzügel-Schlüpfer. Gelbe Anakonda und Sumpfhirsch sind nicht selten. Wir bleiben zwei Tage am Rio Pixaim. Ein besonderes highlight ist immer die Bootstour, auf der wir Speerreiher, Kahnschnabel, Erzfischer, Rotbrust-Guan, Binsenralle, Riesenotter und vielen anderen Besonderheiten beobachten können. |
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11. Tag: Rückfahrt über die Transpantaneira in die Region der großen Seen. Am Ufer der riesigen Lagune Sia Mariana können wir Scherenschnäbel, Amazonas-Seeschwalben und Diadem-Kiebitze sowie Palmsteiger erwarten. 12. Tag: Bootsfahrt auf dem kristallklaren Rio Mutum. Im Uferwald sind Ararauna- und Halsband-Aras verbreitet, außerdem Rötel-Kuckuck. Mit Glück sind Zickzackreiher und Indianerdommeln zu sehen, Fluß- und Riesenotter sind hier recht häufig. 13. Tag: Wir fahren hinauf in das Randgebirge im NP Chapada dos Guimarães. Felswände, mehrere hundert Meter hoch, begrenzen das Pantanal-Tiefland. Spektakuläre Wasserfälle stürzen in Canyons, die bevorzugte Schlafplätze von Blauflügel-Aras, Halsband-Seglern und Fledermausfalken sind. |
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14. - 15. Tag: In der Chapada besuchen wir die verschiedenen Lebensräume, z.B. Cerrado-Buschwald an der Cidade de Pedra, wo u.a. Sonnenstrahl-Elfe, Flügelbinden-Tangare und Weißbauch-Todityrann vorkommen, Galeriewald mit Goldflanken-Waldsänger, Blauscheitel-Motmot, Bach-Stachelschwanz und Bunt-Pipra, und die Felswände, in denen Grünflügel-Aras und Königsgeier brüten. 16. Tag: Rückfahrt nach Cuiabá, Flughafen. (Wer die Anschlußtour Rio Cristalino gebucht hat, fliegt nach Alta Floresta.) 17. Tag: Ankunft in Frankfurt. |
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Änderungen im Reiseablauf müssen vorbehalten bleiben (Hotels/Flugzeiten). |
Teilnehmer: maximal 12 minimal 5 Personen Im Reisepreis
enthalten: |
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